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1/2021 | Produkte & Strategien
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„Wie ist deine Superannuation?“

Mit praktikablen Ideen aus Australien im Kopf kümmert sich Sabine Mahnert seit Januar 2020 um das 10,5 Milliarden schwere Kapitalanlagenportfolio der Evangelischen Zusatzversorgungskasse (EZVK) in Darmstadt.

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Sabine Mahnert ist seit Januar 2020 Abteilungsleiterin Kapitalanlagen für die Evangelische Zusatzversorgungskasse in Darmstadt (EZVK). In dieser Funktion ist sie verantwortlich für sämtliche liquiden und illiquiden Anlageklassen sowie das Kapitalanlagen-Controlling.

© Brigitte Pfeiffer

Sie schafft es, die betriebliche Altersvorsorge als etwas Natürliches rüberzubringen, für das man sich interessiert und über das man gern plaudert. Im deutschsprachigen Raum wird das Thema oft als komplexes Gebiet angesehen, das mit vielen Fußangeln gespickt ist. Diese unbefangene, praktische Herangehensweise ist vielleicht darauf zurückzuführen, dass Sabine Mahnert, seit Januar 2020 Abteilungs­leiterin Kapitalanlagen für die Evangelische Zusatzversorgungskasse (EZVK), in Australien aufgewachsen ist.

„Meine Eltern sind dorthin ausgewandert, als ich zwei Jahre alt war. Daher bin ich in Australien zur Schule und zur Uni gegangen“, erklärt Mahnert. Während hierzulande wohl die meisten, die in der bAV arbeiten, erst während ihrer Laufbahn mit diesem Thema in Berührung kamen, fing sie schon als Studentin Feuer: „1988, als ich mich im Studium ­befand, wurde in Australien die obligatorische bAV für tarifgebundene Berufe eingeführt. Ich habe das als ein riesiges Wachstumsfeld angesehen und wollte unbedingt dabei sein“, äußert sich Mahnert noch heute mit Begeisterung.

Sie erzählt, dass es 1988 zu einem Deal zwischen den Gewerkschaften und der ­Regierung kam: „Damals war die Inflation hoch – ich erhielt 17 Prozent Zinsen per annum auf meinem Festgeldkonto –, und die Gewerkschaften forderten Lohnsteigerungen, die aber die Inflation weiter befeuert hätten. Man einigte sich auf eine Lohnerhöhung von drei Prozent, die vollständig in die bAV geleitet wurde. Damit kam die australische bAV in die breite Bevölkerung.“

Mahnert war dann tatsächlich dabei: 1990, nach ihrem Studium, begann sie ihre Karriere im Corporate Superannuation Department der Australian Mutual Provident Society, der jetzigen AMP Ltd. „Wir waren ein junges Team und haben vieles aufbauen müssen. Wir hatten Anlageklassen in den Portfolios, die für deutsche Einrichtungen noch exotisch sind, etwa Landwirtschaft. Damals habe ich auch die Auswirkungen des Aktiencrashs von 1987 auf fondsgebundene Pensionspläne gesehen und gelernt, wie man mit Glättungsmechanismen die Schwankungen von Anwartschaften in beitragsorientierten Plänen abmildern kann“, erzählt sie.

Auch als sie nach Europa zog, blieb sie dem Thema bAV treu. Sie arbeitete als ­Senior Investment Consultant bei Willis Towers Watson und leitete die European Pensions Group bei Morgan Stanley in Frankfurt und die Pension-and-Insu­rance-Services-Einheit bei Goldman Sachs. Außerdem arbeitete sie bei der Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung e. V. (aba) und war dort bis 2020 Mitglied des Fachausschusses Kapitalanlage und Regulatorik.

Daten zur EZVK

Dann zog es Mahnert auf die Anlegerseite. Seit gut einem Jahr leitet sie das zehnköpfige Kapitalanlagenteam bei der EZVK. Dort sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakonie und ­Arbeitgeber der evangelischen Kirche zusatzversichert ­– derzeit rund 315.000 Aktive und 104.000 Rentner. Der Zeitwert der Kapitalanlagen beträgt gut 10,5 Milliarden Euro, wobei sich das Vermögen auf drei Töpfe ­verteilt: die Betriebsrente EZVKGrund sowie die freiwilligen Zusatzrenten EZVKPlus und EZVK Unterstützungskasse. 2019 lag das Beitragsaufkommen der Kassen bei 502 Millionen Euro, und 331 Millionen Euro wurden an Rentenleistungen ausgezahlt.

