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HSH Nordbank benötigt neuen Vorstandsvorsitzenden

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Constantin von Oesterreich

© HSH-Nordbank

Die HSH Nordbank muss Medienberichten zufolge eine weitere Position in ihrem obersten Gremium neu besetzen: Nachdem das Geldhaus gerade erst im Juni vergangenen Jahres mit Ulrik Lackschewitz einen neuen Risikovorstand gefunden hat, soll nun auch der Vorstandschef Constantin von Oesterreich gehen. Laut dem "Manager Magazin" habe er den Aufsichtsrat darum gebeten, seinen bis Oktober 2017 laufenden Vertrag vorzeitig aufzulösen. Laut Finanzkreisen soll Stefan Ermisch an seine Stelle rücken. Er fungiert derzeit als stellvertretender Vorstandsvorsitzender und hat seit Oktober 2012 das Finanzressort inne. Kommentieren wollte die HSH Nordbank das Gerücht allerdings nicht.

Privatisierung der HSH Nordbank vor wenigen Tagen beschlossen
Nachdem die HSH Nordbank wegen notleidender Kredite in Schieflage geraten war, wurde gerade erst vor wenigen Tage die Privatisierung des Geldinstituts mit der EU-Kommission beschlossen. Bis 2016 soll die Bank außerdem eine harte Kernkapitalquote (CET-1) von mehr als zwölf Prozent ausweisen. Ein Teil der Altlasten soll zudem an die Mehrheitseigentümer Hamburg und Schleswig-Holstein übertragen, weitere notleidende Kredite selbst am Markt veräußert und zugleich niedrigere Gebühren für die Garantie an die Ländereigner entrichtet werden. Nach EZB-Stresstest und EU-Verfahren wolle der 63-jährige von Oesterreich laut dem "Manager Magazin" die Privatisierungsphase nun Ermisch überlassen. (cf)

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