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3/2018 | Theorie & Praxis
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»Wir werden jetzt ernst genommen«

Nach dem Verkauf an die Bellevue-Gruppe und der vor Kurzem abgeschlossenen Übernahme der Mars Asset Management will die StarCapital AG im institutionellen Markt durchstarten. Die Oberurseler setzen dabei vor allem auf regelbasierte Strategien.

Als im Februar 2016 bekannt wurde, dass die Schweizer Bellevue-Gruppe den bis ­dahin unabhängigen Vermögensverwalter StarCapital übernehmen wird, kam das für viele Marktteilnehmer überraschend. Bei genauerem Hinsehen wurde deutlich, dass der Verkauf eher einem langfristigen Plan zu einer stärkeren Konzentration von StarCapital aufs eigene Kerngeschäft folgte. Denn das Oberurseler Unternehmen hatte zum Jahreswechsel 2014/2015 bereits seine Luxemburger Tochtergesellschaft aufgelöst, die als Kapitalverwaltungsgesellschaft der eigenen Fonds diente. Die werden seither von IP Concept verwaltet. Anfang dieses Jahres folgte dann die Meldung, dass sich Branchenurgestein Peter Huber schrittweise aus dem aktiven Fondsmanagerdasein zurückziehen wird. Mit der jüngst erfolgten Übernahme von Mars Asset Management stärkte StarCapital nun den von Markus Kaiser seit 2013 verantworteten Geschäftsbereich regelbasierter Multi-Asset-Strategien – ein Schritt, der nach Angaben von StarCapital-Vorstand Alexander Gerstadt sein Unternehmen vor allem für institutionelle Kunden attraktiver machen sollte. Institutional Money hat die handelnden Personen zum Gespräch getroffen, um mehr über die Hintergründe und Ziele zu erfahren.

Herr Gerstadt, die Übernahme von Mars Asset Management durch StarCapital ist abgeschlossen. Können Sie verstehen, dass die Gesamtheit der verschiedenen Gesellschaften unter dem Dach der Schweizer Bellevue-Gruppe noch etwas unsortiert wirkt?
Alexander Gerstadt: Das mag auf Außenstehende vielleicht so wirken. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit der Integration von Mars Asset Management einen weiteren wichtigen Schritt getan haben in Richtung einer Verbreiterung unseres Angebots an Produkten, Lösungen und Strategien. Dies wird uns erlauben, eine in der Vergangenheit weniger systematische Ansprache von institutionellen Investoren nun sehr viel stärker systematisch voranzutreiben. StarCapital stand in der Vergangenheit in erster Linie für ein Angebot an den „retailnahen“ Sektor – und zwar schwerpunktmäßig aus den diskretionären Produkten der von Peter Huber und Manfred Schlumberger verwalteten Investmentfonds und der von Markus Kaiser verantworteten Stars-Produktreihe für eine systematische Trend-, Allokations-und Risikosteuerung via ETFs. Dieses Geschäft werden wir natürlich auch weiterhin betreiben und ausbauen. Mit den Absolute-Return-Ansätzen und den Multi-Asset-Strategien der früheren Mars Asset Management sind nun individuell steuerbare Risikokonzepte, die auf ein asymmetrisches Risiko-Ertrags-Profil abzielen, hinzugekommen. Damit ist unser für institutionelle ­Anleger gerade in der jüngeren Zeit immer interessanter gewordener Bereich von regelbasierten Lösungen auf inzwischen rund 500 Millionen Euro angewachsen. Das ist eine Größenordnung, die es uns erlauben wird, eine glaubwürdige Verbreiterung unseres institutionellen Geschäfts, das damit heute gut 20 Prozent unseres Gesamtangebots ausmacht, systematisch voranzutreiben.

Was genau meinen Sie mit „systematisch“?
Gerstadt: Schon mit dem Verkauf an die Schweizer Bellevue-Gruppe im Jahr 2016 hatten wir einen ersten wichtigen Schritt ­getan, um StarCapital in einem sich stark wandelnden Marktumfeld langfristig zukunftsfähig aufzustellen. Ich denke, dass wir mit der jetzt erreichten Größe im Bereich der regelbasierten Lösungen zu einem durchaus attraktiven Ansprechpartner auch für größere Anleger aus den Bereichen Pensionseinrichtungen, Stiftungen und Unternehmen werden können. Bisher hat Star­Capital diesen Bereich zwar auch schon bedient, allerdings mehr oder weniger singulär und in Einzelfällen, die nicht aus einer strategischen Marktbearbeitung heraus entstanden sind. Das soll sich zukünftig ändern, weil wir speziell den genannten regelbasierten Bereich komplementär erweitert haben.

