Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:

Artikel Filter

Erweiterte Suche

4/2021 | Nachrichten & Köpfe
twitterlinkedInXING

Al Gore, Andrej Brodnik, Björn Esser, Eduardo Mollo Cunha, Kurt Schwarz: Neue Fondsboutiquen versuchen es mit Promi-Faktor

In den letzten Wochen erblickten gleich mehrere neue Investmentboutiquen das Licht der Welt. Der wohl bekannteste Gründer war der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore, der mithilfe des ebenfalls von ihm bereits 2004 mitgegründeten Investmenthauses Generation Investment die neue Firma „Just Climate“ ins Leben rief. „Unternehmensziel“ ist die Begrenzung des weltweiten Temperaturanstiegs auf 1,5 Grad Celsius. Für sein Vorhaben holte sich der Ex-Politiker prominente Partner. So sicherten bereits der Klimafonds des Software-Riesen Microsoft, die zur Ikea-Gruppe zählende IMAS-Stiftung, die Stiftung der Universität Harvard und der staatliche Entwicklungsfonds Irlands sowie die ­Imprint-Gruppe, ein Nachhaltigkeits-Arm von Goldman Sachs AM, ihre Unterstützung zu. 


Alturis startet mit Risikoprämienfonds
Neu am Markt ist auch das Investmenthaus Alturis Capital. Gründer sind die beiden in Deutschland sehr bekannten Branchengrößen Andrej Brodnik und Björn Esser. Brodnik hatte führende Vertriebsfunktionen bei Häusern wie BlackRock, Jupiter oder Oddo BHA AM inne. Esser lenkte bis diesen Sommer bei MainFirst die alternativen Strategien und war davor Portfoliomanager bei Allianz Global Investors. Reüssieren wollen die beiden mit einem Investmentfonds, der auf Volatilitätsrisikoprämien setzt und dabei dem Nachhaltigkeitsgedanken verpflichtet ist. Ein guter Teil des Startkapitals wurde bei Institutionellen bereits eingesammelt, im ersten Quartal 2022 soll der Fonds starten. 


Blackpoint mit internationalen Ambitionen
Der ehemalige Vertriebsleiter von Eyb & Wallwitz, Eduardo Mollo Cunha, und der ­erfahrene Fondsmanager Alexander Pirpamer (früher Reimann Investors AM, davor Pioneer Investments) sowie Kurt Schwarz aus der Gründerfamilie Schwarz Pharma gründeten gemeinsam die Investmentboutique Blackpoint Asset Management. Der Name ist nicht an BlackRock angelehnt, sondern reflektiert zum einen auf Mitgründer Schwarz und soll zum anderen auf das laut Cunha „zielgerichtete, fokussierte Geschäftsmodell“ hinweisen. Darüber hinaus wollten die Gründer einen Firmennamen, der auch international gut zu vermarkten ist. Vor dem Hintergrund, dass Blackpoint aus der Zusammenarbeit von ­Investmentexperten, die ihre Unabhängigkeit schätzen, und dem Family Office von Kurt Schwarz entstanden ist, will der neue Player nunmehr Investoren aller Segmente ermöglichen, die Asset Allocation jener Familien ­abzubilden, für die bereits Gelder angelegt werden beziehungsweise die Seed Money von rund 250 Millionen Euro zugesagt haben. Die Fokussierung des von Pirpamer geleiteten Portfoliomanagementteams gilt derzeit dem Mischfonds Blackpoint Evolution Fund, der unter Wahrung einer taktischen Flexibilität mehrheitlich in Aktien und zu rund einem Drittel in Staats- und Unternehmensanleihen inves­tiert. Darüber hinaus müssen mindestens 75 Prozent der Portfoliopositionen strengen Nachhaltigkeitsstandards genügen.


INFO: www.blackpoint-am.com

twitterlinkedInXING
 Schliessen

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies und unserer Datenschutzerklärung zu. Mehr erfahren