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1/2022 | Theorie & Praxis
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»Es geht um das Gesamtportfolio«

Im Übergang zu erneuerbaren Energien sind Mineralölförderer aus Sicht von Stephen Cohen, EMEA-Chef von BlackRock, Teil der Lösung, nicht Teil des Problems. Im Exklusivinterview erklärt der Brite, warum.

Der Glaubenskrieg zwischen aktivem und passivem Inves­tieren ist überwunden. Davon jedenfalls ist Stephen Cohen, seit Anfang April vergangenen Jahres EMEA-Chef des weltgrößten Asset Managers, überzeugt. Mit klaren Worten erklärt der studierte Ökonom, warum er sich mit entsprechenden Diskussionen nicht mehr aufhält. Auch der für viele nach wie vor ­bestehende Widerspruch, in fossile Brennstoffe zu investieren und sich gleichzeitig lautstark für ein Netto-Null-Ziel einzusetzen, ist für ihn keiner. Wir haben Cohen während seiner Stippvisite in Frankfurt zum Gespräch getroffen. 
 
Herr Cohen, zum Zeitpunkt unseres Gesprächs steht die Welt noch unter Schock als Folge der kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine. Ist Ihre Gesellschaft ­eigentlich durch eine eigene Niederlassung in einem der beiden Länder betroffen?
Stephen Cohen: Eine eigene Niederlassung unterhalten wir weder in der Ukraine noch in Russland. Aber wir haben natürlich Kolleginnen und Kollegen, die über ihre Familien unmittelbar von dieser humanitären Tragödie betroffen sind und die wir bestmöglich zu unterstützen versuchen. Aus ­Solidarität mit der ukrainischen Bevölkerung hat unser Unternehmen zudem spontan einen Betrag in Höhe von einer Million US-Dollar an globale humanitäre Hilfsorganisationen gespendet, die den betroffenen Menschen vor Ort zur Seite stehen. Darüber hinaus haben unsere Mitarbeiter innerhalb einer Woche weitere 800.000 US-Dollar eingesammelt, um Ukrainer in Not zu unterstützen. 
 
Von der Entwicklung betroffen sind natürlich auch Ihre Kunden. Wie ist der derzeitige Stand in dieser Hinsicht?
Nur wenige Tage nach der russischen Invasion in der Ukraine haben wir beschlossen, den Kauf aller russischen Wertpapiere sowohl in unseren aktiven wie auch in unseren Indexfonds auszusetzen. Wir haben uns zudem aktiv bei Indexanbietern dafür eingesetzt, russische Wertpapiere aus den breit investierenden Indizes zu entfernen. Deren Anteil macht derzeit insgesamt weniger als 0,01 Prozent des für unsere Kunden verwalteten Vermögens aus, hauptsächlich betrifft das unsere Indexportfolios. Nahezu zeitgleich hat eine Reihe der wichtigsten Indexanbieter angekündigt, ­russische Wertpapiere aus ihren Indizes zu streichen. Und wir sind weiterhin in einem aktiven Austausch mit Aufsichtsbehörden, Indexprovidern und anderen Marktteilnehmern, um sicherzustellen, dass unsere Kunden sich auf eigenen Wunsch von entsprechenden Positionen trennen können, wann und wo immer die aufsichtsrechtlichen Regeln und Marktbedingungen dies zulassen.
 
Darüber hinaus mussten zwei Ihrer ETFs vom Handel ausgesetzt werden. 
Das ist richtig und betrifft ­neben dem iShares MSCI Russia ETF auch den iShares MSCI Eastern Europe Capped ETF. Aufgrund des konzentrierten Engagements beider Fonds in russischen Wertpapieren sowie der Schließung des russischen Aktienmarktes und der Aussetzung des Handels von Instrumenten wie ADRs und GDRs durch die Börsen ist das nötig geworden. Zudem hat MSCI entschieden, russische Wertpapiere aus seinen Emerging-Markets-Indizes zu entfernen. Wir werden die Situation natürlich weiterhin beobachten, um unsere Kunden über die weitere Entwicklung in Bezug auf beide Fonds ständig auf dem Laufenden zu halten.
 
