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Institutional Money Kongress 2019

26. und 27. Februar 2019
Congress Center, Frankfurt
Ludwig-Erhard-Anlage 1

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Versorgungswerk MetallRente berichtet über das Jahr 2018

Die bekannte Einrichtung der betrieblichen Altersversorgung berichtet über einen „Überraschungsrekord“. Immerhin gab es starke Zuwächse in den verschiedensten Bereichen. Bei der Performance musste man jedoch dem Mini-Crash im Dezember 2018 Tribut zollen.

MetallRente-Geschäftsführer Heribert Karch
MetallRente-Geschäftsführer Heribert Karch freut sich über einen "Überraschungsrekord".
© MetallRente

"Das stärkste Wachstum in der Geschichte unseres Versorgungswerks MetallRente ist ein echter Überraschungsrekord“, kommentiert MetallRente-Geschäftsführer Heribert Karch das Jahr 2018. So war mit 72.000 Neuverträgen der Zuwachs in der betrieblichen Altersversorgung 47 Prozent höher als vor einem Jahr (2017: 49.000 Neuverträge). Der Bestand für Verträge der kapitalgedeckten Altersversorgung ist seit 2017 um neun Prozent gewachsen.

Darüber hinaus wurden letztes Jahr 83 Millionen Euro an Neubeiträgen eingenommen, das ist ein Plus von 40 Prozent. Zur Orientierung: 42.500 Unternehmen haben sich seit Gründung des Versorgungswerks im Jahr 2001 bereits für MetallRente entschieden – alleine im vergangenen Jahr wurden gut 3.000 neu gewonnen. „Mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz hat die betriebliche Altersversorgung einen unerwartet starken Schub erhalten“, schätzt Karch ein. „Unser Ergebnis zeigt zudem, dass Versorgungswerke der Sozialpartner großes Vertrauen genießen“, betont der MetallRente-Geschäftsführer.


Veranstaltungshinweis:
Am 12. Institutional Money Kongress gibt es am 26. Februar 2019 im Rahmen von IM Spezial” eine hochkarätige Podiumsdiskussion zum Thema “Zukunft der Rente – Status quo Sozialpartnermodell, und wie geht es weiter?”. Welche namhaften Experten am Podium sitzen, erfahren Sie nachfolgend:

Gesamtverzinsung bleibt hoch
Laut MetallRente gab es 2018 ein deutliches Wachstum bei den chancenorientierten Vorsorgelösungen. MetallRente überzeuge – laut eigenen Angaben -  trotz niedriger Marktzinsen mit einem hohen Niveau bei der Gesamtverzinsung: Für die Anlagevariante Profil der MetallDirektversicherung belief sich die Gesamtverzinsung 2018 auf 3,65 Prozent. Für 2019 sind 3,45 Prozent deklariert.

Der MetallPensionsfonds erzielte seit Auflage mit jahresdurchschnittlich 5,2 Prozent eine Rendite, die „sich angesichts der anhaltend schlechten Rahmenbedingungen sehen lassen kann“, wie die Gesellschaft in ihrer Aussendung in eigener Sache betont. „Wenn man sich heute neu für den Aufbau einer zusätzlichen Altersversorgung entscheidet, bieten der MetallPensionsfonds sowie unsere Anlagevarianten Profil und Chance wesentlich attraktivere Lösungen, als es klassische Garantie-Tarife könnten“, sagt Karch angesichts des  starken Arbeitnehmerzuspruchs.

Der MetallRente-Geschäftsführer sieht perspektivisch für das Sozialpartnermodell enorme Chancen, denn: „die kollektive Kapitalanlage in der Sozialpartnerrente ist nicht nur die solidarischste Form des Altersvorsorge-Sparens für die Beschäftigten, sie ist zugleich die effektivste Form und wird sich auszahlen in guten Betriebsrenten“.

2018 war für Pensionsfonds ein schwieriges Jahr
Da der Dezember 2018 an den globalen Finanzmärkten ein Monat war, der insbesondere für die Aktien negative Auswirkungen hatte, litt auch die Performance des MetallPensionsfonds. Das Vehikel beendete 2018 mit einer negativen Performance von minus 6,1 Prozent. Im Vergleich dazu wurde 2017 eine positive Wertentwicklung von 6,9 Prozent erzielt. Besser sieht es auf Sicht von drei Jahren aus: Für diesen Zeitraum verzeichnet er eine Performance von 3,3 Prozent p.a. und seit Auflage – wie oben bereits erwähnt – 5,2 Prozent p.a.

Forderung an die Politik
Nach wie vor sind Betriebsrenten einschließlich der Entgeltumwandlung durch volle Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge auf die Leistungen schlechter gestellt als jedes andere Alterseinkommen. Diese Gerechtigkeitslücken bestreitet auch die Politik nicht mehr. „Taktieren in der Regierungskoalition schädigt das Vertrauen in die bAV. Wer betriebliche Altersversorgung fördern will, muss Ungerechtigkeiten beseitigen und verlässliche Rahmenbedingungen für Arbeitgeber und Beschäftigte schaffen“, fordert Karch. (aa)

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Gemeinsame Einrichtung zweier großer Sozialpartner:
MetallRente wurde 2001 als gemeinsame Einrichtung der beiden Sozialpartner Gesamtmetall und IG Metall gegründet. Das Versorgungswerk stellt Angebote für die betriebliche und private zusätzliche Altersvorsorge sowie die Absicherung von Berufs-, Erwerbsunfähigkeit, Pflege und Hinterbliebenen bereit. Dem Versorgungswerk der Metall- und Elektroindustrie haben sich auch die Stahlindustrie und die Branchen Textil und Bekleidung, IT sowie Holz und Kunststoff angeschlossen.

 

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