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Institutional Money Kongress 2017

21. und 22. Februar 2017
Congress Center, Frankfurt
Ludwig-Erhard-Anlage 1

Warum uns der Sektor „nicht-basiskonsumgüter“ in Europa gefällt

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Der Indikator für das Verbrauchervertrauen in der Eurozone zeigt zunehmenden Optimismus. Gleichzeitig steigen auch die Reallöhne, und die Kreditaufnahme von Haushalten. Von diesem Trend dürfte der Sektor Nicht-Basiskonsumgüter kurzfristig profitieren.

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10. INSTITUTIONAL MONEY KONGRESS 2017

Institutional-Money Kongress 2017

Ein Jubiläum, von dem man spricht

Der Institutional Money Kongress 2017 bot anlässlich seines zehnjährigen Jubiläums institutionellen Investoren ein besonders attraktives Programm und wird wohl allen Kongressbesuchern noch lange in Erinnerung bleiben. Dafür sorgten auch einige Neuerungen.


Bringen Sie sich den Institutional Money Kongress 2017 noch einmal 'bildhaft' in Erinnerung und besuchen Sie unsere Fotogalerien.

Jene institutionellen Investoren, die am 21. und 22. Februar 2017 ins Frankfurter Congress Center zum mittlerweile 10. Institutional Money Kongress zusammenkamen, haben wohl alles richtig gemacht. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Anlässlich des großen Jubiläumskongresses konnten Investoren aus einem noch umfangreicheren und hochwertigeren Kongressprogramm als in den Jahren zuvor wählen und sich damit jene Informationen beschaffen, die im anspruchsvollen Anlagejahr 2017 entscheidende Vorteile bringen. Aus den begeisterten Reaktionen der Teilnehmer am Abend des zweiten Tages darf man schließen, dass sie mit einem Gefühl der Vorfreude auf den nächsten Institutional Money Kongress nach Hause fuhren.

Die Besucher konnten aus über 80 Workshops, 80 Gruppengesprächen und weit mehr als 100 One-to-Ones, die von den über 80 namhaften Sponsoren angeboten wurden, wählen und sich ein individuell maßgeschneidertes Programm für zwei intensive, aber extrem nutzenstiftende Kongresstage zusammenstellen. Dieses im deutschsprachigen Raum in dieser Dichte, Breite und Tiefe noch nie gesehene Angebot ist auch einer der Gründe, warum der Institutional Money Kongress längst Fixpunkt im Kalender professioneller Marktteilnehmer ist. Von Jahr zu Jahr kommt daher eine steigende Anzahl institutioneller Investoren aus dem In- und Ausland gerne für zwei Tage im Frankfurter Congress Center zusammen, um ihr Wissen auf den neuesten Stand zu bringen und sich mit Branchenkollegen auszutauschen.

Institutionelle Investoren informierten sich nicht nur über klassische Aktien- und Fixed-Income-Strategien, sondern auch über „exotischere“ Segmente wie Emerging Market Debt, Nachrang-Hybrid-Anleihen und Convertible Bonds. Workshops gab es aber auch zu Private Debt, Multi Asset, Infrastruktur, Inflation-Linked-Bonds, Immobilien, Liquid Alternatives, SRI-Investing oder Cross-Over Investments in die Versicherungsindustrie.

Der zu beobachtende Trend geht weiterhin in Richtung sophistizierter Risikomanagementsysteme, die über diesen Weg institutionellen Investoren mit eingeschränkten Risikobudgets defensiv ausgerichtetes Aktien-Exposure ermöglichen.

Zwischen den zahlreichen Vorträgen blieb aber auch hinreichend Zeit, um sich bei Kaffee, frisch gepressten Fruchtsäften und Snacks soziale Kontakte zu pflegen und dabei das persönliches Netzwerk zu vertiefen.

Neuerung: Spezial

Anlässlich des 10. Institutional Money Kongresses organisierte Institutional Money den Programmpunkt „IM-Spezial“. Bei diesem neuen Format standen institutionellen Investoren am ersten Kongresstag acht parallel stattfindende Top-Vorträge und hochkarätig besetzte Podiumsdiskussionen zur Auswahl. Angesichts dieses reichhaltigen Informationsangebots hatten viele institutionelle Investoren im wahrsten Sinn des Wortes die „Qual der Wahl“, lobten aber im Nachgang das hohe fachliche Niveau sowie vor allem den gewonnenen Nutzen für die tägliche praktische Arbeit. In einer glücklichen Lage befanden sich jene, die gemeinsam mit Kollegen mehrere dieser Programm-Highlights konsumieren konnten.