Einige Ihrer Mitbewerber überlegen, ob sie zur Unterstützung ihrer Kunden sogenannte Side-Pockets bei betroffenen Fonds einrichten. Damit soll sichergestellt werden, dass die entsprechenden Produkte wieder handelbar werden, indem man die nicht handelbaren Assets auslagert. Gibt es solche Pläne auch bei BlackRock?
Wir handeln stets im besten Interesse unserer Anleger und stellen sicher, dass Anleger, egal ob sie investiert sind, ihre Anteilsscheine zurückgeben oder neu anlegen möchten, gerecht und konsistent behandelt werden. Gemeinsam mit den Aufsichtsbehörden und den Aufsichtsgremien unserer Fonds suchen wir nach Lösungen, die deren Zustimmung erfordern würden. Die Situa­tion ist komplex – was im Prinzip auch kaum verwundern kann angesichts der massiven Finanzsanktionen, die gegen ein Land verhängt wurden, das in vielerlei Hinsicht global gut vernetzt war und sich während der vergangenen 30 Jahre, sprich nach dem beendet geglaubten kalten Krieg, im Grunde überall in der Welt refinanziert hat. Ich bin jedenfalls davon überzeugt, dass, was die bislang verhängten Sanktionen betrifft, bisher noch niemand eine auch nur annähernd vergleichbare Situation, wie wir ihr heute beiwohnen, erlebt hat. 
 
Wer zeigt denn die besseren Nerven in einer aktuell extrem angespannten Lage, Privatanleger oder institutionelle Investoren?
Das lässt sich nach meiner Wahrnehmung nicht so einfach differen­zieren, wie es Ihre Frage nahelegt. Zumal es durchaus legitim oder, besser gesagt, verständlich ist, wenn Kunden – ob nun private oder institutionelle – wissen möchten, wie es angesichts der aktuellen Geschehnisse um ihr investiertes Geld steht und mit welchen Konsequenzen sie in Zukunft rechnen müssen. Einen Vorteil auf unserer Seite sehe ich dabei unter anderem in unserer Technologieplattform Aladdin. 
 
Inwiefern?
Ein akkurates Risikomanagement, das wir darüber zur Verfügung stellen können, hat in diesen Zeiten noch einmal erheblich an Bedeutung gewonnen. Entsprechend komplexe Szenarioanalysen erlauben es, die möglichen Auswirkungen, die ­speziell die gegen Russland verhängten Sanktionen langfristig zeigen können, zu modellieren – inklusive der direkten und ­indirekten Risiken, die sich daraus ergeben können. 
 
Ergeben sich nicht auch Chancen, etwa in puncto Rohstoffinvestments oder Energiewirtschaft? 
Das Thema Energieversorgung steht seit geraumer Zeit im Vordergrund. Energie insgesamt bleibt ein zentrales Investmentthema für die nächsten Jahre, wenn nicht Jahrzehnte. Natürlich sind ­Aspekte wie die Versorgung mit Energie und vor allem der enorme Anstieg der Energiepreise inzwischen ins Zentrum der gesamten Gesellschaft gerückt. Wir beobachten aber schon seit sechs, wenn nicht zwölf Monaten, dass gerade das Thema Energie in all seinen Facetten bei Investoren deutlich stärker im Fokus steht. 
 
Das sich worin genau ausdrückt? 
Der Bereich der erneuerbaren Energien war im vergangenen Jahr nicht umsonst einer unserer bedeutendsten Wachstumsbereiche. Das kann insofern nicht verwundern, als das Ziel einer noch weiter zunehmenden Dekarbonisierung im Prinzip jede Branche und jedes Unternehmen betrifft. Vergleichbares trifft im Übrigen auch auf das Thema Rohstoffe zu. Auch hier hat die Nachfrage nach entsprechenden Investments bereits vor rund einem Jahr deutlich zugenommen. Im weiteren Verlauf kam dann eine deutlich steigende und inzwischen anhaltend hohe Inflation hinzu, die für zusätzlichen Schub gesorgt hat. 
 
Aber bleiben wir kurz beim Thema Energie. Ist es nicht ein Widerspruch, wenn BlackRock einerseits die Bedeutung eines sogenannten Stakeholder-Kapitalismus hervorhebt und gleichzeitig der größte Investor in fossile Brennstoffe ist? 
Wir haben mehrfach öffentlich erklärt, dass es vereinbar ist, in fossile Brennstoffe zu investieren und sich gleichzeitig dem Netto-Null-Ziel und der Dekarbonisierung verpflichtet zu sehen. Nur als Investor im Auftrag unserer Kunden haben wir die Möglichkeit, die Unternehmen bei ihrem Übergang hin zu einer zukünftig saubereren Energieversorgung zu unterstützen. Auch vor den aktuellen Entwicklungen war deutlich, dass wir noch für geraume Zeit auf Öl angewiesen sein werden, bis wir er­neuer­bare Energiequellen weiter ausgebaut haben. Die Energieunternehmen haben die Bilanzen, um den Übergang voranzutreiben, und sie verfügen über das technische Know-how des Sektors. Demnach sehen wir sie eher als Teil der Lösung denn als Teil des Problems an. Im Grunde knüpft das sogar an den Gedanken des Stakeholder-Kapitalismus an. 
 
