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Produkte & Strategien

1/2020 | Produkte & Strategien
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Herausforderung ESG-Ratings

MEINUNGS-RADAR: ESG-Ratings haben sich als wichtiger Bestandteil des Investmentprozesses etabliert. Von einheitlichen, nachvollziehbaren Standards sind diese Bewertungen aber noch weit entfernt.

Um die mit dem Klimawandel verbundenen Herausforderungen zu meistern, präsentierte die Europäische Kommission Ende des vergangenen Jahres den Green Deal. Bis 2050 soll  Europa der erste klimaneutrale Kontinent der Welt werden. Um ihre Investments für die Zukunft zu sichern, müssen natürlich auch Investoren mitziehen und sich dem Zeitgeist anpassen. Entsprechend der hohen Nachfrage bei ESG-konformen Investments hat sich  innerhalb der letzten Jahre so ein komplett neues Geschäftsfeld entwickelt, wodurch sich etliche ESG-Ratinghäuser auf dem Markt etablieren konnten. Deren Ergebnisse können mitunter sehr unterschiedlich ausfallen: Ein Unternehmen wie Volkswagen beispielsweise erhält ein MSCI-ESG-Rating von null, während Tesla hingegen mit 65 von 100 möglichen Punkten abschneidet. Zieht man allerdings das ESG-Rating des Nachhaltigkeitsspezialisten Robeco SAM zum Vergleich heran, ergibt sich ein ganz anderes Bild: VW hängt mit 65  Punkten den Konkurrenten Tesla (13 Punkte) deutlich ab. Um sich im Rating-Dschungel zurechtzufinden, müssen Investoren die zugrunde liegenden Methoden gut verstehen. Institutional Money möchte wissen, welchen Ratinghäusern die Investoren vertrauen und ob sie im Zusammenhang mit verantwortungsbewussten Investments auch Renditeeinbußen sehen.

Azim El-Morsi


Anhang:

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