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4/2019 | Theorie & Praxis
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Klimainvestments kommen!

Die Klimaerwärmung hat sich auch für die Investmentbranche zu einem der zentralen Leitthemen ­entwickelt. Ein Überblick über den Stand der Dinge.

Die Frage, ob sie sich als institutionelle Investoren mit klimarelevanten Inves­titionen beschäftigen wollen, stellt sich für viele Akteure gar nicht mehr. Fast drei Viertel der deutschen Großanleger bemühen sich bereits, den Aspekt „Nachhaltigkeit“ in ihre ­Anlagestrategie zu integrieren. Die einen, weil sie davon ausgehen, dass ihnen die Regulierung mittelfristig ohnedies keine andere Wahl lässt, die anderen, weil sie dabei die Risiken von nicht nachhaltigen Investments vermeiden wollen, und dann sind da noch jene, die damit ihren Beitrag zu einer positiven Zukunft für kommende Generationen leisten wollen. Das gilt sogar für viele Anleger, die sich nocht nicht eingehend mit dem im März 2018 von der EU-Kommission veröffentlichten Aktionsplan „Nachhaltige Finanzierung“ („Sustainable Finance“) beschäftigt haben, denn dieser Plan zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums in Europa ist einer Umfrage von Union Investment zufolge nur einer Minderheit der Investoren bekannt. Demnach glauben zwar zwei Drittel der Befragten, dass sich mit nachhaltigen Investitionen der Klimawandel günstig beeinflussen ließe, nur ein kleiner Teil dieser Gruppe verfügt aber über Informationen über die Klimawirkung der eigenen Portfolios. Für viele Investoren geht es daher derzeit einmal darum, die eigene Positionierung in diesem Kontext zu analysieren und darauf aufbauend die Entscheidungen darüber zu treffen, ob und wie man die eigenen Klimainvestitionen ausbauen will.

Azim El-Morsi


Anhang:

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