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4/2021 | Theorie & Praxis
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Mit voller Kraft zurückgekommen

Nach dem coronabedingten Ausfall 2020 und der einjährigen Zwangspause feierte der INSURANCE DAY ein glanzvolles Comeback: das Programm noch dichter, die Gäste noch hochkarätiger. Themenschwerpunkt war Nachhaltigkeit in all ihren Facetten.

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Kompakt und konzentriert: Aufseher sowie Versicherungs- und Pensionskassenexperten treffen sich im Grand Salon des Park Hyatt Vienna in entspannter Atmosphäre zum Gedankenaustausch. 

© Marlene Fröhlich

Der mittlerweile elfte INSURANCE DAY von Institutional Money bot den zahlreichen institutionellen Besuchern aus Deutschland und Österreich umfangreiche Informationen. Die von der ausgewiesenen Branchenexpertin Mag. Mariette Preiss (Versicherungsverband Österreich, VVO) moderierte Ganztagsveranstaltung eröffnete die österreichische Bundesministerin für EU und Verfassung im Bundeskanzleramt, Mag. Karoline Edtstadler. Weitere Höhepunkte waren der Vortrag von Dr. Stanislava Saria, österreichische Finanzmarktaufsicht FMA, über die neuesten regulatorischen Entwicklungen und der Vortrag des auch in Deutschland sehr bekannten Politologen Univ.-Prof. Dr. Peter Filzmaier. Ergänzt wurde diese gelungene Veranstaltung von den Vorträgen der fünf Sponsoren Metzler Asset Management, Raiffeisen Capital Management, UBS Asset Management, Pimco und BNP Paribas ­Asset Management. 

In ihrem Eröffnungsreferat übte die österreichische Bundesministerin Karoline Edtstadler fundierte Kritik an der Überregulierung in der Europäischen Union, gleichzeitig gab sie jedoch ein deutliches Bekenntnis zur EU ab, die gerade im globalen Spiel der Mächte für Europa unerlässlich sei.

Edtstadler zeichnete ein sehr vielschichtiges Bild der Europäischen Union, von der sie zum einen sagte, „wenn es sie nicht ­gäbe, wäre es Zeit, sie zu erfinden“, zum anderen aber meinte: „Die Regulierung ist bei uns, die Gewinne sind im Ausland.“ Insgesamt habe sich aber über die vergangenen zwei Jahre herauskristallisiert, wie wichtig die EU für die Gesellschaft, Märkte und ­jeden einzelnen Bürger sei. Alles in allem habe die Pandemie angesichts diverser Einschränkungen gezeigt, welche Vorzüge, die in der jüngeren Vergangenheit vielleicht als viel zu selbstverständlich wahrgenommen wurden, die EU biete. „Wir haben gesehen, was passiert, wenn Grundfreiheiten nicht mehr gelebt werden können.“ Und man ­habe zur Kenntnis nehmen müssen, dass „Aufschwung“ weder eine „Selbstverständlichkeit noch ein Selbstläufer“ sei. Angesichts von Wertschöpfungs- und Produk­tions­ketten, die zwar global verliefen, allerdings angreifbar seien, müsse man sich die Frage nach der Standortstrategie neu stellen. Das mache nicht zuletzt das Beispiel deutlich, wonach sich 80 Prozent der weltweiten ­Antibiotikaproduktion auf China konzentrierten. Bemerkenswerterweise wurde China von Edtstadler als Beispiel für einen weltweiten Konkurrenten der EU ebenso häufig genannt wie die USA: Edtstadler forderte, dass sich die EU, nicht zuletzt nach dem Auftreten des „Monsters des Brexit“, ihrer eigenen Stärken bewusst werde, die auch auf der Tatsache beruhten, dass die EU nach wie vor den weltgrößten Binnenmarkt darstellt. Das Verhältnis zu den USA gelte es zu überdenken, wenn auch mit Augenmaß. Ja, man müsse allzu große Abhängigkeiten vermeiden oder abbauen, aber die Schaffung einer europäischen Cloud, um die Hoheit über Europas Daten zu behalten, sei schwierig. Grundsätzlich sei es wichtig, voneinander zu profitieren, ohne alles gleich neu zu erfinden, meinte die Ministerin. 


