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abas Klaus Stiefermann bekleidet nun Top-Position bei PensionsEurope

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Klaus Stiefermann

© aba

Klaus Stiefermann, Geschäftsführer der aba Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden von PensionsEurope, dem Dachverband der europäischen Verbände rund um die betriebliche Altersversorgung, gewählt. „Ich freue mich, bei PensionsEurope mehr Verantwortung zu übernehmen“, erklärte Stiefermann. Die Wahl sei auch eine Anerkennung für die große fachliche Unterstützung, die PensionsEurope in den vergangenen Jahren durch die aba erfahren habe. Die gute Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle von PensionsEurope wolle man weiter ausbauen. Über diese Berufung informiert die aba per Aussendung.

Laure Delahousse (Frankreich) wurde ebenfalls neu als stellvertretende Vorsitzende gewählt. Janwillem Bouma (Niederlande) wurde als Vorsitzender wiedergewählt. Diese Ämter werden bei PensionsEurope regelmäßig für ein Jahr besetzt.

PensionsEurope vertritt 25 nationale Fachverbände für betriebliche Altersversorgung aus 18 EU-Mitgliedstaaten und vier weiteren europäischen Ländern. Die Mitgliedsorganisationen von PensionsEurope vertreten verschiedene Arten der betrieblichen Altersversorgung für über 110 Millionen Menschen. Über seine Mitgliedsverbände vertritt PensionsEurope mehr als vier Billionen Euro an Vermögenswerten das für künftige Rentenzahlungen verwaltet wird.

Stiefermann setzt sich für EbAVs voll ein
„Vor uns liegen arbeitsreiche Monate und Jahre. Ziel muss es sein, die Überregulierung von Altersversorgungseinrichtungen zurückzufahren und insbesondere bei der Überprüfung der Richtlinie für Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung (EbAV-II-RL) für angemessene Rahmenbedingungen zu kämpfen“, betont Stiefermann anlässlich seiner Berufung.

„Es ist schädlich, wenn EbAV undifferenziert in sektorübergreifende Finanzmarktregulierungen einbezogen werden. So etwas führt zu überbordenden und teils unpassenden Anforderungen für diese Einrichtungen. Konkret denke ich an die Nachhaltigkeitsanforderungen, v.a. an die Offenlegungsverordnung, und an die EU-Verordnung über die „Betriebsstabilität digitaler Systeme des Finanzsektors“ (DORA). Sollen EbAV auch in Zukunft einen maßgeblichen Beitrag zur Altersversorgung leisten, dürfen sie nicht in einen Topf mit Banken, Kapitalverwaltungsgesellschaften und Versicherern geworfen werden. Und selbst, wenn man sektorübergreifende Verordnungen schafft, brauchen EbAV zumindest bei der Umsetzung einen angemessenen Spielraum“, betont Stiefermann.

Mehr als eine EU-Mindestharmonisierung für EbAV sei nicht akzeptabel. Sie erlaubt, die Zuständigkeit der Mitgliedstaaten für Rentenpolitik und die Rolle des nationalen Arbeits- und Sozialrechts in der betrieblichen Altersversorgung zu berücksichtigen. Dazu zähle auch die wichtige Rolle der Arbeitgeber und der Sozialpartner. „Wir brauchen gute Rahmenbedingungen auf europäischer und nationaler Ebene, um eine gute bAV anzubieten. Dafür werden wir uns als PensionsEurope und aba weiterhin einsetzen", erklärte Stiefermann. (aa)

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