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4/2018 | Produkte & Strategien
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Der Krypto-Flirt der Notenbanker

Neben dubiosen Blockchain-Experimenten, wie sie etwa in Venezuela ebenso spektakulär ­angekündigt wurden, wie sie gescheitert sind – arbeiten auch renommierte Institute wie die schwedische Riksbank an der Herausgabe digitaler Währungen. Eines der Motive: der Selbsterhaltungstrieb.

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Venezuelas Präsident Nicolás Maduro (Anm.: stehend mit Schärpe) auf dem Weg in eine schöne neue Währungswelt? Eher nicht. Die digitale Währung „Petro“ hat das hingelegt, was man, salopp formuliert, als Bruchlandung tituliert. Weniger weit gediehen, dafür deutlich besser durchdacht erscheint hingegen das schwedische Projekt zur Einführung einer E-krona.

© Jasper Juine | Bloomberg, Manaure Quintero | Bl

Gegner von Kryptowährungen hatten in den vergangenen Monaten leichtes Spiel. Die „Leitwährung“ Bitcoin hat seit ihren Höchstständen rund zwei Drittel an Wert verloren, der restliche Markt zog mit, Erholungsversuche blieben bislang grosso modo aus, das Ende des Krypto-Booms wird inzwischen aus mehr als nur einer Ecke ausgerufen. Ein starkes Indiz dafür, dass Kryptos ein nachhaltiges Phänomen darstellen, existiert aber trotzdem – und zwar in Form des immer häufiger auftretenden Interesses von Notenbanken an digitalen Währungslösungen. Wobei, zugegeben, das bislang prominenteste Länderbeispiel für einen staatlichen Krypto-Vorstoß dürfte eher vertrauensmindernd als -stärkend wirken: Venezuela. Wir erinnern uns: Staatspräsident Nicolás Maduro hatte mit der Idee aufhorchen lassen, eine staatliche digitale Währung, den sogenannten „Petro“, zu emittieren. Geschehen sollte das über eine Art Initial Coin Offering. Diese finden ja bei privaten Emissionen oft zur Finanzierung diverser Projekte statt. Venezuelas Angebot, so das Kalkül des Präsidenten, müsste auf Interesse stoßen, weil man die Ölreserven von Atapirire, von der Regierung mit fünf Milliarden Fass beziffert, als Sicherheit für das Investment hinterlegen könne. Diese Ölfelder müssten zwar erst entwickelt werden, mit den Erlösen aus dem ICO wäre das aber machbar. Laut Regierungsangaben lagen im Frühjahr 2018 Kaufaufträge im Gegenwert von 3,3 Milliarden Dollar vor, Recherchen der Nachrichtenagentur Reuters konnten dies aber nicht bestätigen. Zwar wurden von der venezolanischen Regierung sogenannte „Tokens“ über die Handelsplattform NEM herausgegeben, ob diese aber tatsächlich gekauft und zum Handel freigegeben wurden, ist unklar. Reuters beziffert den maximal möglichen ­Erlös mit 850 Millionen Dollar. Die Schätzungen für die Entwicklungskosten der als Sicherheit angegebenen Ölfelder liegen aber bei 20 Milliarden Dollar. Das Dilemma liegt auf der Hand: kein ICO – kein Öl, kein Öl – kein ICO. Die Petro-Rechnung geht ­also an keiner Stelle wirklich auf.

Venezuela ist allerdings keineswegs der einzige „Exote“ unter den staatlichen Möchtegern-Krypto-Emittenten. Ein weiteres Beispiel sind die Marshallinseln. Im September warnte der IWF den Inselstaat mit klaren Worten davor, ein angekündigtes Krypto-Vorhaben umzusetzen. Bei Zuwiderhandeln könnten die Marshalls wichtige geschäftliche Verbindungen in die USA verlieren. Auslöser der Bedenken ist die Sorge, dass hier eine Spielwiese für Geldwäsche „und andere ­potenziell illegale Aktivitäten“ entstehen könnte.

Auch die Zentralbanken des Iran und Russlands beschäftigen sich dem Vernehmen nach mit dem Thema Kryptowährungen. Die russische Notenbank soll seit 2015 die Möglichkeit prüfen, einen „Crypto-Rubel“ einzuführen. Ethereum-Mastermind Vitalik Buterin soll zu Konsultationen in den Kreml geladen worden sein. Und am Beginn des Jahres ließ die Russian Association of Cryptocurrency and Blockchain wissen, dass man Mitte 2019 eine staatlich gestützte Kryptowährung herausbringen wolle. Wie im Fall des Iran gilt der Versuch, die Sanktionen der USA zu überwinden, als Motiv für das Projekt. Die iranische Regierung hat ganz offen darauf hingewiesen, dass das System, an dem man arbeite, die Abwicklung von Finanztransaktionen über Smart Contracts ermöglichen soll. Genau diese Smart Contracts ermöglichen den Abschluss von Rechtsgeschäften auf direktem Weg und ohne das Zwischenschalten von Mittelsmännern wie Anwälten, Notaren oder Bankern. Die Umgehung von US-Sanktionen würde dadurch also erleichtert.

