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3/2019 | Theorie & Praxis
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Grund zur Freude

In einer Welt negativer Anleihenrenditen nehmen sich Immobilien auch dann interessant aus, wenn sie aufgrund zu hoher Preise wenig realen Ertrag erwarten lassen.

Der Immobilienbereich zählt mit zu den großen Profiteuren der Zinsentwicklung der letzten Jahre. Das führte auch dazu, dass viele Großanleger ihre Gewichtung in dieser Assetklasse in letzter Zeit schrittweise ausgebaut haben. Ende des Vorjahres berichtete das Researchhaus GAC, dass Lebensversicherungen, Versorgungswerke und Pensionskassen in den vergangenen Jahren mehr als 30 Milliarden Euro in den Immobiliensektor inves­tiert haben. Am stärksten gewichten demnach Versorgungswerke diese Assetklasse, hier klettert der Portfolioanteil bis auf 20 Prozent und mehr. Vergleichsweise wenig nützen hingegen Cor­porates und Lebensversicherer Immobilien als Diversifikations- und Ertragsbausteine. Ihre Portfolios bestehen laut GAC zu maximal vier bis fünf Prozent aus Gebäuden und Grundstücken. Entscheidet man sich als Großanleger, die Immo­biliengewichtung anzuheben, ist die Zahl der Umsetzungsmöglichkeiten ebenso groß wie unübersichtlich – vom Direktinvestment über diver­se Fondsvarianten bis hin zu individuell betreuter Mandate reicht die Bandbreite. Und innerhalb dieser Alternativen gibt es noch mehr Markt­segmente von der Wohnimmobilie über die Parkgarage bis zum Studentenheim. Jedes Engagement in diesem Bereich erfordert somit einen komplexen Entscheidungsprozess – angefangen vom Marktsegment über das Vehikel bis zum Standort. „Dank“ der jüngst verlängerten Zinspolitik der EZB lohnt sich die Auseinandersetzung mit dem Thema jedoch.    

Azim El-Morsi


Anhang:

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