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3/2020 | Produkte & Strategien
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Immos in Covid-19-Starre

Wertbeständig oder doch anfällig, weil im Krisenverlauf Liquidität aufgebaut werden musste? Ein Blick auf den globalen und europäischen Immobilienmarkt und seine wichtigsten Segmente.

Wenn es um Immobilienengagements geht, allokieren deutsche Investoren regional gesehen vorzugsweise in Europa. Von den Sektoren her sind vor allem die Bereiche Wohnen, Büro und Logis­tik/Industrie gefragt. Diese langfristigen Präferenzen bestanden vor Covid-19 und bestehen nach wie vor – es stellt sich jedoch die Frage, ob die Renditeerwartungen der Investoren mit den Entwicklungen an den jeweiligen Märkten übereinstimmen. Entsprechendes Datenmaterial von Scope, MSCI und Catella bringt ein wenig Licht ins Dunkel – mit Betonung auf „ein wenig“.

Denn es scheint so, als befände sich der Markt in Schockstarre – ein gutes Beispiel dafür stellt der Markt für Büroimmobilien dar. Stellt man die Länder mit den stärksten Schwankungen – also sowohl positiv wie negativ – gegenüber, so könnte man auf massive Volatilitäten schließen. Unter den großen Ländern zeigt hier vor allem Großbritannien einen massiven Rückgang. Rechnet man aber den europäischen Markt insgesamt durch, so hat sich im ersten Halbjahr ein relativ moderates Minus von acht Prozent ergeben. Auch die Prognosen zur Renditeentwicklung sind durchaus vielschichtig: Bleibt sie für deutsche Metropolen konstant, so steigen sie in ­anderen wie London, Paris oder Rom bei rückläufigen Mieten leicht an, da die Anschaffungskosten gefallen sind. Investoren werden wohl auch weiterhin mit einem komplexen Markt zurechtkommen müssen – zumindest bis der Corona-Schock überwunden ist.    

Hans Weitmayr


Anhang:

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