Dass die genannten Fälle bei vielen Beobachtern eher wenig Begeisterung für staatlich initiierte Kryptowährungen auslösen, ist nachvollziehbar, fehlt hier doch das wesentlichste Element, das man von einem Zahlungssystem erwartet: Vertrauenswürdigkeit. Wenn Emerging Markets mit hohen ökonomischen und politischen Risiken Kryptowährungen zur Bekämpfung von Hyperinflation, zur Umgehung von westlichen Sanktionen oder gar zur – zumindest unterstellten – Erleichterung von Geldwäsche schaffen, dürfte dies wohl das Gegenteil von vertrauensbildend sein. Wo bleibt also das Argument für eine Emission von staatlichem Kryptogeld, das nicht auf den eben beschriebenen Sonderfällen beruht?

Konservative EZB …

An dieser Stelle lohnt sich ein Blick nach Europa. Denn wenn die Einführung von digitalem staatlichem Geld so abenteuerlich ist, wieso sah sich EZB-Präsident Mario Draghi erst im September genötigt, der Emission ­einer solchen Währung eine Absage zu erteilen? „Die EZB und die Vertreter des Eurosystems haben derzeit keinerlei Pläne, eine digitale Zentralbankwährung herauszugeben“, so Draghi. Die damit verbundene Technologie müsse außerdem „noch substanziell weiterentwickelt werden“, erklärte der Italiener, und überhaupt sehe er „gar keinen konkreten Bedarf für ein derartiges Konzept“. Immerhin wurden laut aktuellen Zahlen von 2016 rund 79 Prozent aller Zahlungen in Cash abgewickelt, was wiederum 54 Prozent des abgewickelten kumulierten Transaktionswerts entspricht. Wenn die Argumentation aber dahin geht, dass man über staatliche Kryptowährungen nicht nachdenken muss, solange die Transaktionsquote in Cash so hoch ist, könnte genau dieses Argument schnell hinfällig werden. Denn dieselben EZB-Zahlen, die auf die hohe Cashdurch­dringung der Eurozone hinweisen, zeigen auch, dass Nicht-Cash-Zahlungen im Jahr 2017 um annualisiert 7,9 Prozent gestiegen sind. Nun bedeutet eine geringe Cashquote nicht automatisch, dass im nächsten Schritt staatliche Kryptowährungen emittiert werden. Ein Blick nach Schweden zeigt aber, dass es hier durchaus einen Zusammenhang geben könnte.

… vs. schwedische Avantgarde

Schweden will weg vom Bargeld, und die Daten der Riksbank zeigen, dass man auf dem besten Weg dazu ist. In Schweden nähert sich die Quote aus Bargeldtransaktionswert zu BIP der Nulllinie. Ist es also nur Zufall, dass sich die Riksbank intensiv mit der möglichen Einführung einer E-krona auseinandersetzt? Bereits im September 2017 kam ein erster Zwischenbericht heraus, der in ­einen „Action Plan for 2018“ mündete. Dieser Tage arbeitet die Bank an einem zweiten Zwischenbericht. Von diesem wird abhängen, ob das Projekt weiterverfolgt oder abgedreht wird. Von Seiten der Bank wird klar gemacht, welche Option man bevorzugt. So erklärt Cecilia Skingsley, eine der stellver­tretenden Gouverneure der Riksbank und Leiterin der vorsitzenden Steering Group, dass „das Projekt so angelegt ist, dass die Riksbank die erste relevante Notenbank ist, die eine digitale Währung emittiert“.

Die Entscheidung der Notenbanken, ob sie sich nun in das Abenteuer digitale Währung stürzen sollen oder nicht, wird durch die Tatsache erschwert, dass die Forschung in diesem Bereich dünn und rar ist. Umso beachtenswerter ist die Arbeit von Andreas Furche, Deputy Chairman beim australischen Research-Institut Capital Markets CRC, und ­Elvira Sojli, die an der University of New South Wales wirkt. Die beiden Australier widmen sich in „Central Bank Issued Digital Cash“ der Frage, welche Art digitaler Zahlungsmittel von Notenbanken herausgegeben werden – und welche Motive hinter einem derartigen Schritt stecken könnten.

