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Lingohr & Partner AM trauert um Gründer und Namensgeber Frank Lingohr

Nach kurzer schwerer Krankheit ist der charismatische Unternehmensgründer Frank Lingohr, Urgestein der deutschen Investment-Boutiquen mit seinem proprietären systematischen, computergestützten Value-Ansatz, kürzlich verstorben.

In tiefer Betroffenheit geben Gesellschafter, Partner und Mitarbeiter der in Erkrath bei Düsseldorf ansässigen Value-Investment-Boutique Lingohr & Partner Asset Management bekannt, dass Unternehmensgründer und Namensgeber Frank Lingohr (Bild links) nach kurzer und schwerer Krankheit im Alter von nur 69 Jahren verstorben ist. Man ist bestürzt und in tiefer Trauer über den Verlust eines großartigen Wegbegleiters, der das Unternehmen aufgebaut und nicht nur durch seine außerordentliche fachliche Kompetenz, sondern vor allem auch durch seine gewinnende Persönlichkeit nachhaltig geprägt hat.
 
Fondspersönlichkeit des Jahres 2015
 
Frank Lingohr gründete Lingohr & Partner Asset Management 1993 als Pionier des wertorientierten und fundamentalen Investmentansatzes. Als innovative Unternehmerpersönlichkeit hat die Gesellschaft laut eigenen Angaben zu einem führenden und international anerkannten Finanzdienstleistungsinstitut ausgebaut. Seine Leistungen sind durch zahlreiche renommierte Preise, zuletzt durch den Sauren Global Award „Fondspersönlichkeit des Jahres 2015“ ausgezeichnet worden. Erst vor in etwa einem halben Jahr hatte er sich aus der Geschäftsführung zurückgezogen und dank seiner weitsichtigen Nachfolgeplanung für eine reibunsglose Stabübergabe gesorgt.
 
Investmentansatz CHICCO als zentraler Kern
 
Das proprietäre Multi-Faktor-Modell CHICCO identifiziert bis zu 20 verschiedene Faktoren je Land, wobei die Gewichtung der einzelnen Faktoren in Abhängigkeit vom jeweiligen Erfolgsbeitrag des spezifischen Faktors über die letzten zehn bis 15 Jahre bestimmt wird. Die einzelnen Ländermodule werden in den Investmentfonds gleichgewichtet, und innerhalb jedes Marktes erfolgt wiederum eine Gleichgewichtung der Top-Quintile-Titel, die nach einem finalen qualitativen Check der Portfolio Manager Eingang in einen Fonds finden. Aktien, die das erste Quintil nach dem Kauf verlassen, aber in der oberen Hälfte des Länderuniversums verbleiben, sind Haltepositionen. Ein einmal gekaufter Titel bleibt solange im Fonds, bis er in die untere Hälfte des Rankings abrutscht und verkauft wird. Das Rebalancing erfolgt halbjährlich und stellt sicher, dass sich zu diesen beiden Zeitpunkten jeweils nur Top-Quintile-Titel der einzelnen Ländermodule im Fonds befinden. (kb)
 
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