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2/2017 | Produkte & Strategien
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Meinung: Appetit auf Beton

Meinungs-Radar: Einfach nur solides Interesse oder bereits Bildung einer Blase?

Immobilieninvestments galten nie als Highflyer, sondern als solides Investment, das beständige, aber relativ niedrige Renditen abwirft. Angesichts der Alternativen, die entweder teuer oder renditearm sind, gelten die stabilen Immobilienrenditen derzeit als hochinteressant.
Entsprechend haben Institutionelle in den letzten Jahren ihre Property-Bestände erweitert. Weitere Zukäufe erfordern angesichts gestiegener Immobilienpreise professionelle Expertise. Daher bauen viele Investoren ­ihre Kapazitäten im Bereich Immobilien aus. Laut einer McKinsey-Studie halten es 74 Prozent der befragten großen Pensionsfonds für „sehr wahrscheinlich“ beziehungsweise „wahrscheinlich“, dass sie innerhalb der kommenden fünf Jahre ihre Kapazitäten im Immobilien­bereich ausbauen werden. Auf der ­institutionellen Plattform von Universal-Investment haben die Immobilienbestände von 2013 bis Anfang 2017 von 1,02 Prozent auf 3,58 Prozent zugenommen.


Auch innerhalb des Segments finden Umschichtungen statt: Laut Universal-­Investment haben Investoren im Vergleich zu 2014 ihren Europa- und Nordamerika-Anteil zulasten des Asien-Anteils aufgestockt. Während 2014 Büroimmobilien und Shoppingcenter auf den Bestandslisten ganz oben standen, fand hier eine Verschiebung hin zu Fachmarktzentren und Wohnimmobilien statt. Diese galten früher als zu klein­teilig und wenig lukrativ für viele Institutionelle, aber hier hat sich die Sichtweise geändert. ­Institutional Money interessiert, wie Inves­toren ihr Immobilienportfolio strukturieren und welche Erwartungen sie für dieses Segment haben. Manche erkennen bereits die Entwicklung einer Blase.


Anhang:

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