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25. und 26. März 2020
RheinMain Congress Center
Wiesbaden
Friedrich-Ebert-Allee 1

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VBV-Pensionskasse muss Marktwidrigkeiten Tribut zollen

Die gemessen am Anlagevolumen in Höhe von 6,7 Milliarden Euro größte Pensionskasse Österreichs musste im Jahr 2018 ein relativ deutliches Minus bei der Performance hinnehmen. Dafür gibt es bei anderen Kennzahlen Positives zu berichten.

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Institutionelle Investoren erlebten 2018 an den Märkten ein Gefühl wie auf einer Hochschaubahn. Das wirkte sich auch auf die Performance aus.
 
© Brown / stock.adobe.com

Das durchwachsene Anlagejahr 2018 werden die Anlagestrategen der VBV-Pensionskasse wohl möglichst schnell abhaken wollen: Denn eine im Vergleich zu 2017 höhere Volatilität an den Finanzmärkten in Verbindung mit fallenden Anleihen und Aktienkursen sorgte dafür, dass Österreichs führende Pensionskasse ein Minus von 5,5 Prozent verzeichnete. Zum Vergleich: 2017 erzielte die VBV Pensionskasse noch ein Plus von 7,4 Prozent. Im für Pensionen besonders wichtigen langfristigen Durchschnitt kann die VBV auf plus 3,2 Prozent (Fünfjahres-Durchschnitt) und auf plus 4,0 Prozent (Zehnjahres-Durchschnitt) verweisen. Laut Andreas Zakostelsky, Generaldirektor der VBV-Gruppe, sei man aber 2019 gut aus den Startlöchern gekommen und liege year-to-date bereits mit rund zwei Prozent Rendite voran.

„Die VBV-Pensionskasse konnte durch ein professionelles Asset Management die negativen Auswirkungen mildern“, erklärt Günther Schiendl, das für die Anlage zuständige Vorstandsmitglied der VBV-Pensionskasse. „Zudem hat die VBV-Pensionskasse in den vergangenen Jahren im Branchenvergleich überdurchschnittlich gute Anlageergebnisse erzielt und entsprechende Schwankungsreserven aufgebaut. Diese „Polster“ werden in positiven  Anlagejahren angefüllt, um in Ausnahmefällen etwaige Schwankungen möglichst auszugleichen.“

Die VBV-Pensionskasse setzte auf Grund der zunehmend hohen Volatilität an den Aktien- und High-Yield-Unternehmensanleihen in den letzten Jahren vermehrt auf Immobilien-, Private Markets und Infrastruktur-Anlagen. „Insbesondere in diesen drei Assetklassen haben wir in den letzten Jahre stabile Erträge mit attraktiven Cash-Flows erzielt“, erklärt Schiendl. „Trotz des negativen Veranlagungsjahres 2018 bleibt eine diversifizierte Anlage auf den Kapitalmärkten die beste Möglichkeit, langfristig gute Erträge für einen Kapitalaufbau zu erwirtschaften. So liegt unser Durchschnittsertrag in den letzten fünf Jahren bei über drei Prozent pro Jahr, in den letzten zehn Jahren sogar bei vier Prozent pro Jahr.“

Mehr Kunden gewonnen
Positive Nachrichten kann die Pensionskasse aber bei anderen Kennzahlen berichten. Immerhin konnte das Haus im abgelaufenen Geschäftsjahr die Zahl ihrer Berechtigten auf rund 315.000 steigern. Auch bei der Anzahl an Kunden legte die VBV-Pensionskasse zu. „Das Geschäftsjahr 2018 war für die VBV-Pensionskasse besonders herausfordernd. Durch Erfolge bei der Neukundengewinnung und innovative Angebote wie das Kundenportal www.meinevbv.at konnte die VBV-Pensionskasse ihre führende Stellung am Markt aber auch 2018 ausbauen und bei den Berechtigten auf rund 315.000 Personen wachsen“, erklärt Gernot Heschl, Vorstandsvorsitzender der VBV-Pensionskasse.

