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Deutsche AM: Der Nachfolger von Quintin Price steht fest

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Quintin Price

© DeAM

Die Deutsche Asset Management hat einen neuen Chef gefunden. Nach dem krankheitsbedingten Ausfall von Quintin Price Mitte Juni hat die Deutsche Bank nun seinen Nachfolger bekannt gegeben: Nicolas Moreau übernimmt zum 1. Oktober 2016 im Vorstand des Geldriesen den Chefsessel für den konzernweiten Asset-Management-Bereich. Ob die von Price bekanntgegebene neue Organisationsstruktur des Fondsbereichs Bestand haben wird, teilte die Bank aber nicht mit.

Auf den neuen Mann wartet eine Menge Arbeit. Viele Projekte sind wegen der monatelangen Vakanz an der Spartenspitze liegengeblieben. Moreaus ganze Konzentration dürfte dem schnellstmöglichen Stopp des Geldschwunds gelten: Anleger haben allein im zweiten Quartal dieses Jahres gut neun Milliarden Euro aus Fonds der Deutschen AM abgezogen – über alle Anlageklassen hinweg.

Drei-Jahres-Vertrag für den Neuzugang
Moreau kommt vom französischen Versicherungskonzern Axa. Dort hatte er in den vergangenen 25 Jahren zahlreiche Positionen inne, unter anderem die Verantwortung für die Vermögensverwaltung. Zuletzt war er Mitglied des Management-Komitees der Axa-Gruppe und leitete das Frankreich-Geschäft. Bei der Deutschen Bank erhält Moreau, der seinen Sitz in London haben wird, zunächst einen Drei-Jahres-Vertrag.

"Nicolas Moreau kennt das Kapitalanlagegeschäft bestens – sowohl aus der Anbieter- als auch aus der Kundenperspektive", sagt Deutsche-Bank-Aufsichtsratschef Paul Achleitner. "Er verfügt darüber hinaus über langjährige Erfahrung als Vorstandsmitglied einer komplexen und globalen Finanzinstitution. Das sind beste Voraussetzungen, um die Vermögensverwaltung unserer Bank weiter zu entwickeln."

Zwei neue Vorstandsmitglieder
Neben der Ernennung Moreaus hat das Kontrollgremium der Bank noch zwei weitere Personalentscheidungen getroffen: Kim Hammonds und Werner Steinmüller steigen per 1. August 2016 ebenfalls in den Vorstand auf. Beide erhalten zunächst ebenfalls für Drei-Jahres-Verträge.

Hammonds verantwortet seit Jahresbeginn als Generalbevollmächtigte die Bereiche Technologie und interne Abläufe der Bank und ist nun Chief Operating Officer. Steinmüller wird offiziell Vorstand für den Transaktionsbereich, den er schon sei 2004 leitet. Er bleibt zudem Aufsichtsratsvorsitzender der Postbank. Steinmüller soll ab Herbst nach Hongkong wechseln und dann als erstes Vorstandsmitglied der Bank seinen Sitz in dieser Region haben. Mit Hammonds und Steinmüller umfasst der Vorstand der Deutschen Bank künftig elf Mitglieder. (ps/jb/aa)

 

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