Aufsicht und Regulierung 
 JUDr. Stanislava Saria PhD, Abteilungsleiterin Versicherungs- und Pensionskassenaufsicht bei der FMA, stellte vor, wie sich die Regulierung des Asset Managements entwickeln wird. Sie befasste sich eingangs mit dem am 22. September 2021 von der EU-Kommission angenommenen Richtli­nienvorschlag, der sich eng an dem Advice der EIOPA zu Solvency II orientiert. Dieser sei beauftragt worden, um herauszufinden, inwieweit Änderungsbedarf am Regelwerk besteht. Tatsächlich orientiert sich der Vorschlag der EU-Kommission eng an der Opinion der EIOPA. Die geplanten Änderungen am Solvency-II-Regelwerk haben unterschiedliche Auswirkungen auf die Solvenzkapitalanforderung (SCR) der Branche. So führt etwa eine dynamische Volatilitäts­anpassung bei internen Modellen, wie sie vor allem große Häuser einsetzen, zu einer Erhöhung des SCR. Andererseits kommt es gemäß der Standardformel zu einer Reduktion des SCR bei langfristig gehaltenen ­Aktien, ebenso bei den Korrelationen. Hingegen ist bei der Neukalibrierung des Zinsrisikos, wo nun Zinsschocks auch im negativen Zinsbereich einbezogen werden, ein Anstieg des SCR bei Anwendung der Standardformel vorherzusehen. 

Die zu erwartenden relativen Veränderungen des SCR führen in den verschiedenen EU-Staaten zu unterschiedlichen Änderungen. Für die österreichischen Versicherer ist ein SCR-Anstieg von zirka 15 Prozent zu ­erwarten. Umso wichtiger ist ein adäquater Übergangszeitraum (Phase-in), der der Branche die Gelegenheit zu Anpassungen gibt. Österreich war an diesem bis 2032 dauernden Einschleifzeitraum führend beteiligt. „Generell bleiben Aktieninvestments weiter incentiviert, während die Eigen­mit­tel­­­unter­legung für Spread- und Immobilienrisiken nicht verändert wurde“, betonte Saria. So bleibt die Unterscheidung zwischen Typ-1- und Typ-2-Aktien aufrecht, obwohl die ­Kriterien bezüglich der Typ-1-Aktien in den letzten Jahren sukzessive verwässert wurden und die Liste der anrechenbaren Instrumente immer länger geworden ist. Bei Immobilien bleibt es bei der 25-prozentigen Unterlegung in der Standardformel, obwohl die Branche eine MSCI-Studie vorgelegt hat, die eine 15-prozentige SCR-Unterlegung für ausreichend erachtet. EIOPA konterte mit anderen Studien, die einen Korridor von 15 bis 32 Prozent SCR-Unterlegung vorsehen. Eine wichtige Änderung ist die Ausweitung des „Pillar 1 Dampener“ bei Aktien als antizyklisches Element: Hier erfolgt eine symmetrische Ausweitung des Korridors der ­Risikozu- und -abschläge von plus/minus zehn auf nunmehr plus/minus 17 Prozent. 


Nachhaltigkeitspaket
Dieses sieht leider eine zeitliche Inkongruenz bestimmter Teile vor. So ist etwa die Disclosure-Verordnung (Sustainable Finance Disclosure Regulation, SFDR) bereits seit 10. März 2021 anzuwenden, während die Taxonomie-Verordnung (TR) erst ab 1. Januar 2022 anwendbar ist. Was das Sustain­able-Finance-Paket vom April 2021 anbelangt, so soll die CSRD (Corporate Sustain­ability Reporting Directive) ab dem Geschäftsjahr 2023 gelten; bereits davor, ab dem Geschäftsjahr 2022, haben die Versicherer in ihrer nichtfinanziellen Berichterstattung auch den Anteil der taxonomiefähigen Wirtschaftstätigkeiten an ihren Assets / am verwalteten Vermögen offenzulegen. Die Level-2-ESG-Integrations-Durchführungsbestimmungen werden ab 2. August 2022 anzuwenden sein. Allerdings gibt es eine EIOPA Opinion zur Verwendung von Szenarioanalysen betreffend Klimaänderungsrisiken in ORSA (Own Risk and Solvency Assessment), die seit 19. April 2021 anwendbar ist. EIOPA soll nun im Auftrag der Kommission bis Juni 2023 reevaluieren, ob von dem Ansatz, dass die Marktpreise alle relevanten Risiken widerspiegeln würden, in den Bereichen der grünen Investments abgerückt werden kann, um diese zu fördern. Bisher gaben die harten Daten keinen Grund für eine Besserstellung grüner Investments her – eine Position, die auch die FMA einnimmt. Die Prüfung einer möglichen Vorzugsbehandlung für grüne Anlagen bleibt also spannend. Abschließend gab Dr. Saria einen Ausblick auf die erneuerte Sustainable-Finance-Strategie der EU. Vorgesehen ist eine Erweiterung der Taxonomie, um auch Zwischenschritte hin zu ökologisch nachhaltigen Wirtschaftstätigkeiten zu berücksichtigen und ­dadurch die Finanzierung der Transition zu erleichtern. Dazu kommt eine Mobilisierung von Investments in ESG-Projekte durch das Invest­EU-Programm – durch den InvestEU Fund sollen in den nächsten sieben bis zehn Jahren ­Investments in der Höhe von rund 370 Milliarden Euro ausgelöst werden. 

