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Deutsche Bank nominiert Nachfolger von Paul Achleitner

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Alexander Wynaendts

© Deutsche Bank

Die Deutsche Bank hat Alexander Wynaendts als ihren nächsten Aufsichtsratsvorsitzenden nominiert. Der ehemalige Versicherungsmanager soll Langzeit-Vorsitzenden Paul Achleitner ablösen, der nach einem Krisen-Jahrzehnt für Deutschlands größtes Geldhaus nächstes Jahr abtritt. Der Nominierungsausschuss des Frankfurter Instituts werde Wynaendts vorschlagen, teilte die Bank am Freitagabend mit. Der neue Vorsitzende soll nur wenige Monate nach einer Strategie-Präsentation von Vorstandschef Christian Sewing übernehmen, in der dieser seine Vision für die Bank darlegen wird - nach einer vierjährigen, teilweise schmerzhaften Restrukturierung. 

Über den Kandidaten
Der 61-jährige war zwölf Jahre lang Vorstandsvorsitzender des niederländischen Versicherers Aegon, bevor er 2020 das Unternehmen verließ. Bevor er 1997 zu Aegon kam, arbeitete Wynaendts im Investmentbanking und im Private Banking von ABN Amro. Im Jahr 2019 wurde er in den Vorstand der Citigroup berufen, die er verlassen wird, bevor er den Posten bei der Deutschen Bank übernimmt.

Wynaendts sei „überzeugter Europäer mit einer wirklich globalen Perspektive”, erklärte die Vorsitzende des Nominierungsausschusses der Bank, Mayree Clark. “Er blickt auf eine erfolgreiche Karriere in der Finanzdienstleistungsbranche zurück, kennt die technologischen Anforderungen gut und hat mit Aufsichtsbehörden auf beiden Seiten des Atlantiks zusammengearbeitet.”

Wynaendts hat Erfahrung mit turbulenten Zeiten. Er übernahm das Ruder bei Aegon im April 2008 und musste mit ansehen, wie der Versicherer in der Finanzkrise drei Viertel seines Wertes einbüßte. Obwohl er das Unternehmen wieder in die Gewinnzone brachte, verlor die Aktie während seiner langen Amtszeit letztlich rund 80 Prozent an Wert. (aa)

 

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