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4/2020 | Produkte & Strategien
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Das Problem ist der Rechnungszins

Mit einer modernisierten Organisationsstruktur und einer an das Niedrigzinsumfeld angepassten ­Anlagestrategie navigiert Dr. Hans Wilhelm Korfmacher das Versorgungswerk der Wirtschaftsprüfer und der vereidigten Buchprüfer im Lande Nordrhein-Westfalen in die Zukunft.

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Dr. Hans Wilhelm Korfmacher wirkt wie ein erfahrener Kapitän auf dem modernen Schiff namens WPV. Die moderne Organisationsstruktur des Versorgungswerks hat er im Oktober 2019 selbst veranlasst.

© Tatiana Kurda

Wie ein erfahrener ­Kapitän navigiert Dr. Hans Wilhelm Korfmacher das Schiff namens WPV durch Niedrigzins- und Corona-Gewässer. WPV steht für Versorgungswerk der Wirtschaftsprüfer und der vereidigten Buchprüfer im Lande Nordrhein-Westfalen. Dort ist Korfmacher Gründungsgeschäftsführer und war von 1993 bis Oktober 2019 Alleingeschäftsführer; letztes Jahr hat er einiges verändert.

Dass Westfalen wortkarg sind, trifft auf Korfmacher nicht zu. Er redet ­offen über die Kapitalanlage und die Umstrukturierung seines Versorgungswerks und kommt dabei nicht ins Plaudern, sondern spricht gesammelt, fast druckreif. „Ich bin als Westfale mit 29 Jahren nach Düsseldorf gekommen, bin also gelernter Rheinländer“, findet er eine Erklärung.

Neue Organisationsstruktur

Eine Umstrukturierung der Organisation dürfte bei mehreren Versorgungswerken anstehen; er hat sie bereits vollzogen, denn in etwa vier Jahren wird Korfmacher in den Ruhestand gehen.
„Die Struktur, die wir bis Oktober 2019 hatten, genügte modernen Governance-Anforderungen nicht. Es gab einen Präsidenten und einen Geschäftsführer, beide waren ­alleinvertretungsberechtigt. Eine Person sollte nicht eine so weit reichende Entscheidungs- und Vertretungskompetenz haben“, erklärt Korfmacher, „auch wenn es bei einer auf eine Person fokussierten Entscheidungsstruktur einfacher ist, schnell und ,unternehmerisch‘ tätig sein zu können. Aber es birgt auch Risiken.“

Seit Juni 2019 gibt es neben ihm in der Geschäftsführung vier weitere Geschäftsführer, alle aus den eigenen Reihen. Darunter Sascha Pinger, der das Immobilien- und Infrastrukturportfolio verwaltet, und Dr. Heiko Seeger, verantwortlich für die liquiden Anlagen, Private Equity, Private Debt sowie das Gesamtreporting. Daneben Frau Dr. Silke Wolf für den Versicherungsbetrieb und Dr. Michael Neuhausen für das Risikomanagement.

„Unser ehrenamtlicher Vorstand hat nunmehr die Aufgaben eines Aufsichtsrates. Er bestimmt im Hinblick auf die ehrenamtliche Führung des Versorgungswerks die Geschäftspolitik und legt insoweit insbesondere die strategische Allokation und die Risikoneigung der Vermögensanlage über ein Risikobudget fest“, erklärt Korfmacher. Der Vorstand ist ehrenamtlich tätig, die hauptamtliche Geschäftsführung vertritt das WPV nach außen. Korfmacher ist jetzt Vorsitzender der Geschäftsführung.

Die alte Organisationsstruktur war über die Jahre gewachsen: Seit dem Jahr 1987 hatte der ­damalige wirtschaftsrechtliche Referent der Wirtschaftsprüferkammer, Dr. Hans Wilhelm Korfmacher, an der Vorbereitung des Versorgungswerks mitgearbeitet. Im Jahr 1993 fragte man ihn, ob er sich den Aufbau eines Versorgungswerks für die Wirtschaftsprüfer und vereidigten Buchprüfer zutrauen würde. „Ich fand es spannend, eine komplett neue Organisation aufbauen zu dürfen“, meint er.