„Den größten Anteil der Kapitalan­lagen stellt das Sicherungsvermögen der Pflichtversicherung dar, die Leistungen im Rahmen eines Punktemodells gewährt. Die freiwillige Versicherung ist noch der kleinere Teil der Anlagen, wächst jedoch von Jahr zu Jahr stark. Sie profitiert von dem großen Topf, da wir die Kapitalanlagen bündeln und somit Konditionen erzielen und Anlagestrategien verfolgen können, die Privatanlegern nicht zur Verfügung stehen.“

Neben dem Auf und Ab der Kapitalmärkte muss die EZVK eine besondere Herausforderung stemmen: „Wir versichern viele Erzieherinnen und Erzieher, Pfleger und Krankenschwestern. Weil in den sozialen Berufen der Frauenanteil hoch ist, überwiegen bei unseren Ver­sicherten die Frauen, und die leben ­bekanntlich länger. Insofern müssen wir mit längeren Rentenbezugsdauern ­kalkulieren.“ Der Frauenanteil in der EZVKGrund liegt bei 78,5 Prozent und bei der EZVKPlus bei 70,5 Prozent.

Rechnungszins abgesenkt

Eine weitere Herausforderung stellte für die Kasse die Absenkung des Rechnungszinses dar. 2019 wurde er mit ­Zustimmung des Verwaltungsrates in der Pflichtversicherung von 3,75 beziehungsweise 3,25 Prozent auf einheitlich 3,0 Prozent abgesenkt. „Diese Maßnahme führte zu einem deutlichen Anstieg des versicherungsmathematischen Werts der Rentenverpflichtungen und zu einem erheblichen Absinken des Deckungsgrades“, berichtet Mahnert. Entsprechend waren Anpassungen bei den Beiträgen und den Laufzeiten zur Ausfinanzierung der Verpflichtungen notwendig. „Um die Beitragsbelastungen für die zirka 7.500 beteiligten Trägerunternehmen möglichst gering zu halten, werden die Anpassungen über mehrere Jahre gestreckt. Eine Änderung unserer Bilanzierungssystematik bietet hierzu mehr Trans­parenz, indem wir den Barwert künftiger Sonderzahlungen nun bei der Berechnung der Deckungsrückstellung mitberücksichtigen“, erklärt sie.

Viele Trägerunternehmen und kirchliche beziehungsweise in sozialen Bereichen ­arbeitende Mitarbeiter – da springt der Gedanke schnell zur Pensionskasse der Caritas und zur Kölner Pensionskasse, die in Schieflage geraten sind und sich derzeit in Abwicklung befinden. Darauf angesprochen, erklärt Mahnert: „Uns geht es gut. Wir haben ein kräftiges Beitragswachstum, und unsere Finanzierung steht auf einer ­guten Basis.“ Im Übrigen sei die Versicherungseinrichtung der Caritas eine Pensionskasse. „Wir hingegen sind eine Zusatzversorgungskasse und müssen nicht jedes Jahr ausfinanziert sein beziehungsweise eine ­feste Solvabilitätsspanne vorhalten.“ Sie vergleicht sich daher lieber mit anderen kirchlichen Zusatzversorgungskassen wie der KZVK in Köln beziehungsweise Dortmund. Vor rund 20 Jahren hat die EZVK von einer Art Umlagesystem auf ein System der Kapitaldeckung umgestellt. „Wir befinden uns im Aufbau der Kapitaldeckung und haben noch viele Jahre Zeit, um auf 100 Prozent Kapitaldeckung zu kommen“, erklärt Mahnert ruhig.