Vorteil der qualifizierten Weiterbildung

Die CFA Society Germany vergibt für jedes „IM-Spezial“-Programmangebot einen „CFA Continued Eductation Point“. Das ist ebenfalls einer der vielen Neuerungen, die von vielen Kongressbesuchern goutiert und die von zahlreichen CFA-Titelträgern gerne angenommen wurde. Aber nicht nur alle „IM Spezial“ bringen CFA-Points, auch die Mehrzahl der Workshops wird aufgrund ihrer hohen fachlichen Qualität vom CFA Institute als „Fortbildung“ angesehen. Das ist ein weiterer Grund, um jedes Jahr zum Institutional Money Kongress zu kommen. Stichwort CFA Institute: Deren CEO und President, Paul Smith, hielt im Rahmen von „IM Spezial“ einen Vortrag mit dem Titel „Brexit & Co: Asset Management im Spannungsfeld der Politik“.

Starreferenten boten Gesprächsstoff

Robert Arnott
Robert Arnott

„Die Performancejagd“ – so lautete der erste Starvortrag des 10. Institutional Money Kongresses, gehalten von Robert Arnott, auch als „Godfather“ des Fundamental-Indexing bekannt. Der Gründer und CEO von „Research Affiliates“ zeigte auf, dass sich viele Marktteilnehmer zu stark auf die Performance der Vergangenheit fokussieren: "Lassen Sie sich nicht von guten Resultaten einzelner Faktorstrategien in den letzten Jahren blenden! Fokussieren Sie auf Strategien, die relativ zu ihrer eigenen Historie niedrig bewertet sind“, so Arnott. Details zum Vortrag lesen Sie HIER.


Lord Adair Turner
Lord Adair Turner

Lord Adair Turner, Mitglied im britischen Oberhaus, einer der renommiertesten Ökonomen Englands und bis 2013 Vorsitzender der britischen Finanzmarktaufsichtsbehörde Financial Services Authority (FCA), bewies sein Talent als begnadeter Redner „Zwischen Schulden, Teufel und Erlösung“ und legte seine Überlegungen zur derzeitigen Situation gut begründet dar. Lesen Sie HIER Details zum Vortrag.


Lars Heikensten
Lars Heikensten

Den zweiten Kongresstag eröffnete Lars Heikensten, seit 2011 Exekutivdirektor der Nobelstiftung und bis dahin Präsident der schwedischen Reichsbank. Der Schwede sprach in „Die Finanzierung des Nobelpreises“ über die großen Herausforderungen, vor denen eine Organisation, die die bedeutendste Auszeichnung weltweit verleiht, in Zeiten von Niedrigzinsen steht. Details zum Vortrag von Lars Heikensten lesen Sie HIER.


Jean Claude Trichet
Jean Claude Trichet

Spannung kam auf, als Jean Claude Trichet das Rednerpult betrat. Der ehemalige EZB-Chef, der noch immer bestens vernetzt und informiert ist, erklärte, wie er während seiner Amtszeit den Euro gerade noch retten konnte und wie er die derzeitige Situation einschätzt. Im Vortrag „Geldpolitik in Krisenzeiten: Gelernte Lektionen, neue Herausforderungen“ begründete, warum und wie neben der EZB auch Regierungen, Parlamente, der private Sektor und die Sozialpartner aktiv werden müssen, um die Einheitswährung möglichst lange am Leben zu erhalten. Lesen Sie HIER mehr über die Ausführungen von Trichet.


Carmen Reinhart
Carmen Reinhart

Den letzten Starvortrag hielt Carmen Reinhart, von vielen Experten als die bekannteste, als auch einflussreichste Kapitalmarktforscherin der Welt betrachtet. In ihrem Vortrag „Der Staat, das hoch verschuldete Wesen“ versuchte Reinhart die entscheidende Antwort zu geben, ob Staaten ihre Schulden verlässlich zurückzahlen können und wollen und in wie weit institutionelle Investoren diesen Unsicherheitsfaktor in ihre Allokations-Entscheidungen mitberücksichtigen sollten. Was Reinhart im Detail sagte, können Sie HIER nachlesen.


Glanzvoller Galaabend

Glanzvoller Galaabend

Nach einem intensiven ersten Kongresstag fuhren institutionelle Investoren sowie Sponsorenvertreter in die Frankfurter Alten Oper zum festlichen Galadinner, das von Show-Acts umrahmt wurde. Christian Lammert, Professor of North American Politics, Freie Universität Berlin, sprach in seiner eher etwas launigen, denn allzu wissenschaftlich angelegten Dinner Speech über eines der aktuell am meisten diskutierten Phänomene unserer Zeit, das „Phänomen Donald Trump“. Dank musikalischer Untermalung und dem einen oder anderen Drink konnten die Kongressbesucher entspannen und mit Branchenkollegen den erlebnisreichen Tag noch einmal Revue passieren lassen.


Save the Date

Wir bedanken uns bei allen Besuchern und Sponsoren für ihr Kommen, das vielfach positive Feedback und verweisen an dieser Stelle bereits auf den 11. Institutional Money Kongress, der am 27. und 28. Februar 2018 stattfinden wird. Wir freuen uns schon jetzt auf Ihren Besuch im kommenden Jahr!

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