Wo liegen denn die Unterschiede zwischen den beiden Angeboten einerseits der Stars-Strategien und andererseits der neu hinzugekommenen Mars-Lösungen?
Markus Kaiser: Es geht bei beiden Strategien zentral um das Thema Risikomanagement. Das von uns in der Stars-Produktreihe betriebene strategieinhärente Risikomanagement reicht institutionellen Investoren, die auf ein striktes Risikobudget Wert legen, so nicht immer aus. Durch die mit Mars hinzugekommene Kompetenz können wir künftig ein rigoroses Risikomanagement anbieten, das sehr individuell und steuerbar ist. Das bietet als Einzellösung wie in der Kombination mit den Stars-Produkten Anlage- und Ertragsmöglichkeiten, die für institutionelle Anleger von immer größerem Interesse sind. Zumal die beiden Konzepte wirklich insofern komplementär sind, als es bei den Mars-Lösungen vornehmlich um die strikte Risikobegrenzung geht, während wir bei den trendfolgenden Stars-Lösungen zwar eine Verlustbegrenzung verfolgen, in bestimmten Marktphasen aber auch bewusst einmal Gewinne laufen lassen.

Gerstadt: Hinzu kommen dann die von Peter Huber und Manfred Schlumberger verantworteten diskretionären Strategien, die sehr aktiv und antizyklisch gemanagt werden. Damit bieten wir mit den „benchmarkfrei gemanagten“ Strategien auch künftig Lösungen für die Nachfrage nach traditionellen Investmentansätzen an.

Aber müssen Sie nicht befürchten, dass es gerade in diesem Bereich durch den für ­Ende dieses Jahres von Peter Huber angekündigten Rückzug aus dem aktiven Geschäft zu Rückflüssen kommen wird?
Gerstadt: Nicht notwendigerweise. Natürlich wird es einige Investoren geben, die speziell wegen der Person Peter Huber in unsere Produkte investieren. Aber ich denke, dass mit Manfred Schlumberger als seinem Nachfolger eines sichergestellt ist: An unserer DNA im Bereich der diskretionär ­verwalteten Fonds wird sich nichts ändern. Der bewertungsorientierte und antizyklisch geprägte Managementansatz wird auch unter Manfred Schlumberger weiterhin bestehen bleiben. Er ist sozusagen der Garant dafür, dass bei StarCapital die Investmentphilosophie von Peter Huber auch künftig weiter gelebt wird.

Kaiser: Zumal wir mit unserer hauseigenen Kapitalmarktforschung unter der Leitung von Norbert Keimling ja schon vor Jahren begonnen haben, das von Peter Huber verfolgte, bewertungsorientierte Value-Prinzip in gewisser Weise zu quantifizieren. Da ist inzwischen etwas entstanden, das unsere Gesellschaft und unsere Investmentansätze von vielen Marktteilnehmern wirklich unterscheidet. Denn Norbert Keimling hat versucht, die Ideen und den Anlagestil von Peter Huber so weit wie möglich zu strukturieren. Herausgekommen ist eine bemerkenswerte Datenbank, die enorm hilfreich ist, um das globale Aktienuniversum sehr viel besser beherrschen zu können, und nach bestimmten Kriterien und Mustern, die sich immer wiederholen, gezielte Erwartungen zu formulieren sowie darauf basierende Entscheidungen treffen zu können. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Kapitalmarktforschung konnten dabei die Vorteile des Zusammenspiels von Value und Momentum aufzeigen, die daher gezielt auch in Anlagestrategien Anwendung finden. Bei den in der jüngeren Vergangenheit immer schneller gewordenen Märkten braucht es einfach entsprechende Strukturen, um schnell genug reagieren zu können. Das Zeitfenster, um auf eventuelle Opportunitäten an den Märkten zu reagieren, ist inzwischen viel zu klein, als dass man ohne entsprechende Datenreihen und Modelle versuchen könnte, einzelne durchaus erfolgversprechende Ideen sozusagen von Grund auf zu recherchieren. Daher dient die Kapitalmarktforschung als wesentliche Stütze für den langfristigen Erfolg unserer benchmarkfreien Anlagestrategien. Nach der Integration von Mars kann ich mir gut vorstellen, dass die verschiedenen Ansätze im Haus noch eine Menge an Synergiepotenzial hergeben, die Erfahrungen und Erkenntnisse auch in unseren regelbasierten Strategien zu unserem Vorteil zu nutzen.

