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1/2019 | Theorie & Praxis
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Ring frei zur Hauptversammlung

Investoren und Anlegern werden Nachhaltigkeit und Governance immer wichtiger. Entsprechend hat sich die Kultur auf den Hauptversammlungen verändert.

Hauptversammlungen (HVs) sind die Bühne, auf der sich Stücke von endloser Langeweile ebenso abspielen können wie dramatische Gemetzel shakespearehaften Ausmaßes. In den vergangenen Jahren hat sich das Pendel eher Richtung Shakespeare bewegt: Denn Anleger und Investoren tendieren immer stärker dazu, die Entscheidungen des Managements bezüglich eingehaltener Governance- und Nachhaltigkeitskriterien zu hinterfragen – entsprechend stark hat die Zahl der Abstimmungsanträge durch Aktionäre zugenommen. Die Redaktion von FONDS professionell hat vor diesem Hintergrund versucht, die globale HV-Aktivisten-Szene in der vorliegenden Grafik zusammenzufassen – und ist dabei auf die eine oder andere überraschende ­Erkenntnis gestoßen, etwa die, dass es in den USA weder große Hedgefonds noch etablierte institutionelle Investoren sind, die das Geschehen auf HVs bestimmen, sondern vielmehr extrem entschlossene Einzelkämpfer.

Ebenfalls auffällig erscheint der weltweite Trend, das Research, das einem informierten HV-Voting zugrunde liegen sollte, an eigens da­rauf spezialisierte Consulter auszulagern. Kritiker fürchten bereits eine McDonaldisierung des Abstimmungsverhaltens.

Abgerundet wird das Bild durch eine Case Study rund um das mächtigste Fondshaus in  Deutschland, die DWS: Wie oft steigt der Asset Manager gegen das Management in den Ring, und welche Ziele wollen die Manager dann ­eigentlich umgesetzt sehen?    

Hans Weitmayr


Anhang:

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