Angekündigt ist auch eine Überprüfung, inwieweit Nachhaltigkeitsfaktoren in Kreditratings der Ratingagenturen reflektiert werden, sowie die Regulierung von ESG-Rating- und Research-Unternehmen. Schließlich ist auch die Prüfung einer möglichen Vorzugsbehandlung von grünen ­Investments bei der Kapitalunterlegung vorgesehen, wobei in die Risikobewertung auch Klimarisiken einfließen sollen. Auch eine Integration von Nachhaltigkeitsrisiken in das Risikomanagement von Versiche­rungen soll erfolgen, genauso wie verpflichtende Analysen zu „Climate Change Sce­narios“. 


Portfolio klimafit, aber wie?
In seinem Vortrag ging Daniel Sailer, Co-Head des Sustainable Investment Office von Metzler Asset Management, einem Haus mit jahrzehntelanger ESG-Erfahrung, der Frage nach, ob sich der Treibhausgasfußabdruck allein eignet, um als Investor Klimarisiken zu messen und zu managen. Er zeigte exemplarisch anhand zweier Fluglinien jene Unterschiede auf, auf die Inves­toren bei der Analyse achten sollten, und wies insbesondere auf die langfristigen ­Scope-3-Effekte hin. Weiter veranschaulichte Sailer, wie sein Haus die Emissionsin­tensität und das Erwärmungspotenzial ­eruiert und auf Portfolio­ebene aggregiert. Investoren sollten laut ­Sailer bei Fonds­anbietern immer nachfragen, welche Modelle im Hintergrund verwendet werden und auf welche Jahre allfällige Erwä­rmungs­werte referenzieren. Daraufhin erläuterte Sailer, wie Metzler AM diesen Themenkomplex im Portfoliomanagement umsetzt, und stellte den vor wenigen Tagen neu aufgelegten Fonds „Metzler Global ­Ethical ­Value“ vor. Sailers Kollege Jan Rabe zeigte, welche Investmentstrategien sich lohnen ­beziehungsweise welche Schwerpunkte ­Investoren setzen sollten, um von der Klimaneutralität zu profitieren. Rabe leitete in Summe fünf Strategien ab, mit denen sich entsprechende Kapitalströme antizipieren lassen, und warnte davor, dass eine „naive“ Ausrichtung eines ESG-Portfolios auf ­„saubere“ Unternehmen zu erheblichen ­Ungleichgewichten führt. Dies mache ein aktives Gegensteuern aktiver Manager ­unerlässlich, um ungewollte „Wetten“ zu vermeiden. Rabe stellte in diesem Zusammenhang Metzlers Portfoliokonstruktions- und Risikomanagementtool QbrickS vor, das Institutionellen eine transparente Steuerung ermöglicht.


Transformation und Innovation
Senior Portfolio Manager Gabriel Panzenböck von Raiffeisen Capital Management (RCM) beschäftigte sich in seinem Vortrag mit nachhaltigem Anleihenmanagement. Er gab den Zuhörern ein paar „Learnings“ mit auf den Weg und erörterte unter anderem den Green Deal der EU. Weitere Eckpunkte waren der EU-Aktionsplan und die neue Fondstaxonomie. Panzenböck wies in seinem launigen Vortrag darauf hin, dass Inves­toren in Staatsanleihen aufgrund von Risikoüberlegungen schon immer „ESG“ berücksichtigt hätten: „ESG ist alter Wein in neuen Schläuchen – wir nehmen ESG nun nur ­expliziter wahr.“ Angesichts des großen ­Arbeitsaufwands, den eine vertiefende ESG-Analyse mit sich bringt, sollten sich Inves­toren laut Panzenböck nicht fragen, „Wie viel kostet ESG?“, sondern besser: „Was kann ESG?“ Panzenböck präsentierte die Herangehensweise von RCM beim Auf­spüren möglichst nachhaltiger und renditestarker Staatsanleihen. RCM vergleicht ­dabei „ähnliche“ Länder wie beispielsweise Schweden und Deutschland oder Polen mit den baltischen Ländern und stellt auf die ESG-Dynamik ab. So identifizierte ESG-Aufsteiger sollen für zusätzliches Renditepotenzial sorgen. Unterm Strich erhält RCM Staatsanleihenportfolios, die dem Nachhaltigkeitsgedanken genügen, aber trotzdem „spannend“ sind, ­also interessante Renditen bringen.