Wie meinen Sie das?
Damit gemeint ist doch die Notwendigkeit, Verantwortung zu übernehmen. Wir wollen, dass das Kapital unserer Kunden in die besten Unternehmen investiert wird. Wir glauben, dass die besten ­Unternehmen diejenigen sind, die sich ihrer Rolle in der Gesellschaft bewusst sind. ­Diese besondere Verantwortung tragen sie  nicht nur gegenüber Mitarbeitern und Kunden, sondern auch gegenüber Lieferanten und der gesamten Region, in der sie aktiv sind. Bezogen auf unser Geschäft hier in Kontinentaleuropa, wo wir mit 1.700 Mitarbeitern und verwalteten Kundengeldern von einer Billion Euro der zweitgrößte ­Anbieter unserer Branche sind, nehmen wir diese Verantwortung durchaus sehr ernst. 
 
Geben Sie uns ein Beispiel?
Unsere Plattform „Renewable Power“ hat vor Kurzem den Kreis der ­Ionity-Anteilseigner erweitert und gemeinsam mit verschiedenen Autoherstellern 700 Millionen Euro in das Unternehmen investiert. Die Gesellschaft ist in Europa führend in Bezug auf den Netzwerkausbau der ­Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Mit dem Geld soll die Zahl der von Ionity ­betriebenen Schnellladestationen bis zum Jahr 2025 vervierfacht werden und auf rund 7.000 anwachsen. Damit sollen Ladeparks künftig nicht mehr nur an Autobahnen, sondern auch in der Nähe von Großstädten und entlang stark befahrener Fernstraßen errichtet werden. Das ist nur ein Beispiel dafür, wie wir unseren Kunden dabei helfen, in nachhaltige Projekte zu investieren und so die Energietransformation voranzutreiben. 
 
Das wird kaum jemand ernsthaft bezweifeln. Immerhin gehört BlackRock zu den größten Anbietern sogenannter ESG-ETFs. Aber können Sie die Kritik verstehen, die an genau diese Instrumente herangetragen wird mit dem Argument, Nachhaltigkeit könne nur durch aktives Management und entsprechendes Engagement auf Aktionärsversammlungen sinnvoll investierbar gemacht werden?
Wir unterhalten nicht ohne Grund ein inzwischen enorm umfangreiches Stewardship-Team. Dessen Aufgabe besteht genau darin, mit vielen Unternehmen in die wir für unsere Kunden investieren, im Dialog zu sein und in Bezug auf Themen, die wir für erörternswert halten, aktiv das Gespräch mit dem jeweiligen Management zu suchen. Daher sehe ich uns sehr wohl in der Lage, Einfluss zu nehmen in Bezug auf bestimmte Aspekte oder Forderungen, die wir in einem Unternehmen gern umgesetzt sehen würden. Das gilt nicht nur für unsere aktiv gemanagten Fonds, sondern auch für die indexbasierten Produkte wie ETFs. Und nicht zuletzt zählt doch auch hier, dass am Ende das Ergebnis stimmen muss, unabhängig davon, über welches Instrument ich es erreiche. Dafür sind Daten und Analysen von enormer Bedeutung. Deshalb verbringen wir sehr viel Zeit mit der Frage, wie man die Auswirkungen eines Portfolios messen kann und was die einzelnen Port­foliobestandteile am Ende tatsächlich bewirken. So gesehen ist Nachhaltigkeit längst ein fester Bestandteil unseres Investmentprozesses. Im Übrigen erinnert mich manche Kritik an Nachhaltigkeits-ETFs an die Anfänge der ETF-Branche. 
 
Was meinen Sie konkret?
Noch vor zehn Jahren hieß es über Indexinvestments, man könne sie nicht kaufen, sie seien zu starr und darüber hinaus viel zu einfach gestrickt. Außerdem würden sie sich nicht schnell genug bewegen, was notwendige Anpassungen des Portfolios oder Veränderungen im jeweils verfolgten Index angeht. Viele Berater haben deshalb infrage gestellt, dass sich ETFs sinnvoll in einem Kundenportfolio einsetzen lassen. Ähnliches hört man heute manchmal in ­Bezug auf ESG-ETFs. Dabei zeigt der enorme Erfolg, den die ETF-Branche in den vergangenen Jahren erzielen konnte – leicht ablesbar an den hohen Mittelzuflüssen –, dass ETFs sich durchaus als sinnvoller Baustein innerhalb eines Gesamtportfolios etabliert haben. 
 
