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"Vertrauensverhältnis beschädigt": Sparkassenchef muss gehen

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Andreas Fohrmann

© Sparkasse Südholstein

Der Verwaltungsrat der Sparkasse Südholstein hat beschlossen, das Dienstverhältnis von Vorstandschef Andreas Fohrmann zu beenden. "Hintergrund ist eine Überschreitung der Verantwortungs- und Zuständigkeitsbereiche, die das Vertrauensverhältnis zwischen Herrn Fohrmann und dem Verwaltungsrat nachhaltig beschädigt hat", teilt das Institut mit. Die Geschäfte führen nun die beiden verbleibenden Vorstandsmitglieder Eduard Schlett und Martin Deertz.

"Wir bedauern es, dass die Zusammenarbeit mit Andreas Fohrmann nach den erfolgreichen Jahren nun endet. Doch die Überschreitung von Verantwortungs- und Zuständigkeitsbereichen ließ uns keine andere Wahl und dieser Schritt war notwendig, um die ordnungsgemäße Unternehmensführung nachhaltig zu sichern", sagte Jan Peter Schröder, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Sparkasse Südholstein. Schröder betont, unter Fohrmann sei die Sparkasse Südholstein "zu einer der vertriebsstärksten Organisationen im gesamten Sparkassenverbund" aufgestiegen und befinde sich in einer soliden wirtschaftlichen Verfassung. "Für diese Leistungen gilt ihm unser Dank", so der Verwaltungsratschef.

Die Sparkasse Südholstein verhandelt aktuell über eine mögliche Fusion mit der Sparkasse Holstein. Diese Gespräche sollen unter der Schletts und Deertz' Führung fortgesetzt werden. (bm)

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