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Institutional Money Kongress 2019

26. und 27. Februar 2019
Congress Center, Frankfurt
Ludwig-Erhard-Anlage 1

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Wirtschaftsweise Schnabel zu EZB: Das Machtgefüge verschiebt sich

Der Niedrigzins führt dazu, dass der Europäischen Zentralbank bei einer allenfalls auftretenden neuen Krise de facto die Hände gebunden sind. Innovative Vorschläge zur Ausweitung des Mandats, wie sie der IWF gemacht hat, sind schwer durchzusetzen. Die mögliche Konsequenz? Ein Machtverlust der EZB.

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isabel schnabel
Die Wirtschaftsweise und Starrednerin des 12. INSTITUTIONAL MONEY KONGRESSES, Isabel Schnabel geht davon aus, dass die EZB den Zenit ihrer Macht überschritten hat.
© Hemmerich / Institutional Money

Mit seinem Vorstoß, die Notenbanken könnten negative Leitzinsen einführen, hat der Internationale Währungsfonds die Diskussion um Spielraum und Rolle der Notenbanken neu angefacht. Auf Anfrage von Institutional Money hat auch Wirtschaftsweise und Star-Speakerin des 12. INSTITUTIONAL MONEY KONGRESSES, Isabel Schnabel, eine Einschätzung zur aktuellen Zinssitution, aber auch einen kurzen Ausblick darauf gegeben, in wie weit das Machtgefüge der Eurozone gerade dabei ist, sich zu verschieben.

Kurzfristig meint die Top-Ökonomin jedenfalls, dass "angesichts der sich eintrübenden Konjunktur eine Zinserhöhung immer unwahrscheinlicher erscheint. Im Falle einer neuen Rezession oder sogar Krise gibt es daher bei der Zinspolitik keine Spielräume, weil man bereits an der effektiven Nullzinsgrenze ist. Auch bei der quantitativen Lockerung stößt man an Grenzen."

Bedeutungsverlust der EZB
In Anlehnung an den IWF-Vorstoß, meint Schnabel: "Zwar lassen sich prinzipiell weitere Mittel zur geldpolitischen Expansion finden, diese dürften aber kontrovers sein." Damit könnten sich weitreichende Konsequenzen für das Gefüge der Eurozone ergeben. Im Raum steht aus Schnabels Sicht, dass "die EZB in Zukunft vermutlich keine so starke Rolle spielen wird, wie in der Vergangenheit. Gleichzeitig sind auch die fiskalischen Spielräume in vielen Ländern gering." (hw)



Wenn Sie sich für die Thesen deutschen Top-Ökonomin Isabel Schnabel interessieren, dann gibt es für Sie einen Pflichttermin: Denn am 26. und 27. Februar 2019 findet im Frankfurter Congress Center der 12. INSTITUTIONAL MONEY KONGRESS statt. Eine der Star-Vortragenden? Genau: Isabel Schnabel.

Die Besucher des Kongresses können sich aber auch auf weitere renommierte Keynote-Speaker freuen, wie den frisch gekürte Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Romer, den Ökonom Jeremy Rifkin oder den ehemaligen britischen Premier und Brexit-Gegner Gordon Brown.

Dem nicht genug: Über mehr als hundert Fachvorträge, Workshops oder Gruppengespräche zu spezifischen Themen, die institutionellen Investoren in der täglichen Praxis immer wieder – oder aber auch zum ersten Mal – begegnen, wird im Rahmen des Kongresses für den entscheidenden Informationsvorsprung gesorgt.

Anmeldungen zu diesem hochkarätig besetzten und hoch informativen Kongress, der ausschließlich institutionellen Investoren als Besucher vorbehalten ist, sind ab sofort möglich. Einfach auch die Schaltfläche klicken.



 

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