Logo von Institutional Money
Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
4/2022 | Produkte & Strategien
twitterlinkedInXING

Schockstarre überwunden

Dass 2022 an der Börse ein Krisenjahr war, spiegelte sich im zwischenzeitlich ­reduzierten Suchverhalten institutioneller Investoren nach neuen Fondsmanagern wider. Inzwischen hat sich die Lage jedoch wieder normalisiert, und das Mandate-Tool hilft bei der Managersuche.

1669641804_ps_2.jpg

Das Mandate-Tool ist ein verlässliches Werkzeug, das institutionellen Investoren in jeder Marktlage hilft, den passenden ­Asset Manager zu finden. 

© Marlene Fröhlich, Sigrid Aicher, Institutional M
In der Krise trennt sich der Spreu vom Weizen. Das gilt insbesondere in der professionellen Vermögensverwaltung, wie die Jahresperformance 2022 zeigen wird. Abhängig von der gelieferten Rendite werden institutionelle Investoren zukünftig wohl zahlreiche Mandate neu vergeben und dabei hoffentlich auf das Mandate-Tool von Institutional Money setzen. Immerhin bietet diese innovative Online-Ausschreibungsplattform Vorteile wie die Anonymität und eine breite Auswahl an Bewerbern, die zeitsparend mit­einander verglichen werden können, um am Ende des Tages mit relativ wenig Arbeitsaufwand den besten Asset Manager zu finden. Das zeigt ein Blick auf die Zahlen: Seit dem Start im Jahr 2009 wurden über das Mandate-Tool 142 Ausschreibungen mit ­einem Volumen von 19 Milliarden Euro ­online gestellt. Vor allem die Anonymität des Ausschreibungsprozesses kommt bei den Institutionellen gut an. 
 
Anonymität gefragt
Das galt insbesondere für jene namhafte Adresse aus der Kategorie „Versicherung/
Versorgung/Kirche“, die für den Ausschreibungsauftakt 2022 sorgte und die besonders großen Wert auf Anonymität und Diskretion legte. Obwohl die Ausschreibung bereits im Januar gestartet wurde und mittlerweile abgeschlossen ist, wollte das Haus trotz des inzwischen zeitlichen Abstands nicht kommunizieren, wer es aller zumindest in den Beauty Contest schaffte und welcher Asset Manager schlussendlich das Mandat erhalten hat. Zur Erinnerung: Der Ausschreiber suchte im Januar und Februar dieses Jahres einen Manager mit hoher Expertise im Bereich Emerging Market Bonds für einen Spezialfonds, der den Kriterien des deutschen Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB) entspricht. Das Mandat hatte ein Volumen zwischen 100 und 200 Millionen Euro. Obwohl der Ausschreiber forderte, dass der aktive Asset Manager seine Benchmark in der Vergangenheit „kontinuierlich“ über drei, fünf und zehn Jahre outperformte, bewarben sich fast 60 Vermögensverwaltungsgesellschaften. Dann änderte sich schlagartig die Weltpolitik – und in der Folge die Lage an den Finanzmärkten. Das betraf über eine geänderte Stimmungslage unter den Investoren auch das Mandate-Tool. 
 
Temporärer Schock 
Der Einmarsch Russlands in die Ukraine, die dadurch befeuerte Inflation und vor ­allem der von den Zentralbanken eingeleitete Zinserhöhungsreigen sorgten seit dem ersten Quartal dieses Jahres für fallende Kurse bei Anleihen und Aktien und damit dafür, dass institutionelle Investoren vor­wiegend mit der Absicherung ihrer Portfolios beschäftigt waren und keine Lust oder Geld hatten, neue Mandate zu vergeben. Das änderte sich erst nach dem Sommer, als die Investoren frisch erholt ihre Kaufzurückhaltung überwanden und begannen, die Weichen für eine zukünftige Performance zu stellen, und sich zu diesem Zweck mithilfe des Mandate-Tools auf die Suche nach neuen Fondsmanagern machten.
 
Comeback
Von Mitte August bis ­Anfang September suchte ein bekannter Großanleger aus der Kategorie „Versicherung/Vorsorge/Kirche“, der als „Stammkunde“ schon mehrfach dankenswerterweise auf die „Vermittlungsfähigkeiten“ des Mandate-Tools vertraut hat, einen Asset Manager für einen klassischen deutschen Spezialfonds mit einem Volumen von rund 185 Millionen Euro. Das Mandat ist eingebettet in eine Master-Feeder-Konstruktion mit einer deutschen KVG und einer deutschen Verwahrstelle. Aufgrund zukünftiger laufender Mittelzuführungen wird das Fondsvolumen jährlich zwischen 15 und 20 Millionen Euro wachsen. 
 
