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2/2018 | Nachrichten & Köpfe
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Infrastrukturinvestments en vogue

Das Interesse institutioneller Investoren an Infrastrukturinvestments – sowohl auf der Equity- als auch auf der Debt-Seite – nimmt zu, wie an den zahlreichen Infrastrukturfondsauflagen der jüngeren Vergangenheit klar zu sehen ist. So hat beispielsweise UBS AM über ihre Einheit Real Estate & Private Markets mit dem Archmore Infrastructure Debt Platform II (IPD II) einen weiteren ­Infrastrukturfonds lanciert. Ein ­erfahrenes Anlageteam unter der Leitung von Tommaso Albanese, dem CIO des Fonds mit Standort in London, investiert die eingesammelten Gelder in private Infrastrukturkredite in Westeuropa. Die Anlageklasse bietet defensive und stabile Einkommensströme und profitiert von der kapitaleffizienten Behandlung unter Sol­vency II. Das Startkapital kommt von neun institutionellen Investoren, die eine Mischung aus Versicherungsunternehmen und Pensionsfonds aus fünf europäischen Ländern und Japan umfassen.


„Mit dem Berenberg Digital Infrastructure Debt Fund I bieten wir Investoren den exklusiven Zugang zu digitalen Infrastrukturprojekten mit einem attraktiven Rendite-Risiko-Profil“, erklärte Olaf Lüdemann, Leiter Infra­structure & Energy bei Berenberg, anlässlich der Auflage des geschlossenen Spezial-AIFs. Fondsmanager Franz von Abendroth investiert in erst- und nachrangig besicherte Schuldverschreibungen oder Schuldscheindarlehen für die Finanzierung der Bau- und Betriebsphasen von genehmigten und baureifen Projekten der digitalen Infrastruktur, beispielsweise Glasfasernetzen, Mobilfunkmasten sowie Daten- und Rechenzentren.
 

Eigenkapital gesucht
„Bei institutionellen Anlegern ist die Nachfrage nach Infrastrukturfonds, die auf erneuerbare Energien setzen, stark gestiegen“, kommentiert Ralf Woitschig, der im Vorstand der BayernLB das Geschäftsfeld Financial Markets verantwortet, die Auflage des nachhaltigen Infrastrukturfonds Encavis Infrastructure Fund II SICAV-RAIF Renewables Europe II. „Wir freuen uns, dass wir mit diesem Angebot eine passende Investmentlösung anbieten können.“ Während die BayernLB den ­Vertrieb übernimmt, kümmert sich um die Anlagen Encavis AM, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der im SDAX-notierten ­Encavis. Der Investitionsfokus liegt auf Solar- und Windanlagen in Europa, vor allem in Deutschland, Österreich und Frankreich.


Aber auch Hauck & Aufhäuser und ­AREAM arbeiten bezüglich des Renewable Energy II, der in fertiggestellte Wind- und ­Solaranlagen aus Nord- und Westeuropa inves­tiert, sowie des Renewable Energy III, der in Wind- und Solarprojekte mit Schwerpunkt Südeuropa investiert, seit Kurzem zusammen. Hauck & Aufhäuser ist dabei als externer ­Alternative Investment Fund Manager mandatiert und in den Vertrieb des Fonds eingebunden. AREAM agiert als exklusiver Berater für Investment und Asset Management.


Info: www.ubs.com, www.berenberg.de, www.bayernlb.de

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