Nachhaltigkeit wird vorangetrieben
Die VBV-Pensionskasse setzt seit Jahren einen strategischen Schwerpunkt bei nachhaltigen Investments und hat eigenen Angaben zufolge auch 2018 eine Reihe von Maßnahmen dazu gesetzt. Im Rahmen der Low Carbon-Initiative der VBV wurde 2018 bereits zum zweiten Mal der CO²-Fußabdruck gemessen. Der „relative Fußabdruck“ (Tonnen CO2e pro einer  Million  Euro investiertem Kapital) konnte um 33 Prozent auf 178t CO2e gesenkt werden. Die „Carbon Intensität“ (Tonnen CO2e pro einer Million Euro Umsatz) konnte um 27 Prozent auf 220t CO2e reduziert werden. Bei dieser Kennzahl lag die VBV sogar um 17 Prozent unter dem Vergleichswert des weltweiten Aktienindex MSCI AC World.

Ausschluss kontroversieller Waffen
Vor kurzem setzte die VBV-Pensionskasse zudem eine weitere Maßnahme im Zusammenhang mit dem selbst gesteckten Ziel ‚Ertrag mit Verantwortung‘: Sie hat einen weltweiten Appell gegen geächtete Waffen laut UN-Deklaration unterzeichnet. Ziel dieser Deklaration von mittlerweile rund 100 Investoren mit einem Anlagevolumen von mehr als zwei Billionen US-Dollar ist es, geächtete Waffen (z.B. Landminen, Streubomben) aus allen Investmentfonds zu entfernen.

Als Unterzeichner der UN – Principles for Responsible Investment (UN PRI) verpflichtete sich die VBV schon 2017, nachhaltige Aspekte in ihrem Investmentprozess zu berücksichtigen und zu integrieren. Im Rahmen des ersten freiwilligen Self Assessment gemäß den UNPRI gab es 2018 ebenfalls ein gutes Ergebnis: Die VBV lag laut eigenen Angaben in den wichtigen Kategorien „Strategy & Governance“, „Listed Equity“ und „Fixed Income“ im guten Schnitt aller berichtenden UN PRI-Mitglieder. (aa)


Das Programm des 12. Institutional Money Kongresses, der von 26. bis 27. Februar 2019 im Frankfurter Congress Center stattfindet, bietet wirklich jedem institutionellen Investor etwas Besonderes. Die Besucher können ihr zweitägiges Kongressprogramm selbst maßschneidern und bei dieser Gelegenheit ihren Sitzplatz für die zahlreichen Workshops und Gruppengespräche der Sponsoren sowie für „IM Spezial“ reservieren. Die Besucher erwartet aber noch viel mehr.

Hochkarätige Keynote Speaker
Zu den absoluten Highlights des Institutional Money-Kongresses zählen die Keynotes namhafter Starreferenten, wie beispielsweise der frisch gekürte Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Romer. Der Wirtschaftswissenschaftler und Entrepreneur ist ein Freund klarer Worte, lehrt als Professor an der New York University und war zeitweilig Chefökonom der Weltbank. In seinem Vortrag „Wirtschaftswachstum in einer Welt sinkender Rendite“ wird er darlegen, welche Regeln Gesellschaften aufstellen müssen, um den technologischen Fortschritt optimal umzusetzen.

(c) BloombergGordon Brown, Großbritanniens am längsten amtierender Finanzminister des 20. Jahrhunderts, UNO-Sonderbeauftragter sowie auch Berater von Pimco, wird in seinem Vortrag „Europa, Brexit und die Zukunft der globalen Wirtschaft“ prognostizieren, welche Rolle die EU und Großbritannien im weltwirtschaftlichen Gefüge des 21. Jahrhunderts spielen werden. 
Aktuell warnt Brown vor Spaltung und Protektionismus, die im Fall einer internationalen Krise eine gemeinsame Bewältigung unmöglich machen würden.