Rendite

Um in die Kapitaldeckung hineinzuwachsen, wäre eine hohe Rendite hilfreich. „Wir peilen eine Kapitalanlagerendite von etwa 3,5 Prozent an.“ Die Nettoverzinsung der EZVK lag 2019 bei 3,6 Prozent. „Aufgrund der guten Kapitalmarktentwicklung 2019 konnten wir Bewertungsreserven von knapp 1,2 Milliarden Euro aufbauen. Mit diesem Puffer starteten wir in das turbulente Jahr 2020 und konnten deshalb unsere strategische, antizyklische Anlagestrategie ruhig weiter verfolgen“, stellt sie fest. Erreicht wurde das durch die Ausrichtung auf renditestarke Risikokapitalanlagen. „Der Rentenanteil liegt bei uns zwar noch bei zirka 50 Prozent, aber unsere Aktienquote haben wir auf über 22 Prozent ausgebaut. An ­alternativen Investments halten wir 25 Prozent, wobei wir diese Assetklasse weiter ­aktiv aufbauen.“ Hier will sie insbesondere die Bereiche Immobilien, Private Equity und Infrastruktur erweitern. Abbauen will sie die Renten im Direktbestand. Den größten Teil der Assets – etwa 70 Prozent – hält sie in einer Masterfondsstruktur bei Helaba Invest. „Im Direktbestand gehen wir sehr selektiv vor und suchen Anleihen beziehungsweise Schuldscheindarlehen sehr guter Bonität, die einen Spread gegenüber Staatsanleihen bieten“, erklärt Mahnert.

Herkömmliche Corporate Bonds hält sie nicht im Direktbestand, diese lässt sie von externen Managern verwalten. „Obwohl wir insgesamt ein gutes Rentenportfolio aufgebaut ­haben, liegen die Renditen hier unterhalb unseres Rechnungszinses, bisher Tendenz sinkend. Nun zeigen sich erste Anzeichen von Inflation und steigenden Zinsen, na ja, da muss man sehen, ob das anhält“, wird Mahnert nachdenklich. „Für die Kasse wäre ein mäßiger anhaltender Zinsanstieg vorteilhaft. Im aktuellen Umfeld sind wir allerdings noch gezwungen, jede Chance, die sich ergibt, zu verfolgen. Dazu müssen wir agiler und dynamischer unterwegs sein. Das heißt aber nicht, dass wir überall ­dabei sein müssen, sondern Selektivität ist geboten.“

Daher macht sie sich daran, entsprechend agile Prozesse aufzubauen. „Ich komme aus der Beratungswelt und weiß, wie wichtig es ist, bei Entscheidungen die Gremien mitzunehmen. Wir wollen daher die Dinge gut erklären, um die Bedenken vor gewissen Anlageklassen zu nehmen.“

Auch die Kostenseite hat sie im Fokus. „Kosten sind immer ein Thema. Wir ­versuchen, keine unnötigen Kosten zu verursachen, und bohren tief in die Kos­tenstruktur von Produkten. Wenn aber das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt, geben wir Geld aus, etwa für aktive Strategien, die eine gute Rendite erwarten lassen. Dafür erwarten wir von den Managern, dass sie innovativ unterwegs sind und dass ihre ­Anlagestrategie unser bestehendes Portfolio ideal ergänzt.“

Transaktionskosten und Managergebühren waren bei der EZVK vor ein paar Jahren ein großes Projekt. „So etwas machen Sie nicht jedes Jahr, denn es bindet Ressourcen.“ Alle fünf Jahre sei ein guter Turnus, findet Mahnert. „Sie brauchen ja auch Zeit, um die Ergebnisse umzusetzen und die Prozesse umzubauen.“

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist für die EZVK ein sehr wichtiges Thema, auch deshalb, weil sich die EZVK am Leitfaden für ethisch nachhaltige Geldanlage in der evangelischen Kirche orientiert. „Wir verwenden verschiedene Ansätze: Ausschlüsse, Best-in-Class und vor allem Engagement.“ Bei Letzterem arbeitet die EZVK im Verbund mit anderen kirchlichen und öffentlich-rechtlichen In­ves­toren zusammen, um eine gewisse Marktmacht der Stimmrechte zu bündeln. „Darüber hinaus ist Impact Investing ein Ansatz, dem ich mich perspektivisch nähern möchte“, erklärt Mahnert. Hierbei sei die Herausforderung, Anlagen zu finden, die von der Rendite her vereinbar sind mit dem Auftrag, stets im Interesse der Versicherten zu handeln. „Für die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele steigen die Anforderungen sowohl an die Manager, von denen wir die Integration von Nachhaltigkeit in ihren Anlageprozess erwarten, als auch an die Daten, die man ­benötigt, um das Portfolio entsprechend auszurichten und zu messen. Hierfür schauen wir uns gerade entsprechende Tools an.“

