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Institutional Money Kongress 2019

26. und 27. Februar 2019
Congress Center, Frankfurt
Ludwig-Erhard-Anlage 1

Kongress-News

Institutioneller will Volatilitätsprämien vereinnahmen!

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Ein Großanleger tätigt über das Mandate-Tool eine Ausschreibung betreffend Vereinnahmung der Volatilitätsrisikoprämie. Mehr Informationen zum Mandat erhalten nur registrierte User. Mehr erfahren >>

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12. INSTITUTIONAL MONEY KONGRESS 2019

Institutional-Money Kongress 2019
Safe the Date

Orientierungshilfe in schwierigen Märkten

Der 12. Institutional Money Kongress 2019 bewies einmal mehr, warum diese exklusive Veranstaltung bei institutionellen Investoren zu den absoluten Pflichtterminen im Anlagejahr gehört. Einer der Gründe dafür ist das umfangreiche und hochklassige Informationsangebot, das wirklich allen Investoren einen echten Mehrwert in ihrer täglichen Praxis bringt.


Bringen Sie sich den Institutional Money Kongress 2019 noch einmal 'bildhaft' in Erinnerung und besuchen Sie unsere Fotogalerien.

Nach einem Anlagejahr 2018, in dem erstmals seit langer Zeit sowohl Aktien, wie zugleich auch die meisten Rentensegmente Verluste erlitten und die institutionelle Risikobudgets von mehreren Seiten gleichzeitig unerwartet unter Druck gerieten, sowie nach der plötzlich beginnenden, fulminanten Kursrallye in den ersten beiden Monaten 2019, bot der 12. Institutional Money Kongress von 26. bis 27. Februar 2019 den von diesem hochvolatilen Marktumfeld geforderten Investoren den idealen Rahmen zur Standortbestimmung und um sich neue Orientierung im wohl auch zukünftig schwierigen Marktumfeld zu verschaffen.

Riesige Auswahl

Die Kongressbesucher, die nicht nur aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz, sondern auch aus vielen anderen Ländern kamen und damit internationales Flair in das Frankfurter Congress Center brachten, nutzten das geballte Angebot an übergeordneten Vorträgen renommierter Starreferenten, Workshops, Gruppengesprächen und One-to-Ones, um sich für das begonnene, anspruchsvolle Anlagejahr den entscheidenden Informationsvorteil zu sichern.

Hochkarätiges IM Spezial

IM Spezial
Dr. Bernd Raffelhüschen, Magnus Billing, Dr. Werner Schnappauf und Dr. Jörg Kukies

Auf sehr große, positive Resonanz stieß auch das bereits zum dritten Mal von „Institutional Money“ organisierte, exklusive Info-Format „IM Spezial“. Auf dem Programm standen hochkarätig besetzte Podiumsdiskussionen zum EU-Aktionsplan betreffend obligatorische ESG-Investments, betriebliche Altersversorgung, Immobilien und Investmentstrategien während politischer Börsen.

Zum Thema „Kapitalmarktunion & EU-Aktionsplan: Wie radikal kann ESG umgesetzt werden?“ diskutierten bekannte Experten wie Dr. Werner Schnappauf, Mitglied des Rates für Nachhaltige Entwicklung, Magnus Biling, Alecta-CEO und Mitglied der Expertengruppe der Europäischen Kommission für nachhaltiges Finanzieren, Dr. Michael Leinwand, CIO der Zurich Gruppe und Dr. Jörg Kukies, Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen, ehemals Co-Chef bei Goldman Sachs in Deutschland und Österreich.

Bei der Podiumsdiskussion zum Thema betriebliche Altersversorgung diskutierten nach einem Impulsvortrag von Bernd Raffelhüschen, Professor für Finanzwissenschaften und Direktor des Forschungszentrums Generationenverträge an der Universität Freiburg, der genannte Ökonom mit den Vorständen von Pensionskassen bzw. Pensionsfonds von namhaften Adressen wie dem BVV, Wacker Chemie und der Hoechst-Gruppe über die aktuellen Herausforderungen des nationalen Rentenmodells.

Abgerundet wurde „IM Spezial“ durch einen Vortrag von CFA-Deutschland-Chefin Susan Spinner über die praktische Umsetzung ethischer Ansprüche im Investment Management.

Doppelter Nutzen

Für CFA-Charterholder rechnete sich der Besuch des Institutional Money Kongresses gleich doppelt. Abgesehen vom hochkarätigen, vielfach akademischen Ansprüchen genügenden Informationsgebot erhielten alle CFA-Holder für das komplette IM-Spezial-Programm sowie für alle von den Sponsoren gehaltenen Workshops „CFA Continued Education Points“.

Zwischen den vielen Vorträgen blieb aber auch wie gewohnt genügend Zeit, um sich bei Kaffee, frisch gepressten Fruchtsäften und Snacks mit Branchenkollegen fachlich auszutauschen und dabei sein persönliches Netzwerk auszubauen beziehungsweise zu vertiefen. Gesprächsthemen gab es reichlich, beispielsweise über die Schlüsselreferate der Keynote-Speaker.


Weltbekannte Starreferenten

Gordon Brown
Ehemaliger Britische Premier– und Finanzminister Gordon Brown

Im Eröffnungsvortrag des ersten Kongresstages widmete sich der ehemalige Britische Premier – und Finanzminister Gordon Brown in seinem Vortrag „Europa, Brexit und die Zukunft der globalen Wirtschaft“ jenen Faktoren und Veränderungen, die institutionelle Besucher unbedingt auf der Rechnung haben sollten. Der Grandseigneur und brillante Rhetoriker forderte die aktuelle Politikergeneration auf, mehr auf die Bürger zuzugehen und den Diskurs zu suchen, um Populisten den Wind aus den Segeln zu nehmen. Darüber hinaus betonte Brown die Bedeutung von internationalem Handel und Kooperation, um durch Vermeidung von Protektionismus und Populismus einen Rückfall in dunkle Zeiten zu vermeiden.


