Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
Ad

Ohne Umwege zu Private Assets

Weltweit verwaltet Schroders über EUR 29 Mrd. in Private Assets. Das Produktspektrum umfasst dabei Immobilien, Private Equity, ILS, Infrastrukturanlagen und Privat Debt. Meiden Sie Umwege - hier mehr erfahren!

Anzeige
| Köpfe
twitterlinkedInXING

Zwölf Jahre sind genug: CEO des norwegischen Staatsfonds tritt zurück

slyngstad_yngve_swf_norway.jpg

Yngve Slyngstad

© NBIM

Der CEO des fast eine Billion Euro schweren norwegischen Staatsfonds, Yngve Slyngstad, wird sich von der Leitung des Sovereign Wealth Funds nach fast zwölf Jahren zurückziehen. Der Gouverneur der norwegischen Zentralbank (Norges Bank), Oeystein Olsen, gab auf einer Pressekonferenz bekannt, dass die Suche nach einem Nachfolger schon begonnen habe. Die Notenbank sei mit der Performance von Yngve Slyngstad als CEO hoch zufrieden gewesen. Der Rollenwechsel soll in ein bis zwei Quartalen über die Bühne gehen.

Meilenstein erreicht
"Für mich war es ein wichtiger Meilenstein, dass der Marktwert des Fonds am 25. Oktober 10.000 Milliarden Norwegische-Kronen-Grenze überschritt. Ich bin stolz darauf, zum Aufbau einer führenden internationalen Investmentorganisation mit talentierten Mitarbeitern beigetragen zu haben. Wir haben gute Ergebnisse zum Wohle der Gemeinschaft erzielt “, sagte Yngve Slyngstad auf der Pressekonferenz. Er ist seit 2007 Chef des Staatsfonds. Seit seinem Beitritt ist der Fonds über hundertmal so groß geworden, als er zu Beginn war. Er sagte, er habe sich seit seinem Start täglich Sorgen um den Fonds gemacht, außer am Freitag. Und es war am Freitag, an dem er seinen Rücktrittschreiben verfasste.

Neuer Chef muss nicht unbedingt ein Norweger sein
Slyngstad wird auch weiterhin bei der Norges Bank beschäftigt sein, obwohl er den Ölfonds nicht mehr verwalten wird. Die Norges Bank beschäftigt über 600 Mitarbeiter in 38 Ländern. Gouverneur Olsen sagte auf der Pressekonferenz, dass Slyngstads Erbe kein Norweger sein müsse. "Es ist wahrscheinlich von Vorteil, die norwegischen Verhältnisse gut zu kennen, und als Norweger tut man das eben, aber wir haben auf diese Weise keine Ausschlusskriterien in Bezug auf die Nationalität festgelegt", sagte Olsen. (kb)

 

twitterlinkedInXING

News

 Schliessen

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies und unserer Datenschutzerklärung zu. Mehr erfahren