Portabilität ist ein weiteres Thema: „Wer innerhalb von Kirche, Diakonie, Caritas oder Kommunen wechselt, kann seine bAV mitnehmen. Dafür haben wir Überleitungsabkommen abgeschlossen.“ 2019 wurden 11.156 solcher Überleitungen durchgeführt. „Das ­kenne ich aus Australien. Dort können Sie Ihre Anwartschaften leicht von einem Pensionsfonds auf einen anderen oder sogar auf ein persönliches Konto übertragen. Ich habe das auch mit der Anwartschaft gemacht, die ich bei der AMP erworben habe.“ Sie erzählt, dass sie weitere Anwartschaften mit diesem Konto relativ leicht konsoli­dieren oder das Ganze auf einen neuen Pensionsfonds übertragen hätte können. Hierbei ­helfe sogar das Finanzamt, die verschie­denen Ansprüche zu finden, denn es gibt ein zentrales Register über unverfallbare ­Anwartschaften. „Natürlich geht eine Übertragung einfacher mit Beitragszusagen, da man ­keine Barwerte mit gegebenenfalls ­unterschiedlichen Rechnungsgrundlagen ­ermitteln muss. Hier in Deutschland habe ich noch mehrere Einzeltöpfe von ver­schiedenen Arbeitgebern“, erklärt Mahnert. Man merkt, wie abwegig ihr dieser Ge­danke vorkommt, der in Europa noch Realität ist.

Sie erklärt, wie das persönliche Altersvorsorgekonto in Down Under funktioniert: „Es ist als Altersversorgung geschlüsselt, das heißt, vor 60 kommen Sie nicht an Ihr Geld, dafür wachsen die Erträge steuer­begünstigt an. Dabei dürfen Sie selbst die Assetklassen, Strategien und die entsprechenden Dienstleister wählen, wobei diese Wahlfreiheit nicht unkritisch zu sehen ist“, warnt sie. Viele Menschen kämen damit nicht klar, weshalb die großen, branchen­weiten Pensionsfonds – viele davon Non-Profit-Einrichtungen – standardisierte Anlagestrategien anbieten. Garantien gibt es beim australischen System nicht. „Über den Zeitraum eines Berufslebens sind die Beiträge ja de facto gesichert, das ergibt sich einfach aus der Langfristigkeit“, denkt Mahnert praktisch.

Gefragt, was man in der deutschen ­Altersvorsorge vom Ausland lernen könnte: „Wir können hierzulande viel von den Sys­temen in Australien, den Niederlanden oder in der Schweiz lernen. In erster Linie müsste man hier das System entrümpeln; das deutsche System ist zu komplex und kleinteilig! An der reinen Beitragszusage führt meines Erachtens langfristig kein Weg vorbei, auch wenn sie aktuell ein Schatten­dasein führt. Da war man in Australien ­konsequenter.“

Dann spricht sie noch ein umstrittenes Wort aus: Obligatorium! „Die Schweiz und Australien haben es mit einem Obligatorium geschafft, die bAV auf eine sehr breite Basis zu stellen. Natürlich ist das ein Eingriff in die Freiheit der Menschen, weil sie die Beiträge, die sie selbst aufbringen müssen, beziehungsweise das Gehalt, auf das sie verzichten, auch anderswo gut gebrauchen könnten. Aber man kann die Zeit später nicht mehr nachholen. Diese Einsicht hat man als junger Mensch nicht unbedingt!“ Sie schränkt aber ein: „Bei einer schlechten (kostenintensiven) Durchführung der bAV wäre ich dagegen. Aber wenn die bAV gut gemacht ist, schafft man aus meiner Erfahrung mit einem Obligatorium höheren Wohlstand für breite Bevölkerungsteile.“

