Silke Stremlau berät erneut die Bundesregierung

Silke Stremlau, Geschäftsführerin von Finance for Transition (F4T), wurde vom Bundesfinanzministerium unter Finanzminster Lars Klingbeil in den Praxisbeirat Sustainable Finance der 21. Legislaturperiode der Bundesregierung berufen. Das Gremium berät die Bundesregierung bei der Weiterentwicklung nachhaltiger Finanzregulierung und der Mobilisierung privaten Kapitals für die Transformation hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft. Darüber informiert die Denkfabrik Finance for Transition in einer Aussendung.
Silke Stremlau erklärt dazu: „Deutschland braucht in den nächsten Jahren Hunderte Milliarden Euro privates Kapital für die Modernisierung und Transformation. Das wird nicht von allein fließen – es braucht die richtigen regulatorischen Rahmenbedingungen, die richtigen Finanzierungsinstrumente und Akteure, die beides zusammenbringen. Genau daran arbeite ich, gerne auch im neuen Beirat der Bundesregierung.“
Wie das Bundesfinanzministerium mitteilte, hat das Ministerium gemeinsam mit dem Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) den Praxisbeirat Sustainable Finance in der 21. Legislaturperiode zum 10. Juni konstituiert. Dem Beirat gehören 20 Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Finanzwirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft an. Ziel sei es laut dem Ministerium, die Regulierung zu Sustainable Finance wirksam zu vereinfachen und die Finanzierung der Transformation nachhaltig zu stärken. Neben Silke Stremlau wurden zum Beispiel auch Henrik Pontzen (Union Investment) und Hannah Helmke (Right. based on science GmbH) in den Praxisbeirat berufen.
Mit Stremlau gewinnt der Beirat eine ausgewiesene Expertin an der Schnittstelle von Finanzmarkt, Realwirtschaft und Politik. Von 2022 bis 2025 war sie Vorsitzende des Sustainable Finance-Beirates der Bundesregierung – jenem Gremium, das in der letzten Legislatur wegweisende Empfehlungen für die Ausgestaltung von Sustainable Finance in Deutschland erarbeitet hat. Zudem leitete Stremlau zwischen 2017 und 2023 als Kapitalanlagevorständin die Pensionskasse „Hannoverschen Kassen“. Von 2015 bis 2017 war sie zudem als Generalbevollmächtigte bei der Bank im Bistum Essen tätig. Zwischen 2000 und 2015 war Stremlau Gesellschafterin bei der imug Beratungsgesellschaft und hat dort den Bereich „Nachhaltiges Investment“ aufgebaut und geleitet.
Als unabhängiger und überparteilicher Think-and-Do-tank werde Finance for Transition seine besondere Kompetenz und Vernetzungsexpertise aktiv in den neuen Beirat einbringen. Der Thinktank in Berlin ist eine Tochtergesellschaft der Stiftung Mercator unter der Leitung von Stremlau und befindet sich seit der Gründung im Dezember 2025 im Aufbau. (de)