Isabel Schnabel
Wirtschaftsweise und Professorin für Finanzmarktökonomie Isabel Schnabel

Gegen Ende des ersten Kongresstages ging Isabel Schnabel, Wirtschaftsweise und Professorin für Finanzmarktökonomie an der Universität Bonn der Frage nach, ob Deutschland und Europa eine neue Krise droht. Nach einer Analyse der aktuellen konjunkturellen Lage nannte Schnabel jene Risiken, die das globale, wirtschaftliche Wachstum und damit das Performancepotenzial institutioneller Investoren belasten könnten. Dabei ging sie auf den schwelenden Handelskrieg und das Dauerthema „Brexit“ ein. Ein Ausscheiden der marktfreundlich orientierten Briten aus der EU könnte die Machtverhältnisse neu ordnen und in Kontinentaleuropa zu noch mehr staatlicher Einflussnahme auf die freie Wirtschaft führen.


Paul Romer
Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Romer

Den zweiten Kongresstag eröffnete der frisch gekürte Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Romer mit einem Vortrag zum Thema „Wirtschaftswachstum in einer Welt sinkender Rendite“. Der Professor an der New York University und ehemalige IWF-Chefökonom widmete sich in seinem Vortrag der These, wonach es sich bei Demut de facto um ein wirtschaftliches Gut handelt. Ohne Demut nämlich keine Bereitschaft, Fehler zu erkennen, zu beseitigen und bestehende Theorien zu verbessern. Diese Bekenntnis zur Fehlerhaftigkeit ist aber nicht nur in der Wissenschaft einzufordern, sondern auch in Politik und Wirtschaft. Dabei geht es Romer bemerkenswerterweise gar nicht so sehr darum, Fehler zu vermeiden. Dies sei, de facto „unmöglich. Fehler passieren immer und überall.“ Werden die Fehler aber erkannt und auch zugegeben, „so kann die Politik versuchen, katastrophale Auswirkungen“ zu vermeiden. Geschieht das, so ist bereits das meiste gewonnen.


Jeremy Rifkin
Aktivist, Consulter und Bestseller-Autor Jeremy Rifkin

In einem leidenschaftlichen Vortrag rief der visionäre Aktivist, Consulter und Bestseller-Autor Jeremy Rifkin die Investment-Community dazu auf, ihr Anlege-Verhalten nicht nur aus altruistischen, sondern auch aus ökonomischen Gesichtspunkten von fossilen Assets auf nachhaltige Vermögenswerte umzuschichten. Dabei gehe es um eine ganz einfach Kosten-Nutzen-Rechnung: Die Förderung fossiler Energieträger sei mit nicht endenden, hohen Kosten verbunden. Bei nachhaltigen Anlagen, wie Solarkraftwerken komme es jedoch nur zu hohen Einmal-Kosten. Sobald eine derartige Anlage stehe, seien die laufenden Kosten jedoch minimal – oder, wie Rifkin die Kalkulation zusammenfasst: „Die Sonne stellt keine Rechnungen aus.“


Martin Feldstein
Harvard-Legende Martin Feldstein

Den Abschluss der zwei intensiven, aber jedenfalls nutzenstiftenden Kongresstage bildete der Vortrag der Harvard-Legende Martin Feldstein mit dem Titel „Die drei Säulen der Macht: Währung, Handel und Steuerregime“. Der Verfasser von „Reaganomics“ und Ex-Präsident des Wirtschaftsforschungsinstituts NBER (National Bureau of Economic Research) warnte vor den immer höheren Schulden in den USA und den massiven Wohlstandsverlusten, falls die massiv überteuerte Wall Street einbrechen sollte. Feldstein forderte einen Rückgang der Neuverschuldung und kritisierte die Fed für ihre zu laxen Zinserhöhungen, da diese vom derzeitigen Niveau nur wenige Zinsschritte nach unten machen könnte. Daher werde die nächste Rezession länger und schmerzhafter als jene der Vergangenheit werden.


Galaabend in der Alten Oper

Glanzvoller Galaabend

Nach einem intensiven ersten Kongresstag trafen sich institutionelle Investoren sowie Sponsorenvertreter in der Frankfurter Alten Oper zum festlichen Galadinner, das von Show-Acts umrahmt wurde. Prof. Hans-Werner Sinn warnt in seiner Dinner-Speech vor den Folgen einer verantwortungslosen Politik, die aufgrund des Drangs nach „Vergemeinschaftung“ auf europäischer Ebene gerade dem Deutschen Steuerzahler nicht nur viel Geld kosten, sondern am Ende des Tages auch noch das Bargeld an sich kosten wird. Bei Musik und dem einen, oder anderen Drink konnten sich die Besucher entspannen und mit ihren Branchenkollegen den erlebnisreichen Tag noch in Erinnerung rufen.


Save the Date

Das Team von „Institutional Money“ bedankt sich bei allen Besuchern und Sponsoren für das Kommen, das vielfach positive Feedback und verweisen an dieser Stelle bereits auf den 13. Institutional Money Kongress, der kommendes Jahr aus organisatorischen Gründen nicht in Frankfurt, sondern von 25. und 26. März 2020 in Wiesbaden stattfinden wird.

Wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen in Wiesbaden!

Rückblick 2019

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