Wollen Sie sagen, dass es auf die Mischung ankommt?
Das wäre mir zu einfach. Aber ich glaube, dass wir die fundamen­talen Überzeugungen, die lange Zeit vorgeherrscht haben, hinter uns gelassen haben. Es geht schon lange nicht mehr um entweder aktiv oder indexgebunden gemanagt. Aus diesem Grund gebe ich Ihnen insofern recht, dass sich große und erfolgreiche Portfolios heute aus einer Mischung von aktiv gemanagten Fonds und ETFs zusammen­setzen, auch im institutionellen Geschäft. Außerdem sind vermehrt alternative Investments und Anlagen in den Privatmärkten hinzugekommen. Die wesentliche Ent­scheidung hat sich hin zur Frage ver­lagert, wie man das bestmögliche Portfolio in ­Bezug auf die Performanceerwartung und die Risikobereitschaft eines Investors zusammenstellt. Es geht wie gesagt um das Ergebnis des Gesamtportfolios, nicht um das dafür verwendete Produkt.
 
Bleibt zum Schluss noch die Frage nach den generellen Herausforderungen, denen ein Ich denke, dass man schon von einer Zeitenwende sprechen kann, die die kriegerische Auseinandersetzung in der Ukraine mit sich bringt. Der Krieg wird ­dazu führen, dass das Wachstum weltweit deutlich geringer ausfallen wird, als zu ­Beginn des Jahres noch zu erwarten gewesen ist. Gleichzeitig steigt die Inflation und bringt die ohnehin unter Druck stehenden Notenbanken zusätzlich in Bedrängnis. Die amerikanische Federal Reserve hat in Reaktion auf deutlich steigende Preise dennoch die Zinsen auf einen Satz von 0,25 Prozent erhöht, was andererseits im historischen Vergleich immer noch als sehr zurückhaltend zu werten ist.
 
Und in Europa?
Letztlich dürfte Europa wirtschaftlich am stärksten betroffen sein, was die Folgen der verhängten Sanktionen und die zunehmende Gefahr einer Energieknappheit angeht. In einer Welt, in der ­andere Zentralbanken ihre Geldpolitik eher straffen als lockern und in der die Regierungen der westlichen Welt auch fiskalpolitisch noch weniger Spielraum als vor zwei Jahren am Beginn der Corona-Pandemie haben, hält sich die EZB noch weiter zurück, was mögliche Zinsanhebungen betrifft. Unabhängig davon steigen die Energiepreise weiter, und es tun sich neue Lieferkettenpro­bleme als Folge des Krieges, aber auch aufgrund von neuen massiven Corona-Lockdowns in Asien auf. Die Gefahr einer wirtschaftlichen Abschwächung ist damit nicht mehr auszuschließen. Insgesamt spricht das für eine weiterhin sehr hohe Volatilität an den Aktienmärkten. Und Anleiheninvestoren werden sich aufgrund der enorm hohen Inflation auch künftig noch auf eine deutlich negative Realverzinsung einstellen müssen. Auf absehbare Zeit macht das aus meiner Sicht ein professionelles Portfoliomanagement unerlässlich. 
 
Wir danken für das Gespräch.
 
Hans Heuser 

Ein beeindruckender Werdegang

Stephen Cohen ist Leiter der Region Europa, Naher Osten und Afrika bei BlackRock. Er ist Mitglied des Global Executive Committee und Vorsitzender des EMEA Executive Committee. Bevor er diese Funktion im April 2021 übernahm, war er als Head of iShares & ­Wealth Business and Index Investments in EMEA für die Beziehungen von BlackRock zu Vermögensverwaltungsfirmen und -plattformen, die Entwicklung und den Vertrieb von Technologie, Daten und Investments sowie für das Indexportfoliomanagement des Unternehmens in der Region verantwortlich. Zuvor war Cohen Global Head of Fixed Income Indexing bei BlackRock, wo er das Fixed-Income-Business von iShares geleitet und die Fixed-Income-Index-­Investment-Gruppe beaufsichtigt hat. Davor war er Chefanlagestratege für internationale festverzinsliche Wertpapiere und iShares. Cohen kam 2011 von Nomura zu BlackRock, wo er als Global Head of Equity Linked Strategy tätig war und das Research-Team für Wandelanleihen geleitet hat. Er kam 2003 von ING Barings zu Nomura, nachdem er seine Laufbahn im Bereich Fixed Income 1996 bei UBS begonnen hatte. Darüber hinaus war ­Cohen Direktor der irischen Fondsgesellschaft Enovara. 1996 hat er sein Stu­dium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Southampton mit einem First Class Honours Degree absolviert.

 

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