Zentrale Selbsterhaltung

Da wäre erst einmal schlicht der Selbsterhaltungstrieb. Zum einen zielt ja die Blockchain-Technologie darauf ab, eine vollkommen dezentrale und internationale Geldversorgung auf die Beine zu stellen. Sollte das gelingen, würden die Zentralbanken de facto aus dem Geschäft gedrängt. Tatsächlich ist es aber bereits jetzt so, dass Notenbanken durch den allgemeinen Trend hin zu Kreditkarten an Einfluss verlieren. Die Studienautoren ­legen Daten zur australischen Geldmenge M3 vor, wonach 45 Prozent aller M3-Transaktionen in Cash bestritten werden. 1975 ­waren es knapp 90 Prozent. Wenn nun die Seigniorage, also der Gewinn, der durch die Emission von Geld entsteht, weiterhin ein zentrales Geschäftsmodell von Zentralbanken bleiben soll, „müssen diese entweder selbst digitale Währungen herausgeben oder sich damit abfinden, dass sie an Relevanz und vor allem die Kontrolle über ihre ­eigene Währung verlieren“, erklärt Sojli.

Ringt sich eine Notenbank nun zu dem Schritt durch, „digital zu gehen“, muss sie laut Studienautoren zwei Dinge sicherstellen: erstens dass CBDC (Central Bank Digital Cash) in der Lage sein muss, die gesamten Cashbestände zu ersetzen. Zweitens muss die Bank für sich entscheiden, inwieweit sie über CBDC mit Zahlungsmitteln in Konkurrenz treten will, die von Banken und anderen Unternehmen angeboten werden.

Je nachdem, für welche Vorgehensweise man sich entscheidet, müssen die Notenbanken unter anderem folgende Rahmenbedingungen bereitstellen: Zugang zu digitalem Geld ohne Kontoführung bei einer Geschäftsbank, Schutz der Privatsphäre, geringe oder keine Transaktionskosten, sofortiges Clearing, Endgültigkeit der Transaktionen und Anwendungsfreundlichkeit. Um ein digi­tales Währungssystem umzusetzen, müssen herkömmliche Banken die Währung in ihre Systeme, Services und Produkte integrieren können, gleichzeitig muss sich die Notenbank aber vom herkömmlichen Bankensys­tem abgrenzen. „Das ist gar nicht einmal so leicht“, erklärt Furche, „wir schlagen vor, die Linie bei der Bereitstellung von Kredit zu ziehen.“ Denn gerade im Fall einer Blockchain-Lösung wäre über die Funktion der Smart Contracts eine automatische Kreditoption im Zahlungsverkehr denkbar. „Ein derartiges Angebot seitens einer Zentralbank an Privatkunden wäre aber wahrscheinlich höchst kontroversiell“, meint Studienautor Furche.

Nachdem die groben Rahmenbedingungen zur Ausgabe von CBDC abgesteckt sind, gibt es aus Autorensicht derzeit vier technische Wege zur Umsetzung: zum Ersten die Möglichkeit einer Art digitaler Geldbörse. Diese würde aus einer Hardware bestehen, die von der Notenbank ausgegeben wird. Bei dieser Hardware würde es sich um ein wie auch immer geartetes Speichermedium handeln, das aber nicht mit einem zentralen Server verbunden ist. Das gespeicherte digitale Geld existiert nach der Überweisung also nur auf dem jeweiligen Datenträger – ganz so wie echtes Bargeld, das nur in der Geldbörse exis­tiert. Diese Art von Lösung weist ein paar Probleme auf: Wer gibt die Hardware aus, wer speichert sie? Wie löst man das Fälschungsproblem, stellt also sicher, dass das CBDC nicht gehackt und „freihändig“ aufgeladen wird?

Direkt aus diesen Problemen heraus erwächst also Option zwei: die Ausgabe von digitalem Cash in Form von Hard- oder Software – diesmal aber über die Verbindung mit den Servern der Notenbank. Das würde bedeuten, dass jeder User über ein Konto bei einer Notenbank verfügt, das in Echtzeit abgeglichen werden muss. Die Notenbank würde dann in manchen Funktionen die Aufgabe von herkömmlichen Geschäftsbanken übernehmen und in direkten Kontakt mit der Bevölkerung treten. Das ist ja derzeit nicht der Fall.

Um eine Unterscheidung zu Geschäftsbanken herbeizuführen, müsste man also ein paar Regeln aufstellen, um das Notenbankgeld von dem der privaten Geldinstitute zu unterscheiden. „Man könnte Beschränkungen erlassen, wonach das Notenbankgeld nicht auf andere Konten, außer das eigene überwiesen werden darf“, schlägt Furche vor. „Oder dass die digitale Währung nur innerhalb desselben Zentralbanksystems zirkulieren darf.“ Man würde also, in Nachahmung bestehender Systeme, einen artifiziellen Fremdwährungsaspekt herstellen.