Noch einmal zurück zu den Ambitionen von StarCapital im institutionellen Markt. Wen zählen Sie denn zu Ihren Zielkunden?
Gerstadt: Zu den typischen institutionellen Anlegern würde ich Altersvorsorgeeinrichtungen wie Pensionskassen, aber auch Versicherungen und Stiftungen sowie Industrieunternehmen und nicht zuletzt auch die ­Depot-A-Manager von Banken, eventuell noch Single-Family-Offices zählen. Ein großer Vermögensverwalter oder ein Multi-Family-Office zählt aus meiner Sicht eher zum Bereich der semiinstitutionellen Inves­toren. Aber da hat natürlich jeder seine ­eigene Definition.

Wie teilt sich die eingangs genannte Größenordnung von rund 500 Millionen Euro denn auf zwischen den beiden Segmenten Stars und Mars?
Kaiser: Vor fünf Jahren bin ich zu Star­Capital gestoßen, um den Bereich dynamisch gemanagter Asset-Allocation-Lösungen über liquide Indexinvestments aufzubauen. Inzwischen ist der Bereich auf zirka 170 Millionen Euro angewachsen, die wir in Fonds, Mandaten und Spezialfonds nach dem Stars-Ansatz managen. Mit Mars sind nun weitere 330 Millionen Euro hinzugekommen. Die verantwortlichen Portfolio­manager von Mars kenne und schätze ich bereits seit vielen Jahren, und wir hatten schon öfter darüber gesprochen, dass ein Zusammengehen kompatibel für beide sein könnte, da wir eine ähnliche Investmentphilosophie verfolgen. So entstand nach und nach die Idee, dass es für beide Häuser zielführend wäre, die Kräfte durch einen entsprechenden Zusammenschluss zukünftig zu bündeln.
 
Wenn eben von einem individuell steuer­baren Risikomanagement bei den Mars-Produkten die Rede war, was muss man sich genau darunter vorstellen?
Andreas Bichler: Die ursprüngliche Idee hinter unseren Strategien ist, asymmetrische Renditen für unsere Investoren zu generieren und damit zu hohe Drawdowns, zu hohe schmerzhafte Verluste zu vermeiden. Inves­toren haben aber durchaus unterschiedliche Vorstellungen darüber, was für sie ein schmerzhafter Verlust wäre. Darum sind unsere Lösungen so angelegt, dass sie auf ein für den einzelnen Anleger individuell tragbares Verlustbudget programmiert werden. Der Investor kann also beispielsweise sagen, dass er Verluste von maximal zehn oder maximal fünf Prozent innerhalb eines Zeitraums von einem Jahr verträgt, und wir können ihm darauf basierend einen Vorschlag für die Parametrisierung verschiedener Anlageklassen unterbreiten. Damit bekommt der Anleger ein sehr viel besseres Gefühl dafür, in was er da investiert, als wenn man ihm erklärt, dass die Volatilität seiner Investments bei, sagen wir, 18,3 Prozent liegt, was ihm wahrscheinlich nicht viel sagen wird. Wenn man ihm aber erklärt, dass er auf zwölf Monate mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr als zehn Prozent verlieren kann, weil das mit seiner Strategie auch während der vergangenen 25 Jahre so war, dann haben Investoren ein genaueres Bild von den mit der Strategie einhergehenden Risiken.

Wobei Begriffe wie „relativ sicher“ oder „wahrscheinlich“ in diesem Zusammenhang ja schon darauf hindeuten, dass auch Sie mit Ihren Strategien ein entsprechen­des Ergebnis nicht garantieren können, richtig?
Bichler: Eine Garantie ist damit tatsächlich nicht verbunden. Wir bieten bewusst keine kapitalgarantierten Produkte an, denn die Nachteile, die im derzeitigen Zinsumfeld mit entsprechenden Lösungen einhergehen, sind hinlänglich bekannt. Aufgrund der Kos­ten einer entsprechenden Garantie bliebe aktuell so gut wie nichts an investierbarem Budget übrig, um es in renditeträchtige Anlagen zu investieren. Deshalb arbeiten wir mit einem Wahrscheinlichkeitskonzept in Bezug auf eine Mindestrendite. Das ist ein Faktor, den wir gemeinsam mit dem Kunden auf seine individuellen Erwartungen hin festlegen und der bei 97,5 Prozent, aber auch bei nur 90 Prozent liegen kann.