1993 wurde das Versorgungswerk qua Gesetz vom Land Nordrhein-Westfalen (NRW) errichtet, zunächst nur für Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer aus NRW, später kamen auch die anderen Bundesländer hinzu. Nur das Saarland stellt eine Ausnahme dar; dort sind die Wirtschafts­prüfer gemeinsam mit den Steuerbera­te­rinnen in einem Versorgungswerk angesiedelt. Heute ist das Versorgungswerk damit für fast alle Wirtschaftsprüfer und vereidigten Buchprüfer in Deutschland zuständig, egal ob selbstständig oder ­angestellt. Das sind etwa 13.500 aktive Pflichtmitglieder.

Erste Kapitalanlagen

„Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich im April 1994 die erste Vermögensanlage – damals eine Million D-Mark – getätigt habe. Die ersten zehn Jahre war ich allein für die Kapitalanlage zuständig“, erinnert sich Korfmacher. Bis in die 2000er-Jahre hinein hat er überwiegend Fixed Income gekauft und daneben insbesondere ein extern verwaltetes Aktienportfolio aufgebaut. Das inzwischen negative Zinsniveau zwinge aber alle Altersvorsorgeeinrichtungen bereits seit vielen Jahren, die Vermögensanlagen breiter zu diversifizieren und insbesondere hin zu Immobilien und alternativen Anlagen auszurichten. Es war und ist daher nach seiner Auffassung erforderlich, hausinterne Expertise in den verschiedenen Anlageklassen aufzubauen. Also verbreiterte er sein Team. „Heute sind wir mit gut 50 Mitarbeitern für unsere Mitglieder tätig; 12 davon, darunter zwei Geschäftsführer, sind in der Vermögensanlage tätig.“

Im Hinblick auf seine Tätigkeit ab Errichtung des WPV und die Einstellung aller Mitarbeiter, die nach und nach spezialisierte Funktionen innerhalb des Hauses übernommen haben, sei sein Team für ihn wie eine „berufliche ­Familie“, sagt er, und Korfmacher ist ein Familienmensch. Mütter und Väter im WPV habe er immer, so gut es ging, unterstützt und motiviert. Er selbst hat eine Frau und drei erwachsene Kinder, dazu einen Berner Sennenhund. „Trotz meiner Arbeitsbelastung war ich immer ein begeisterter Vater. Von Montag bis Donnerstag, häufig auch bis in die späten Abendstunden, habe ich dem WPV gehört, ab Freitagabend bis Montag früh der Familie. Für Termine mit den Kindern wie Schwimmkurs und Schulaufführungen etc. habe ich mir, manchmal eingezwängt in berufliche Termine, immer Zeit genommen.“ Daneben ist er seit 1988 als zugelassener Rechtsanwalt aktiv, mal mehr, mal weniger. „Das hält mich auch juristisch fit“, meint er. Er gibt sein Wissen gern weiter, und Vernetzung ist ihm wichtig. So hat er 2006 mit einer Handvoll Gleichgesinnter den Club of Finance gegründet, wo er ehrenamtlicher Vorstandsvorsitzender ist. „Die Kontakte, der Austausch über Themen nicht nur, aber insbesondere im Bereich der Finanzindus­trie und über den Tellerrand der eigenen Profession und der täglichen Arbeit hinaus, das ist mir wichtig!“ Er betont auch den altruistischen Ansatz des Vereins, das allgemeine Wissen über Themen der Finanzindustrie zu verbessern und damit ­einen Beitrag für die Allgemeinheit zu leis­ten. Es sei befruchtend, sich nicht nur im eigenen Bereich zu bewegen. „Ich höre gern hin, wenn darüber gesprochen wird, wie es andere ­machen“, so Korfmacher.

Zum WPV

Zurück zu seinem Schiff WPV: Es bilanziert nach HGB. Mittlerweile hat das Anlageportfolio ein Volumen von rund vier Milliarden Euro (Buchwerte). „Aufgrund des ständigen Zuflusses neuer Mittel und vergleichsweise noch geringer Rentenauszahlungen wird das Anlageportfolio in den nächsten 15 Jahren trotz des geringen Zinsniveaus weiter bis auf gut acht Milliarden Euro ansteigen“, weiß Korfmacher.