Digitale Banknoten

Doch auch Option zwei brächte keine echte Verbesserung. Vielmehr erinnert das Konzept an bestehende Kartensysteme – nur eben mit besonderen Einschränkungen. Deshalb schlagen die Autoren „digitale Banknoten“ vor. In Wirklichkeit handelt es sich hierbei um ein von der Notenbank zerti­fiziertes Datenset, das – ohne physi­sche Geldbörse – zwischen Computern, Smartphones oder anderen zu definierenden Geräten verschickt werden kann. Die Notenbank würde keine zentrale Kontoführung für jeden einzelnen User benötigen, der Bestand an „digi­talen Banknoten“ könnte leicht über die Notenbank kontrolliert werden. Inwieweit nach­vollzogen werden könnte, wer ­gerade welche Banknoten hält, wäre eine gesell­schafts­politische Entscheidung. Anonymität könnte man gewährleisten, wenn man das will.

Als finale Möglichkeit führt Sojli Blockchain-Technologien ins Feld. Diese liegen Bitcoin, Ethereum und anderen Krypto­währungen zugrunde. Allerdings lautet das Hauptargument der Blockchain-Befürworter, dass Kryptos ohne einen zentralen Emittenten funktionieren. Ein solches System wäre de facto nicht denkbar. Wollte eine Notenbank eine nationale Blockchain-Währung herausgeben, würde das wohl über die Zentralbank selbst und eine Gruppe vertrauenswürdiger Institute geschehen. Die Autoren verwenden in ihrem Paper viel Platz, um gegen die Nutzung von Blockchain-Technologien zu argumentieren. Viel dreht sich um Sicherheit und darum, dass die Technologie gegenüber der Lösung „digitaler Banknoten derzeit keine Vorteile aufweist. Wir sehen aber signifikantes Potenzial für weitere Forschung auf diesem Feld.“ Tatsächlich gibt es Indizien dafür, dass die Autoren recht ­haben könnten und die Zeit für eine Blockchain-Lösung auf Notenbankniveau noch nicht reif ist. Hinweise in diese Richtung kommen von der bereits erwähnten Riksbank. In ihrem zuletzt vorgelegten Zwischenbericht scheint auch sie ein System zu be­vorzugen, das auf digitale Banknoten, also zertifizierte Datensets, hinausläuft. Wie ein solches funktionieren könnte, ist anhand der grafischen Darstellungen auf der vorigen ­Seite und weiter unten gut nachvollziehbar. Besonderes Augenmerk schenkt die Riksbank auch dem von Sojli und Furche angesprochenen Punkt, wonach sich Notenbanken mit der Ausgabe von digitalem Geld in Konkurrenz zum herkömmlichen Banken­sys­­tem begeben könnten. Genau diese Sorge will die Riksbank ausräumen. So steht im Aktionsplan für 2018 ausdrücklich, dass die E-krona „Cash oder andere Zahlungsmöglichkeiten nicht ersetzen, sondern ergänzen soll“. Sie soll weiters nicht zur Abwicklung größerer Überweisungen dienen, aber den Bürgern Zugang zu bargeldähn­lichen Lösungen in einer bargeldlosen Zeit ermöglichen – das heißt, man versucht de facto, das entstehende Quasi-Monopol der Geschäftsbanken auf den Zahlungsverkehr zu durchbrechen. Das geschieht, indem der Besitzer von E-kro­na einen direkten Anspruch an die Zentralbank hat. Man könnte also in Zukunft mit E-krona einen Kaffee bezahlen, ohne ein Konto bei einer Geschäftsbank zu besitzen. Zinsen wird die E-krona nicht abwerfen, es könnte aber einen Mechanismus geben, der die Verrechnung von Zinsen ermöglicht, die Möglichkeit, E-krona anzusparen, besteht in derselben Form wie bei herkömmlichem Cash.

Lässt man sich den ganzen Aufwand durch den Kopf gehen, der mit der Einführung einer digitalen Währung oder einer ­offiziellen Krypto-Lösung verbunden ist, landet man letzten Endes bei der Sinnfrage: ­Wozu eigentlich? An dieser Stelle könnte man wahrscheinlich lang herumdiskutieren – oder das Killerargument der Riksbank ­anführen: „Die E-krona zielt darauf ab, den öffentlichen Zugang zu Notenbankgeld zu ermöglichen, wenn Bargeld nicht länger als generelles Zahlungsmittel akzeptiert wird.“ Eine derartige Nichtakzeptanz kann schleichend erfolgen. Oder schockartig in Form eines Bank-Run. Die Gefahr eines solchen wäre mit garantiertem Zugang zum Ersparten bei der Notenbank deutlich geringer. Damit wären wir wieder beim Problem der möglichen Konkurrenz zwischen Noten- und Geschäftsbanken. Ob diese ­unvermeidbar ist? Auch das wollen wir mit den Worten der Riksbank beantworten: „Die mittel- und langfris­tigen Ef­fekte der E-krona werden noch analysiert.“     

Hans Weitmayr


Anhang:

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