Prof. Martin Stuart „Marty“ Feldstein gilt aufgrund seiner akademischen Leistungen als Harvard-Legende und war federführend am Konzept der „Reagonomics“ beteiligt. Das US-amerikanische Forschungsinstitut National Bureau auf Economic Reserach (NBER) wäre ohne seine langjährige Präsidentschaft nicht zum wichtigsten Wirtschaftsforschungsinstitut der USA geworden. Der berühmte Harvard-Professor spricht am Kongress über „Die drei Säulen der Macht: Währung, Handel und Steuerregime“.  

Ein weiterer international bekannter Starreferent ist Jeremy Rifikin, Gründer der Foundation on Economic Trends und Präsident der TRI Consulting Group. Der Berater diverser Regierungen, der EU-Kommission sowie Autor von Bestsellern wie "Das Ende der Arbeit und ihre Zukunft" wird am Podium seine Visionen von „Der dritten industriellen Revolution und deren Auswirkungen“ darlegen und dabei herausarbeiten, in wie weit Großanleger die Entwicklung zu einer „Sharing Economy“ in ihren langfristigen Investmentüberlegungen mitberücksichtigen sollten.

Isabel Schnabel, Wirtschaftsweise und Professorin für Finanzmarktökonomie an der Universität Bonn zählt zu den renommiertesten und einflussreichsten Wirtschaftswissenschaftlerinnen ihrer Generation. Die dreifache Mutter ist Trägerin des Gustav-Stolper-Preises, in dem der Verein für Socialpolitik herausragende Wissenschaftler ehrt. In ihrem Vortrag „Ein Reformvorschlag für Europa“ wird die Dortmunderin die Schwachstellen der Europäischen Währungsunion aufzeigen und Maßnahmen zur langfristigen Lösung der aktuellen Probleme diskutieren.

„IM Spezial“ bietet geballte Information
Das Informationsformat „IM Spezial“ bietet am Institutional Money Kongress gleich mehrere Highlights gleichzeitig und behandelt die aktuell brennendsten Themen der institutionellen Investmentwelt, wie beispielsweise die Pläne zur Kapitalmarktunion und zum EU-Aktionsplan einer obligatorischen Nachhaltigkeit bei Investments.

Am Podium sitzen bekannte Experten wie Dr. Werner Schnappauf, Mitglied des Rates für Nachhaltige Entwicklung, Magnus Biling, Alecta-CEO und Mitglied der hochrangigen Expertengruppe der Europäischen Kommission für nachhaltiges Finanzieren, Dr. Michael Leinwand, CIO der Zurich Gruppe und Dr. Jörg Kukies, Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen, ehemals Co-Chef bei Goldman Sachs in Deutschland und Österreich.

Eine weitere Podiumsdiskussion gibt es zum Thema betriebliche Altersversorgung. Nach einem Impulsvortrag von Bernd Raffelhüschen, Professor für Finanzwissenschaften und Direktor des Forschungszentrums Generationenverträge an der Universität Freiburg, diskutiert der Ökonom mit den Vorständen von Pensionskassen bzw. Pensionsfonds von namhaften Adressen wie dem BVV, Wacker Chemie und der Hoechst-Gruppe über die aktuellen Herausforderungen des nationalen Rentenmodells.

Weitere Podiumsdiskussionen gibt es beispielsweise zu Infrastruktur, Immobilien und Stiftungen.

Abgerundet wird „IM Spezial“ durch einen Vortrag von CFA-Deutschland-Chefin Susan Spinner über die Umsetzung ethischer Überlegungen in die tägliche Investmentpraxis.

Hochwertiges Programm ist CFA-zertifiziert
Aufgrund einer Kooperation mit der CFA Society Germany erhalten institutionelle Investoren mit dem begehrten CFA-Titel für das komplette IM-Spezial Programmangebot „CFA Continued Education Points“.

Aber auch allen von unseren Sponsoren gehaltenen Workshops werden CFA-Points vergeben. Dies unterstreicht das hochwertige Informationsangebot am 12. Institutional Money Kongress und spricht für eine rasche Anmeldung zu dieser Top-Veranstaltung! Eine Anmeldung zum Kongress ist HIER möglich.

 

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