Um Liquidität muss er sich keine Sorgen machen, denn das WPV hat eine geregelte Pflichtmitgliedschaft und keine Stornorisiken wie etwa Lebensversicherer. „In den nächsten 15 Jahren brauchen wir weder die angelegten Gelder noch die Erträge daraus, um unsere Verpflichtungen zu erfüllen.“ Letztlich müsse die Asset Allocation so gestaltet sein, dass sie auch in einer schwierigen Phase durchgehalten werden kann. „Wenn man die erforderliche Risikotragfähigkeit nicht hätte, müsste man Sicherungsmaßnahmen implementieren, aber die kos­ten bekanntlich Geld“, sagt er und weiter: „Ich bin aufgrund der Erfahrungen mit mehreren Jahrhundertkrisen innerhalb meiner Berufszeit inzwischen demütig genug zu sagen, dass man nicht den richtigen Ein- und Ausstiegszeitpunkt finden wird“, gibt Korfmacher zu. „Daher sind für mich das Wichtigste bei der Kapitalanlage die strategische Allokation und die Diversifikation.“

Er ist froh, dass die aufsichtsrechtlichen Regelungen – die Aufsicht liegt beim Minis­terium der Finanzen des Landes NRW – die Möglichkeit eröffnen, die Kapitalanlage an die Herausforderungen anzupassen. „Die nach den Anlagevorschriften vorgesehenen Quotenbegrenzungen stellen für uns derzeit noch kein Problem dar, müssen aber perspektivisch bereits heute bei Entscheidungen mit Wirkung in die Zukunft beachtet werden.“ Problematischer sei die Notwendigkeit, bei steigenden Anlagequoten in ­Risikoaktiva, Immobilien und alternativen Anlagen durch Reserven auf Passiv- und Aktivseite stets ein ausreichendes Risikobudget vorzuhalten.

Portfolio

Die Quote für Staatsanleihen und Pfandbriefe (Fixed Income) liegt nur noch bei 22 Prozent, und die Quote alternativer Anlagen, insbesondere Immobilien, Private Equity, Infrastruktur und Private Debt, beträgt mittlerweile knapp 50 Prozent. „Die Frage, ob und in welchem Umfang das Portfolio eines berufsständischen Versorgungswerks, das auf absehbare Zeit keine Liquiditätsanforderungen hat, Anlagen im klassischen Fixed Income braucht, ist sehr spannend und nicht einfach zu beantworten“, meint Korfmacher. Viele Lebensversicherungen hätten aufgrund regulatorischer Rahmenbedingungen noch Quoten in Fixed Income von über 70 Prozent. „Wir werden unsere Quote in Fixed Income eher weiter reduzieren. Der Kauf von Staatsanleihen und deutschen Pfandbriefen ist bei einem Negativzins bis in lange Laufzeitenbereiche hinein nicht sinnvoll.“ Anders könnte man dies nur dann sehen, wenn man von noch negativeren Zinsen in der Zukunft ausgeht und die Papiere unter Tradinggesichtspunkten kauft. „Wir sind aber keine Trader, zudem rechne ich persönlich zwar mit einer längerfristigen Phase sehr niedriger Zinsen, nicht aber mit einem noch niedrigeren Zins über eine lange Zeitdauer.“ Mit dem verbleibenden Bestand konzentriert er sich auf deutsche Adressen. „Bei Fixed Income nehmen wir keine Risiken auf der Bonitäts-, sondern eher auf der Strukturierungsseite.“

Zusätzlich ist das WPV mit rund zehn Prozent des Portfolios im Credit-Bereich engagiert: Emerging Market Debt, Corporate Bonds und High Yields. „Hier setzen wir auf die Expertise externer Manager.“ Die Aktienquote des WPV von rund 14 Prozent bezeichnet Korfmacher als im Vergleich zu anderen Versorgungswerken „eher niedrig“, ausgeglichen wird dies durch eine steigende Quote an Private-Equity-Investments.

