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Langjähriger UBS-Vorstandschef verstorben

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Marcel Ospel †

© Sebastien Bozon / Bloomberg News

Marcel Ospel, langjähriger UBS-Chef und einer der bekanntesten Banker der Schweiz, ist im Alter von 70 Jahren an einem Krebsleiden verstorben, wie mehrere eidgenössische Medien berichten.

Ospel begann seine Karriere im Alter von 27 Jahren beim damaligen Schweizer Bankverein. Später war er für den SBV im Investmentbanking in London und New York tätig, wechselte dann kurz zu Merrill Lynch, um ab 1987 die Leitung des Wertschriftenhandels in der Zürcher SBV-Zentrale zu übernehmen. Dort stieg er 1990 in die Konzernleitung auf und war als Präsident der SBV-Konzernleitung von 1996 bis 1998 die treibende Kraft hinter der Fusion mit der Schweizer Bankgesellschaft SGB. Durch den Zusammenschluss wurde er Präsident der Konzernleitung der UBS und drei Jahre später deren Präsident.

Seinen absoluten Karriere-Tiefpunkt erlebte Ospel in der Finanzkrise 2008: Er galt als Hauptverantwortlicher der Milliardenverluste der UBS auf dem US-Wertpapiermarkt. Anfang April 2008 trat er schließlich zurück und zog sich aus der Öffentlichkeit zurück. (mb)

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