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"ein bisschen zu schwer": Skandinavische Bank feuert Vorstandschef

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Frank Vang-Jensen

© Svenska Handelsbanken

Bei den Svenska Handelsbanken, dem zweitgrößen Kreditsintitut Schwedens, ist der Vorstandschef Frank Vang-Jensen nach nur etwas mehr als einem Jahr im Amt ausgetauscht worden – oder besser gesagt: gefeuert. Denn die schriftliche Begründung lässt gängige versöhnlich-diplomatische Standardformulierungen einfach weg. Über diesen doch nicht alltäglichen Schritt informiert Bloomberg.

Laut Svenska Handelsbanken hieß es, die Top-Position bei der schwedischen Bank sei so komplex geworden, dass ein traditionelles Management-Profil nicht mehr ausreiche. "Der letzte Job wurde ein bisschen zu schwer für ihn. Er konnte die Erwartungen nicht erfüllen", sagte Aufsichstratschef Par Boman unverblümt auf Anfrage von Journalisten. Vang-Jensen wird durch Anders Bouvin, bisher für Großbritannien verantwortlich, abgelöst, wie aus einer Mitteilung der Bank hervorging.

"Alle Manager bei Handelsbanken – insbesondere die Filialleiter – müssen über ein hohes Maß an Autonomie verfügen", so Boman. Der höchste Manager der Bank benötige daher eine spezielle Art der Führung, die komplexer sei als traditionelles Management. Handelsbanken teilte weiter mit, dass die Entscheidung rein auf die Person Vang Jensens bezogen sei – auch das eine unmissverständliche Abfuhr. Die Bank bleibe stark und die langfristigen Ziele seien festgelegt.

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