Und wie sieht Ihre bisherige Erfolgsbilanz in dieser Hinsicht aus?
Bichler: Wenn man die in der Vergangenheit erzielten Ergebnisse betrachtet, stellen wir fest, dass die tatsächlich realisierte Wahrscheinlichkeit viel höher liegt, als wir das ex ante dem Kunden prognostiziert haben. In unserer Mars 10 Strategie zum Beispiel, die mit einer Verlustbegrenzung von maximal zehn Prozent arbeitet, kalkulieren wir mit einer Konfidenz von 90 Prozent. In der Rückschau auf rollierende Zwölfmonats­zeit­räume können wir feststellen, dass die Strategie tatsächlich in über 99 Prozent dieser Zeiträume oberhalb der Mindestrendite lag.

Worauf führen Sie das zurück?
Bichler: Dahinter steht ein systematisches und regelbasiertes Risikomanagement, das wir auch im Investitionsprozess der Port­foliooptimierung vorgeschaltet haben. Es basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der empirischen Kapitalmarktforschung, und zwar sowohl unserer eigenen als auch auf öffentlich zugänglichen Studien, die wir auf unsere Multi-Asset-Lösung angewandt haben. Wir setzen dabei auf ein nach Lester Telser benanntes Risikobegrenzungskonzept, das der US-Ökonom in seinen Grundzügen als sogenanntes „Safety-first-Konzept“ bereits in den 50er-Jahren beschrieben hat.

Und wie wird investiert?
Bichler: Wir setzen nicht auf Einzeltitel­selektion, sondern auf die dynamische ­Gewichtung von insgesamt 100 möglichen verschiedenen Assetklassen, im Fonds abgebildet durch entsprechende Indexinvestments. Damit konnten wir in den ver­gangenen zehn Jahren eine dem Dax-Index vergleichbare Performance erzielen, wobei die Volatilität des Dax rund zweieinhalb Mal höher lag als die unserer Mars 10 Strategie.

Angesichts solcher Ergebnisse und eines Volumens von bereits vor dem Verkauf an StarCapital erreichten 330 Millionen Euro hätten Sie aber sicher auch allein weiter erfolgreich arbeiten können. Was hat Sie ­bewogen, sich unter das Dach der Star­Capital-Familie zu begeben?
Bichler: Die Selbstständigkeit war für meine Gründungspartner und mich nie das eigentliche Ziel, denn wir wollten primär professionelles Portfoliomanagement in einem stabilen Umfeld betreiben. Durch den Verkauf an StarCapital sind wir künftig in der Lage, weiterhin vollkommen frei als Portfoliomanager mit der direkten Verantwortung für die uns übertragenen Kundengelder zu agieren, aber portfoliomanagementfremde Tätigkeiten, die in den letzten Jahren deutlich zugenommen haben, weitgehend abzugeben an unsere neuen Kollegen in Vertrieb, Buchhaltung, Compliance, Rechtsabteilung und so weiter.

Kaiser: In einem schwieriger gewordenen Markt ist es einfach eine ungemein wertvolle Unterstützung für einen Fondsmanager, wenn er bei dem Spagat zwischen seiner eigentlichen Aufgabe, dem Managen seiner Fonds, und der zunehmenden Administration sowie bei der Marktbearbeitung im Vertrieb entlastet wird. Wir haben bei StarCapital nun eine Größenordnung erreicht, in der wir eben noch nicht den Zwängen eines großen Konzerns unterliegen, sondern die Möglichkeit haben, uns ­individuell mit den Anforderungen von Investoren auseinanderzusetzen und trotzdem ausreichend Zeit für das Management der uns anvertrauten Gelder zu finden.

