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Ex-DWS-Chef Moreau rückt an die Spitze von HSBC Global AM

Bereits ab September soll Nicolas Moreau, der im Oktober 2018 als DWS-Chef abgetreten war, die Leitung von HSBC Global Asset Management übernehmen. Der Investmentarm von Europas größter Bank will offenbar anorganisch wachsen.

Nicolas Moreau
Nicolas Moreau, bis zu seiner Ablösung im Oktober 2018 Chef der DWS
© DWS

"Mein Unternehmen wird sicher nie eine große Firma werden", hatte Ex-DWS-Chef Nicolas Moreau anlässlich der von ihm Anfang des Jahres gegründeten Unternehmensberatung Ladbroke Advisory erklärt. Jetzt weiß die Branche, dass das Statment bloß ein cleveres Ablenkungsmanöver war: Moreau soll nämlich neuer Vorstandschef von HSBC Global Asset Management werden. Entsprechende Berichte diverser englischsprachiger Medien hat das Unternehmen auf Anfrage bestätigt. Der gebürtige Franzose wird demnach die Leitung des 500-Milliarden-Dollar-Unternemens bereits ab September übernehmen. Er ersetzt damit Sri Chandrasekharan, der nach sieben Jahren offenbar in eine andere Führungsposition innerhalb der HSBC-Gruppe wechseln wird.

Nach nur zwei Jahren an der Spitze musste Moreau im vergangenen Oktober die DWS verlassen. Der 53-jährige, der von der Axa zum Deutsche-Bank-Ableger geholt worden war, hatte den Asset Manager zuvor noch an die Börse gebracht. Allerdings konnte er die damals hohen Mittelabflüsse nicht stoppen, die Fondsgesellschaft musste 2018 einen Rückgang ihrer verwalteten Assets in Höhe von 23,3 Milliarden Euro hinnehmen.

Charlie Nunn, CEO der Bereiche Retail Banking und Wealth Management bei HSBC, ließ sich zu der Neueinstellung wie folgt zitieren: "Die Vermögensverwaltung ist für uns ein Kernbereich, auf den wir uns konzentrieren und den wir parallel zur gestiegenen Kundennachfrage nach Produkten und Lösungen zur Erfüllung ihrer langfristigen Anlageziele weiter ausbauen wollen.

Anorganisches Wachstum durch Übernahme oder Fusion geplant?
Der Sender Sky News, der als erster über Moreaus spektakuläre Ernennung berichtet hatte, will noch erfahren haben, dass der neue Spitzenmann ein Mandat erhalten haben soll, die Möglichkeiten einer Ausweitung des Asset-Management-Geschäfts von HSBC durch das Zusammengehen mit einem Konkurrenten via Übernahme oder Fusion auszuloten.

John Flint, Vorstandschef des HSBC-Bankkonzerns, trat Anfang der Woche nach nur rund eineinhalb Jahren überraschend von seinem Posten zurück. Der 51-Jährige hatte erst im Februar des Vorjahres die Nachfolge des langjährigen HSBC-Vorstandschefs Stuart Gulliver angetreten.

Eine Veränderung an der Spitze sei angesichts des "herausfordernden globalen Umfeldes" nötig, erklärte dazu Aufsichtsratschef Mark Tucker und teilte mit, dass Noel Quinn, Leiter des globalen Einlagen- und Kreditgeschäfts, als Interims-CEO die Leitung von Europas größtem Geldhaus übernehmen wird. (hh)

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