Langfristig ist er von Alternatives und Immobilieninvestments überzeugt. „Bei Immobilien liegen wir mit 27 Prozent bereits über der 25-Prozent-Quote, die die Anlageverordnung eigentlich nur ­zulässt. Wir nutzen hier einen Teil der fünfprozentigen Öffnungsklausel“, erklärt Korfmacher. Er verweist darauf, dass bei den Quoten noch Spielraum ­besteht, weil in NRW zusätzlich zu dieser Öffnungsklausel eine erweiterte ­Öffnungsklausel von noch einmal fünf ­Prozent gilt. „Die Quote kann man in Anspruch nehmen, wenn man erhöhte Anforderungen, insbesondere im Risikomanagement und in der Eigenkapitalausstattung, erfüllt.“

Mit den Immobilien-Engagements hat das WPV in der Zeit seit externer Messung der Wertentwicklung 2014 einen Return on Investment von rund 8,5 Prozent jährlich erwirtschaftet. „Ich gehe allerdings davon aus, dass die Wertentwicklung auch in diesem Bereich in den nächsten Jahren deutlich niedriger sein wird. Die Coronakrise wird bei Büro- und Gewerbeimmobilien Einschläge hinterlassen, Wohnimmobilien hingegen bleiben eher stabil“, meint er.

Ihn freut, dass das Land NRW plant, eine eigene Quote für Infrastrukturinvestments ohne Anrechnung auf die Risikokapitalquote einzuführen. „Dies wird die Risikokapitalquote, die auch beim WPV weitgehend ausgelastet ist, deutlich entspannen“, meint Korfmacher.

Rechnungszins 3,35 Prozent

In diesem Setting empfindet er die Regulierung für das WPV als nicht übermäßig einschränkend. „Das Problem ist der Rechnungszins.“ Das WPV hat den bei Gründung eingeführten Rechnungszins von vier Prozent zunächst für zehn Jahre und inzwischen auf Dauer sukzessive abgesenkt. „Jetzt sind wir bei einem Rechnungszins von 3,35 Prozent und werden diesen – dies ist jedenfalls die derzeitige Entscheidungslage – nach und nach im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel unter Verzicht auf Anpassungen von Anwartschaften und Renten abhängig von der Kapitalmarktentwicklung weiter absenken. Die derzeitige Planung geht dahin, den Rechnungszins wie bisher jährlich um 0,05 Prozent zu reduzieren. Das führt zu einer Erhöhung der Deckungsrückstellung, kostet also jedes Jahr fast einen dreistelligen Millionenbetrag“, erklärt Korfmacher. Die 3,35 Prozent muss das WPV allerdings nicht auf das ­gesamte Kapital erwirtschaften. „In unserem System sind die Rücklagen nicht zinsfordernd. Auf die Buchwerte des gesamten Kapitals gerechnet, müssen wir nur rund 2,9 Prozent erzielen, aber auch das ist in einem Jahr wie 2020 nicht trivial.“ Im Jahr 2020 werde man zwar den erforderlichen Nettozins ausweisen, „aber die nächsten Jahre werden sicher schwieriger als die vorangegangenen“, wird er nachdenklich.

Zeitgemäße Struktur

Während der Anfänge der Coronakrise hätten die liquiden Assetklassen zunächst verloren, hätten sich sodann aber weitgehend wieder erholt. Die ­illiquiden Assetklassen seien hingegen Nachläufer. „Niemand kann vorhersagen, wie es mit der Pandemie weitergeht. Vorstellbar ist, dass wir zunächst einige dürre Jahre sehen. In dieser Zeit muss man von den Reserven leben, die man in den guten Jahren zuvor aufgebaut hat“, meint er nüchtern.