Gerstadt: Wir profitieren zudem auf der einen Seite von unserer weiterhin gegebenen ­Eigenständigkeit, an der ein Eigner wie die Bellevue-Gruppe von Anfang an bewusst festgehalten hat. Andererseits können wir Cross-Selling-Vorteile innerhalb der Gruppe nutzen, da wir künftig auf ein Spektrum an unterschiedlichen Anlagelösungen zurück­greifen können. Das reicht von Healthcare-Themen in Beteiligungsgesellschaften wie BB Biotech oder BB Healthcaretrust und den Adamant-Publikumsfonds bis hin zu sektoralen und regionalen Lösungen in Form der Entrepreneur-Produkte von Belle­vue für die Schweiz und Europa sowie ­Anlagen in Frontier-Märkten wie Afrika. Darüber hinaus profitieren wir von der Soli­dität eines Schweizer Mutterhauses, das ein Anlagevolumen von insgesamt gut zehn Milliarden Euro im Asset Management managt, hinzu kommen weitere zwei Milliarden, die im Private Wealth Management und im Depotbankgeschäft der Bank verwaltet werden.

Was werden die größten Herausforderungen sein, denen sich institutionelle Investoren in der näheren Zukunft gegenübersehen?
Kaiser: Viele institutionelle Investoren sind durch regulatorische Vorgaben oder interne Anlagerichtlinien geradezu dazu gezwungen, einen Großteil ihrer Anlagen über Anleiheninvestments abzubilden. Gerade mit Blick auf die heute noch verbliebenen Ertragsmöglichkeiten an den Bondmärkten wird das mehr und mehr zu einem regelrecht bedrohlichen Problem, ganz zu schweigen von der Aussicht auf steigende Zinsen in den kommenden Jahren, die zu zusätzlichen Belastungen auf der Ertragsseite führen werden. Damit kommt der Suche nach Alternativen eine immer größere Bedeutung zu, eine Entwicklung, von der ein Haus wie StarCapital nur profitieren kann. So arbeiten wir mit den neuen Kollegen von Mars derzeit bereits mit Hochdruck an der Entwicklung leistungsfähiger marktneutraler Strategien. Auch darüber kommen wir mit Investoren ins Gespräch, die vor drei oder vier Jahren noch nicht mit uns gesprochen hätten. Wir werden jetzt ernst genommen.

Wir danken für das Gespräch.    

Hans Heuser


Drei Schwergewichte im institutionellen Geschäft der StarCapital AG

Alexander Gerstadt ist 2016 zur StarCapital AG in Oberursel gestoßen und übernimmt heute die Verantwortung als stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Unternehmens. Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre war Gerstadt von 1996 bis 2002 Generalbevollmächtigter der heutigen Union Investment Institutional GmbH (vormals DEVIF GmbH) und gehörte ab 2001 der Geschäftsleitung an. Von 2004 bis 2009 war er Mitglied des Vorstandes bei der Julius Bär Kapitalanlage AG und der Bank Julius Bär Deutschland AG. Vor seiner Zeit in Oberursel war Gerstadt sieben Jahre lang Vorsitzender des Vorstands bei der Swiss & Global Asset Management Kapital AG (ehemals Julius Bär Asset Management).

Markus Kaiser arbeitet seit 2013 für StarCapital und gehört dem Vorstand der Gesellschaft an und leitet dort das Team für vermögensverwaltende ETF-Strategien unter der Marke STARS. Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre, das er als Diplom-Vermögensmanager (DIA) abgeschlossen hat, arbeitete er zunächst drei Jahre lang als Portfoliomanager und technischer Analyst bei der OCM Vermögensverwaltung. Danach stand er zwei Jahre lang als Portfoliomanager und technischer Analyst in den Diensten der PEH Wertpapier AG. Von 2001 bis 2013 war Kaiser Geschäftsführer und Fondsmanager bei der Veritas Investment GmbH.

Andreas Bichler ist erst vor Kurzem als Direktor und Senior-Portfoliomanager zur Oberurseler Vermögensverwaltung gestoßen. Nach dem Abschluss des BWL-Studiums hat er von 1998 bis 2000 Portfoliomanager und Termingeschäftspezialist bei der Dresdner Bank gearbeitet. ­Danach war Bichler von 2001 bis 2008 Portfoliomanager beim BHF-Trust. Von 2008 bis 2012 war er Fondsmanager für die Multi-Asset-Strategien bei der SEB Investment GmbH, bevor er sich 2013 entschloss, gemeinsam mit zwei Partnern die Mars Asset Management zu gründen.

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