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BayernLB: Vorstandschef geht, Vize-Chef übernimmt

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Johannes-Jörg Riegler

© BayernLB

Bei der BayernLB steht ein Wechsel an der Spitze des Vorstandes an. Der bisherige Vorstandsvorsitzende, Dr. Johannes-Jörg Riegler, verlässt das Unternehmen „im besten Einvernehmen“, wie die BayernLB in ihrer Aussendung betont. Der bis Ende Februar 2019 laufende Vertrag werde nicht verlängert.

Der BayernLB-Aufsichtsrat startete einen „strukturierten Prozess“, um einen geeigneten Nachfolger für Riegler zu finden. Dabei soll laut Dr. Wolf Schumacher, Vorsitzender des Aufsichtsrats der BayernLB, „Qualität Vorrang vor Tempo“ haben. Bis zum Amtsantritt eines neuen CEO wird Dr. Edgar Zoller in seiner Funktion als stellvertretender Vorstandsvorsitzender die BayernLB interimistisch führen. „Der Aufsichtsrat weiß die Bank in dieser Übergangszeit bei Edgar Zoller in sehr guten Händen. Er wird die anstehenden wesentlichen Themen der Bank weiter vorantreiben und zugleich für Kontinuität im operativen Geschäft der Bank sorgen“, betonte Schumacher.

Dass sich der Aufsichtsrat und der scheidende Riegler auf keine Vertragsverlängerung einigen konnten, wurde in Kreisen erwartet. So sorgte im August dieses Jahres ein sechsstelliges „Übergangsgeld“ für einen medialen „Aufschrei“. Denn wenn Rieglers Vertrag nicht verlängert werden sollte, soll Riegler ein sechsstelliges Übergangsgeld bis zum Erreichen des Pensionsalters zustehen.

Wie das „Handelsblatt“ in der Mittwochsausgabe schreibt, soll zwischen Riegler und anderen „Alphatieren“ in Vorstand und Aufsichtsrat zuletzt nicht wirklich Harmonie geherrscht haben. (aa)

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