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Deutsche Asset Management: Chef musste sich zurückziehen

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Quintin Price

© DeAM

Quintin Price, Chef der Deutschen Asset Mangement (Deutsche AM), hat die Fondssparte der Deutschen Bank verlassen. "Nachdem er sich im April aus gesundheitlichen Gründen eine Auszeit nehmen musste, bat Price nun die Bank darum, seinen Vertrag zum 15. Juni aufzulösen", heißt es in einer Pressemitteilung des Geldinstituts. Bis ein Nachfolger gefunden ist, werde Jon Eilbeck, Global Chief Operating Officer der Vermögensverwaltung und verantwortlich für die Region Asien-Pazifik, das Tagesgeschäft des Asset Management-Arms leiten.

Price war erst im Oktober 2015 vom weltgrößten Vermögensverwalter Blackrock zur Deutschen AM gewechselt, die damals noch unter Deutsche Asset & Wealth Management (Deutsche AWM) firmierte. Zum Jahreswechsel hatte er den Chefposten von Michele Faissola übernommen, einem langjährigen Weggefährten von Ex-Deutsche-Bank-Co-Chef Anshu Jain. Die Personalrochade ist mit einem umfassenden Umbau bei der Deutschen AM einhergegangen. Die einst verschmolzenen Bereiche Asset und Wealth Management wurden wieder getrennt. Die Betreuung vermögender Privatkunden holte der neue alleinige Deutsche-Bank-Chef John Cryan wieder ins Mutterhaus zurück.
 
Zu der auch vom Aufsichtsrat der Bank gewürdigten Leistung Price' gehört, dass er in seiner kurzen Amtszeit die Führungsstruktur des Fondsarms konsequent umgebaut und ein starkes Exekutivkomitee etabliert habe. Bei der Benennung des aktuellen Führungsteams hatte es Anfang des Jahres einige handfeste Überraschungen gegeben (Institutional Money berichtete). (jb/aa)

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