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LBBW: Änderungen im Vorstand

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Volker Wirth

© LBBW

Im höchsten Führungsgremium der LBBW kommt es zu Veränderungen. Risikovorstand Volker Wirth (65) tritt zum 1. Januar 2021 in den Ruhestand ein. Sein Nachfolger wird Anastasios Agathagelidis, aktuell Bereichsleiter im Risikomanagement für große Unternehmenskunden und Financial Institutions. Zugleich steigt Stefanie Münz in den Konzernvorstand auf und wird dort das Ressort Finanzen und Operations übernehmen. Sie ist bisher bereits Bereichsvorständin für Finanzen und Strategie. Diese Bereichsvorstandsfunktion entfällt künftig. Die Personalien hat der Aufsichtsrat beschlossen, über die die LBBW per Aussendung informiert. Die Berufungen stehen unter dem Vorbehalt, dass die Aufsicht keine Einwände erhebt.

Der ausscheidende Wirth gehört dem Vorstand seit 2014 an und verantwortet unter anderem die Bereiche Risikomanagement, Risikocontrolling sowie Operations und Prozessmanagement. Vor seinem Wechsel zur LBBW war er Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Singen-Radolfzell und zuvor für den Badischen Sparkassen- und Giroverband sowie den Sparkassenverband Baden-Württemberg tätig. „Ihren Ruf als grundsolide Bank verdankt die LBBW zu einem guten Teil ihrem höchst professionellen Risikomanagement, das Volker Wirth maßgeblich geprägt und weiterentwickelt hat“, sagt Rainer Neske, Vorstandsvorsitzender der LBBW.

LBBW-Urgestein
Wirths Nachfolger als Chief Risk Officer, Anastasios Agathagelidis (Bild rechts), kam nach seinem Studium der Wirtschaftswissenschaften in Hohenheim 1993 als Trainee zur SüdwestLB, einem Vorgängerinstitut der LBBW. Nach verschiedenen Positionen unter anderem im Auslands- und Unternehmens-Kundengeschäft ist der gebürtige Esslinger seit 2012 Bereichsleiter im Risikomanagement.

Neues Ressort
Stefanie Münz (Bild links) verantwortet seit 2018 als Bereichsvorständin die Felder Finanzen, Strategie und Digitalisierung. Als Konzernvorständin wird sie zusätzlich die Zuständigkeit für Operations und Prozesse übernehmen, die derzeit im Ressort von Wirth liegt. Mit der Schaffung des neuen Ressorts werden die nicht direkt marktbezogenen Aufgaben innerhalb des Konzernvorstands künftig auf drei statt bisher zwei Ressorts verteilt. Dies erleichtert ein fokussiertes Management.

Münz ist Betriebswirtin (BA) und hält einen MBA der Fachhochschule für Ökonomie und Management in Frankfurt. Ihre berufliche Karriere begann die in Bruchsal geborene Managerin 2002 im Controlling der Südleasing, einer Tochtergesellschaft der LBBW. Anschließend hatte sie verschiedene Positionen im Risikomanagement und später im Controlling der Bank inne. (aa)

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