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FMA-Chef kehrt zurück in die Privatwirtschaft

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Klaus Kumpfmüller

© FMA

Klaus Kumpfmüller (50), Chef der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA), wird neuer Vorstandsvorsitzender der Hypo Oberösterreich. Das hat der Aufsichtsrat der Bank in seiner Sitzung Anfang dieser Woche beschlossen. Er tritt die Nachfolge des im vergangenen November verstorbenen Generaldirektors Andreas Mitterlehner an. Kumpfmüller wird künftig gemeinsam mit seinem Vorstandskollegen Thomas Wolfsgruber (52) die Geschicke der oberösterreichischen Bank leiten. Wann Kumpfmüller sein neues Amt antreten wird, steht noch nicht fest. Die Europäische Zentralbank EZB werde eine "Cooling-off-Phase" vorgeben, heißt es in einer Aussendung. Kumpfmüller war in seiner Funktion als FMA-Chef auch für die Beaufsichtigung der Banken zuständig.

Kumpfmüller hat Betriebswirtschaftslehre an der Wirtschaftsuniversität Wien und der Johannes Kepler Universität in Linz studiert. Er war unter anderem Mitarbeiter im Kabinett der ehemaligen Staatssekretärin Maria Fekter. Danach arbeitete er bis 2002 als Key-Account-Manager für Institutionelle Großkunden bei der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich. 

Bereits davor bei der Hypo
Nach dem Wechsel zur Hypo OÖ leitete er bis 2011 als Prokurist der Bank den Geschäftsbereich Großkundenbetreuung. Ende 2011 wurde Kumpfmüller dann zum Vorstand der Österreichischen Bundesfinanzierungsagentur (OeBFA) bestellt. 2013 wurde er Vorstandsmitglied der Österreichischen Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) und führte die Behörde gemeinsam mit Helmut Ettl.

Für die Dauer der "Cooling-off-Periode" wurde der bisherige Leiter der Großkundenbetreuung Christoph Khinast (51) interimistisch in den Vorstand der Bank berufen. Er wird diese Funktion beginnend mit Anfang Februar wahrnehmen und danach wieder in das operative Management der Bank zurückkehren.

Sonja Ausserer-Stockhamer geht
Der Hypo-Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung auch noch weitere wichtige Personalentscheidungen getroffen. Die stellvertretende Vorstandsvorsitzende Sonja Ausserer-Stockhamer(51) wolle sich neuen beruflichen Herausforderungen stellen, heißt es. Sie wird die Bank mit Ende Jänner verlassen.  

Die Hypo OÖ steht zu 50,57 Prozent im Eigentum des Landes Oberösterreich. 48,59 Prozent der Aktien hält die Hypo Holding GmbH. An dieser sind die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG, die Oberösterreichische Versicherung AG sowie die Generali AG beteiligt.

Im Jahr 2018 erzielte die Hypo OÖ bei einer Bilanzsumme von 7,8 Milliarden Euro einen Jahresüberschuss vor Steuern von 20 Millionen Euro. In der HYPO Oberösterreich sind 426 Mitarbeiter in zwölf Filialen (elf in Oberösterreich, eine in Wien) tätig, heißt es in einer Unternehmensmitteilung. (eml)

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