Es ist ihm ein Anliegen, über eine spezielle Anlageform zu sprechen: die Studierendenfinanzierung. Er hat ehrenamtlich an der Konzeption dieser Studierendenfinanzierung, die von der Brain Capital GmbH administriert wird, teilgenommen und ist dort im Beirat tätig. Das Modell geht dahin, Studierenden die Studiengebühren an privaten Hochschulen vorzufinanzieren; im Berufs­leben müssen die Teilnehmer bei diesem ­Finanzierungsmodell sodann über einen bestimmten Zeitraum einen Prozentsatz ihres Gehalts zurückzahlen. „Ich bin der Meinung, dass junge Menschen unabhängig vom Geldbeutel ihrer Eltern die gleichen Chancen haben sollten, sich auch eine private Hochschule mit einer speziellen Ausbildung aussuchen zu können. Also keine Gleichmacherei im Ergebnis, aber eine Annäherung der Startchancen“, so Korfmacher, „und ein mit anderen Anlageklassen un­korreliertes, unter Rendite-Risiko-Gesichtspunkten attraktives Investment für einen ­institutionellen Investor ist es außerdem!“

Wenn er etwas für richtig ansieht, dann macht er es, ohne zu schauen, was die anderen tun. Daher hat er früh angefangen, den Assets des WPV eine moderne Struktur zu geben. „2002 haben wir bereits eine Mas­ter-KVG und einen Global Custodian mandatiert.“ Jetzt liegen die liquiden Assets in einem Masterfonds bei der BayernInvest KVG und die alternativen Investments in zwei SCS-Strukturen in Luxemburg, ähnlich deutschen Kommanditgesellschaften. In einer SCS sind Immobilien und in der anderen alternative Anlagen gebündelt. „Als Global Custodian haben wir 2002 BNP Paribas Securities Services mandatiert. Für BNP waren wir damals der erste institutionelle Kunde in Deutschland“, so Korfmacher.

Die Entscheidungen über Kauf und Verkauf der Anlagen werden von der Master-KVG beziehungsweise dem AIFM in Luxemburg und gegebenenfalls von diesen angebundenen externen Managern getroffen. „Wir wirken aber beratend und empfehlend über ­einen Anlageausschuss bei der Auswahl externer Vertragspartner und von Investments mit“, so Korfmacher. Er bleibt eng dran und behält als Kapitän den Überblick über die Gesamtanlagen.  

Anke Dembowski


Wilhelm Korfmacher frei assoziierend zu …

… Versorgungswerke für Freiberufler: „Sie sind wichtig für die Sicherstellung der Alters-, Invaliditäts- und Hinterbliebenenversorgung der Angehörigen der ­freien Berufe.“
… Risikobehaftete Anlagen in der Altersvorsorge: „… sind im Hinblick auf die aktuelle Marktsituation alternativlos.“

… Pflichtversicherung für Freiberufler: „Versorgungswerke sind Teil der ersten Säule der Altersversorgung, die nur in der Form einer Pflichtversicherung funktioniert.“

Nachhaltigkeit in der Kapitalanlage: „Altersversorgung in Versorgungswerken ist per se nachhaltig. Bei der Kapitalanlage sollte und wird der Nachhal­tigkeitsaspekt im WPV im Rahmen der Gesamt­abwägung bei jedem Investment berücksichtigt.“

… Arbeiten bis ins hohe Alter: „… ist für mich Teil der mentalen Altersvorsorge.“

… Ratingagenturen: „… sind sinnvoll, aber man darf sich nicht allein auf sie verlassen.“

… Hundehaltung: „Ein Leben ohne Hund ist möglich, aber nicht wünschenswert.“


Dr. Hans Wilhelm Korfmacher

Dr. Hans Wilhelm Korfmacher studierte Rechtswissenschaften und Betriebswirtschaftslehre in Bielefeld. Nach der Promotion und ­seiner Assistentenzeit an einem wirtschaftsrechtlichen Lehrstuhl ­arbeitete er zunächst als Referent in der Wirtschaftsprüferkammer, die seinerzeit ihren Sitz in Düsseldorf hatte.

Ab 1993 baute er das Versorgungswerk der Wirtschaftsprüfer und der vereidigten Buchprüfer im Lande Nordrhein-Westfalen (WPV) auf, wo er zunächst Alleingeschäftsführer war und seit Oktober 2019 Vorsitzender der Geschäftsführung ist. Daneben ist er selbstständiger Rechtsanwalt und seit 2006 ehrenamtlicher Vorstands­vorsitzender des Frankfurter Club of Finance e. V.


Anhang:

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