Nachhaltig bei ­Schwellenländern
Ob Sustainable Investing in den Emerging Markets ein Widerspruch ist, erläuterte Karsten Güttler, Leiter ESG ­Investment Specialists von UBS Asset ­Management. Nach kurzer Skizzierung der hauseigenen Nachhaltigkeitsstrategie erörterte er, ob es bei Aktien oder bei Anleihen aus den Emerging Markets identifizierbares ­Alpha-Potenzial im ­Bereich von ESG gibt. Das Ergebnis: Güttler zufolge könnten Investoren auf der Aktienseite von ­einem ESG-Ansatz Alpha erwarten, bei Anleihen bestehe jedoch nur limitiertes beziehungsweise gar kein Alpha-Poten­zial – das gelte insbesondere für Staatsanleihen. Wichtig sei laut Güttler, dass Investoren beziehungsweise deren mandatierte Asset Manager in den Schwellen­ländern „feet on the ground“, also Ana­lysten vor Ort haben oder Zugang zu solchen besitzen, um das insbesondere bei ­Aktien schlummernde Potenzial heben zu können. Denn nur auf diese Weise könne man an Schwellenländerdaten kommen, diese aufbereiten und sie zur Alpha-Generierung einsetzen. Investoren sollten bei Schwellenländeranlagen auf Häuser wie die UBS setzen. 


Verwerfungen nutzen
Im nächsten Vortrag gab Pimcos Sebas­tian Zilles, Executive Vice President und Portfoliomanager, der in der Londoner Niederlassung Pimcos europäisches Immo­bilien­akquisitionsteam beaufsichtigt, einen Überblick über die vergangenen, die aktuellen und die prognostizierten Entwicklungen am Gewerbeimmobilienmarkt.

Aufgrund der Pandemie entstand für ­opportunistische Investoren eine mehrjährige Welle von Anlagechancen, die noch immer im Gange ist und von denen Pimco profitieren will. So sei in den Jahren 2022 bis 2025 mit laut Zilles „schweren Notlagen“ einiger Immobiliengesellschaften zu rechnen, die zu Zwangsverkäufen führen werden – und zwar sowohl was Immobilien selbst anbelangt als auch Immobilienkredite. 

Chancen ortet ­Zilles bei guten Büros, Logistik, aber auch Hotels, sofern man günstig genug einsteigt. „Selbst wenn sich die öffentlichen Vermögenswerte im Jahr 2021 weitgehend erholen, werden die politischen und inflationären ­Unwägbarkeiten wahrscheinlich auch in ­Zukunft zu Volatilität und Verwerfungen an den öffentlichen Commercial-Real-Estate-Märkten führen“, erklärte Zilles am Ende seines Vortrags.


Infrastrukturkredite
Die fünfte und letzte Sponsorenpräsentation hielt BNP Paribas Asset Managements Head of Infrastructure Debt, Karen Azoulay, mit dem Titel „The Case for Infrastructure Debt – A Market Update & Focus on the Benefits of ESG Integration“. Angesichts der Vorzüge dieses Anlagesegments – ­ein ­attraktives Rendite-Risiko-Potenzial, Diversifikationsvorteile und Nachhaltigkeits­opportunitäten – erklärte Azoulay: „Die gegenwärtigen Marktbedingungen eröffnen Inves­toren zahlreiche Gelegenheiten, um ­selektiv bei der Optimierung von ,Relative Value‘ vorgehen zu können.“ Die Französin gab in der Folge einen Überblick über ihrer Ansicht nach interessante Infrastruktursegmente, beispielsweise erneuerbare Energien, aber auch Telekommunikation, die zu den Gewinnern der 2020er-Krise zählt. Des Weiteren sieht sie Chancen bei Versorgern sowie im Transportsektor, wo sich interessante Möglich­keiten durch die Transformation im Transportwesen eröffnen.


Politologe als „Friendly Alien“
Politologe Dr. Peter Filzmaier spannte den großen Bogen zwischen Märkten, Gesellschaft, Politik und Medien. „Ich bin als ,Friendly Alien‘ hier“, eröffnete er seine ­Rede, mit der der Insu­rance Day 2021 beschlossen wurde. Sollte heißen: Nicht als Finanzexperte, sondern als Kommunika­tions­experte, der die Zusammenhänge zwischen Geld, gesellschaftlichen Normen, Politik und Medien aufzeigt, sei er gekommen. Die Vertrauenskrise in der Politik sei aufgrund von Spill-over-Effekten auch ein Thema für andere öffentliche Institutionen, aber auch für Banken und Versicherungen. Inwieweit man gerade bei Versicherungen deren Relevanz als Finanzmarktakteur kommunizieren könne, sei ohnehin fraglich, da „das Branding über den Aspekt der Versicherung an sich sehr erfolgreich und prominent“ sei und alle anderen Aspekte der Branche überschatte.

Dr. Kurt Becker

 

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