Teilhabegedanke

Von der Politik wünscht sie sich gute Rahmenbedingungen. „Den Rest soll man den Altersvorsorgeeinrichtungen und der Wirtschaft überlassen. Der Staat soll Impulse setzen, aber darf nicht alles vereinnahmen und komplexe Regelungen schaffen. Beispielsweise brauchen wir mehr inländische Anlagemöglichkeiten, etwa in Infrastruktur, damit die Menschen das Gefühl haben, dass sie und nicht nur andere an der wirtschaftlichen Entwicklung teilhaben.“ Das sei in Australien gelungen. „Dort weiß jeder Bescheid über seine Superannuation, sie ist Gesprächsthema beim Barbecue. Da fragt man schon mal: Wie ist deine Super­annuation?“  

Anke Dembowski


Sabine Mahnert frei assoziierend zu …

… australischen Superannuation Funds: „Sie sind ­eine Erfolgsgeschichte und haben wesentlich zur ­Entwicklung der Infrastruktur Australiens in den ­letzten zwanzig Jahren beigetragen.“

… Nachhaltigkeit: „Ich möchte einen Beitrag dazu ­leisten, dass die Menschen ihre Altersversorgung in ­einer lebenswerten Welt genießen können.“

… Niedrigzinsumfeld: „Das wird uns wohl noch einige Zeit begleiten; wir müssen alternative Formen von ­sicheren Erträgen finden.“

… Work Life Balance: „Ist für alle wichtig: Männer, Frauen und die gesamte Gesellschaft. Mit ausgegli­chenen Menschen zusammenzuarbeiten macht auch mehr Spaß.“

… Selbstverantwortung in der Altersvorsorge: „Ist gut für Menschen, die sich auskennen. Viele brauchen aber Unterstützung, und da hilft es, wenn die bAV leicht zugänglich und verständlich ist.“

… Frauen und Finanzen: „Es gibt gute Frauen in der Finanzwelt, leider noch zu wenige. Eine Frau als ­Finanzministerin würde ich sehr begrüßen.“

… risikobehafteten Anlagen in der Altersvorsorge: „Das Erlangen von Wohlstand ist nur möglich, wenn man Risiken eingeht beziehungsweise in Risikokapital investiert. In der bAV kann man diese Risiken viel besser streuen als in der privaten Vorsorge.“

… Gartenarbeit und Natur: „Lässt mich entspannen und macht mir klar, wie wichtig Biodiversität für ­unsere Lebensgrundlage ist.“


Kurzbiografie Sabine Mahnert

Sabine Mahnert ist seit Januar 2020 Abteilungsleiterin ­Kapitalanlagen für die Evangelische Zusatzversorgungskasse in Darmstadt (EZVK). In dieser Funktion ist sie verantwortlich für sämtliche liquiden und illiquiden Anlageklassen ­sowie das Kapitalanlagen-Controlling. Vorher war sie über sieben Jahre als Senior Investment Consultant bei Willis Towers Watson tätig, wo sie in Frankfurt den Bereich Fiduciary Management aufbaute. In den 2000ern leitete sie die European Pensions Group bei Morgan Stanley in Frankfurt (2000–2004) und die Pension and Insurance Services ­innerhalb des Asset Managements bei Goldman Sachs (2005–2010). Bei GSAM baute sie in dieser Zeit zudem das Fiduciary Management auf. Zwischen 2010 und 2012 arbeitete Mahnert bei der Arbeitsgemeinschaft für betrieb­liche Altersversorgung e. V. und war bis 2020 Mitglied des Fachausschusses Kapitalanlage und Regulatorik.

Tätigkeiten vor 2000:

Januar 1995 – September 2000: Senior Consultant, William M. Mercer, Frankfurt
Oktober 1992 – Dezember 1994: Neukundengewinnung (Gruppen-Lebensversicherung), Victoria Lebensver­sicherung (jetzt ERGO), Düsseldorf
Januar 1990 – September 1992: Senior Fund Admi­nistrator / Actuarial Analyst, Corporate Superannuation ­Department, Australian Mutual Provident Society (jetzt AMP Ltd.), Brisbane, Australien

Abschlüsse: + Bachelor-Studium der Volkswirtschafts­lehre an der University of Queensland, Brisbane, Australien + Diploma in Actuarial Techniques, Institute of Actuaries, London

 


Anhang:

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