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2/2022 | Theorie & Praxis
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Zuerst Covid-19, dann der Krieg

Die Pandemie führte weltweit bei Volkswirtschaften und Finanzmärkten zu einem massiven ­Stressaufbau. Der russische Angriffskrieg machte Hoffnungen auf Entspannung vorerst zunichte.

Zu Jahresbeginn sah es so aus, als hätten Weltkonjunktur und Finanzmärkte die ökonomischen Verwerfungen der Pandemie in den Griff bekommen. Dann brach ­bekanntermaßen der russische Angriffskrieg aus. Die aktuelle Krise trifft damit auf Notenbanken, die ihr Repertoire auf der Konjunkturseite schon ziemlich ausgereizt haben. Das gilt umso mehr, als die Probleme der internationalen Lieferketten nun nicht mehr nur durch die Null-Covid-Stra­tegie Chinas, sondern auch durch die diversen ­Embargo-Szenarien rund um Russland und die damit erfolgten Preisanstiege bei Rohstoffen und Energieträgern befeuert werden. Die während der Pandemie einsetzenden Preisanstiege setzen sich eskalativ fort, die ­Notenbanken stecken in einem Dilemma.
 
Das und die Sorge vor einer Ausweitung der Kampfzone haben dazu geführt, dass die Stressindikatoren der Finanzmärkte innerhalb kürzester Zeit ein Niveau erreicht haben, das sie beim ­Ausbruch der Pandemie erzielt hatten.
 
Die beobachteten globalen Lieferengpässe führen zu teils deutlichen Output Gaps und letzten Endes zu ebenso deutlichen Revisionen der BIP-Prognosen. So hat der Sachverständigenrat seine Vorschau auf das diesjährige deutsche Wirtschaftswachstum von 4,6 Prozent, die er noch im November 2021 ­erwartet hatte, um 2,8 Punkte auf 1,8 Prozent ­gekappt. Ökonomen wie Lars Feld, Berater des deutschen Finanzministers, fürchten, dass es damit noch nicht getan ist.

Hans Weitmayr 

Anhang:

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