Das Anlageuniversum umfasst Schwellenländeraktien. Das passive, ­ungehedgte Mandat sollte passiv die Benchmark „MSCI Emerging Markets ESG Leaders 5% Issuer Capped Index net EUR TR“ abbilden. Dabei soll der Tracking Error möglichst gering gehalten werden, um die Performance der Benchmark zu erreichen. Trotz des passiven Ansatzes gewährte der Ausschreiber dem Manager geringfügige Freiheitsgrade bei der Aktienauswahl. Aus gutem Grund: Denn zusätzlich zu dem bereits in der Benchmark implementierten Nachhaltigkeitskonzept wird anlegerseitig via KVG noch eine ESG-Ausschlussliste (Negativliste) vierteljährlich zur Verfügung gestellt, die zu beachten ist. Darüber hinaus forderte der Investor einen „Live Track ­Record“ von mindestens fünf Jahren, und das verantwortliche Managementteam sollte eine durchschnittliche Betriebszugehörigkeit von mindestens fünf Jahren aufweisen. Trotz der sehr spezifischen Anforderungen bewarben sich beachtliche 15 Asset Manager, was eindeutig für das Mandate-Tool spricht. Wer von diesen Asset Managern in den Beauty Contest kam oder schluss­endlich das Rennen machte, ist noch nicht bekannt.
 
Doppelpack
In der zweiten Oktoberhälfte wurden ­innerhalb von 24 Stunden gleich zwei Mandate über das Mandate-Tool ausgeschrieben. Am 24. Oktober platzierte ein Vertreter aus dem Lager der „Banken und Sparkassen“ im Mandate-Tool eine Suchanfrage nach ­einem Manager für ein zwischen 50 und 100 Millionen Euro großes weltweites, LCR-konformes (LCR: Liquidity Cover Ratio; dt. „Liquiditätsdeckungsquote“) Aktienportfolio mit Dividendenstrategie, das sich am MSCI ACWI Index orientieren soll. Bei der rechtlichen Ausgestaltung handelt es sich um ein Masterfonds-Segment eines Spezial-AIF nach KAGB, wobei als KVG und Verwahrstelle die DekaBank fungiert. Des Weiteren forderte der Ausschreiber ­regelmäßige Ausschüttungen. Ein Währungshedging war nicht gefragt, wohl aber die Limitierung von Kursrücksetzern auf ­einen Maximum Drawdown, wobei der Ausschreiber einen Wert von 15 Prozent per annum ins Spiel brachte.
 
Viel Wert legt der Ausschreiber darauf, dass der künftige Manager des Aktienportfolios eine Vertretung in Europa besitzt, von der aus das Mandat betreut wird. Zudem wünscht er, dass der Fondsmanager Deutsch spricht.
 
Overlay Management
Ein paar Nummern größer als jenes ­seines unmittelbaren Vorgängers einen Tag zuvor war das Volumen des Mandats, das am 25. Oktober startete: 200 bis 500 Millionen Euro. Gesucht wurde ein Overlay Manager im Rahmen einer Dachfondskonstruktion. Der Manager soll aktiv innerhalb des Risikobudgets die Aktien- und/oder Rententangente des Dachfonds unter Risiko- und Ertragsaspekten verbessern.
 
Da zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses die Ausschreibungen noch liefen und damit Bewerbungen möglich waren, standen die finale Anzahl der Bewerber oder gar ein Siegernamen noch nicht fest. Wie aus Kreisen der Ausschreiber zu hören ist, sollen sich jedoch einige bekannte Vermögensverwalter mit interessanten Strategien beworben haben, sodass das Mandate-Tool bereits jetzt für einen klaren Mehrwert sorgt.
 
Ausschreibung kinderleicht
Falls Ihr Haus ebenfalls eine kostenlose Ausschreibung über das Mandate-Tool ­platzieren möchte, freut sich das Mandate-Tool-Team auf Ihre Kontaktaufnahme. Die Koordinaten finden Sie im Kasten links, aber auch unter www.institutional-money.com/­mandate, oder Sie besuchen uns am kommenden  14. Insti­tutional Money Kongress, der von Dienstag, 18. April, bis Mittwoch, 19. April 2023, im Congress Center Messe Frankfurt stattfindet.
 
Anton Altendorfer

Anhang:

twitterlinkedInXING
Institutional Money Kontakt
Logo von Institutional Money
Institutional Money
c/o FONDS professionell Multimedia GmbH, Landstrasser Hauptstraße 67, EG/Hof, 1030 Wien

Telefon: +43 1 815 54 84-0
Fax: +43 1 815 54 84-18
E-Mail: office@institutional-money.com

Redaktion Köln:
Hohenzollernring 52
50672 Köln
Telefon: +49 221 33 77 81-0
Telefax: +49 221 33 77 81-19
 Schließen

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies und unserer Datenschutzerklärung zu. Mehr erfahren