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LBBW-Vorstand sieht nach massiver Vorsorge noch keine "Zombifizierung"

LBBW-Firmenkundenvorstand Karl Manfred Lochner mahnt angesichts der Coronakrise und möglicher Kreditausfälle eine ausreichende Risikovorsorge für das nächste Jahr an. Im Moment sei die Lage bei den Unternehmen noch im Griff.

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LBBW-Vorstand Karl Manfred Lochner 
© LBBW

”Ich möchte nicht von einer Zombifizierung sprechen, noch nicht”, sagte er in einem Podcast der LBBW. Gleichzeitig stellt er klar: ”Es wird zu schmerzhaften Ausleseprozessen und auch zu einem deutlichen Anstieg der Insolvenzen kommen. Aber viele, viele Unternehmen können auch ordentlich oder sogar gestärkt aus dieser Krise kommen.”

Noch keine Zombifizierung
Lochner sprach von “extremen” Umsatzeinbußen in Branchen wie Automobil, Touristik oder Luftfahrt. “Viele dieser großen Verwerfungen werden jetzt erst nach und nach über das Reporting, über die aktuellen Zahlen aus den Unternehmen und aus den Branchen” erfassbar, sagte er.

Hohe Risikovorsorge gebildet
Die LBBW hatte mit 281 Millionen Euro eine so hohe Risikovorsorge im ersten Halbjahr gebildet wie keine andere große Landesbank. Dahinter stand neben den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise auch eine große Einzelfallbelastung. Bei der NordLB lag die Vorsorge im ersten Halbjahr bei 99 Millionen Euro, bei der Helaba bei 151 Millionen Euro und bei der BayernLB bei 75 Millionen Euro hoch. “Allerdings kann man schon beobachten, dass diese Risikovorsorge noch sehr, sehr stark den Charakter des zweiten Wortteils hat, nämlich Vorsorge”, sagte Lochner. “Aber wir müssen für das Ende diesen Jahres und für das nächste Jahr ausreichend Vorsorge treffen.” (kb)

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