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Credit Suisse zieht Konsequenzen aus Greensill-Debakel

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Michel Degen

© Credit Suisse

Credit Suisse hat Michel Degen vorläufig seiner Funktionen als Schweiz- und Europa-Chef ihrer Asset-Management-Tochter enthoben. Hintergrund ist offenbar die unvermeidbare Abwicklung von vier "Supply Chain Finance"-Fonds im Gesamtvolumen von rund sieben Milliarden US-Dollar (5,9 Mrd. Euro), die unter anderem die Geschäfte der insolventen Greensill Gruppe finanzierten. Das berichtet das Schweizerische Branchenportal "Finews.ch" unter Verweis auf ein internes Memo der Großbank. Degen galt Finews.ch zufolge als eine der treibenden Kräfte bei der Auflage der vier Fonds.

Degens Aufgaben übernimmt auf Interimsbasis Pilippo Rima, zusätzlich zu seiner Leitung des Aktienfonds-Geschäfts von Credit Suisse Asset Management in der Schweiz und Europa. Alexandre Bouchardi wiederum soll die Leitung des Anleihen-Fondsgeschäfts in Europa und der Schweiz übernehmen. Neben Degen seien auch zwei für die Greensill-Fonds zuständigen Mitarbeiter von Credit Suisse Asset Management vorläufig ihrer Funktionen enthoben worden, so das Branchenportal. (jb)

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