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Nobelpreisträger und IM-Kongress-Starredner Paul Romer zieht vom Leder

Paul Romer ist einer der Starredner des am 26. und 27. Februar in Frankfurt stattfindenden Institutional Money Kongresses. Im Vorfeld der Veranstaltung macht der aktuelle Wirtschaftsnobelpreisträger seinem Unmut über Weltbank, Briefe schreibende Kollegen und akademische Angstzustände Luft.

romer
Paul Romer hat im vergangenen Jahr ein Wechselbad der Gefühle erlebt. Zunächst sein konfliktives Aus als Chef-Ökonom der Weltbank, dann aber plötzlich Nobelpreisträger für seinen Entwurf der "Charter Cities".

Im Gespräch mit der österreichischen Tageszeitung "Der Standard" hat der US-Amerikaner noch einmal seine ökonomischen Thesen dargelegt, und gleichzeitig deutliche Worte zu Weltbank und der akademischen Kollegenschaft gefunden.

Die kontrovers diskutierten wissenschaftlichen Thesen des Institutional Money Kongress Star-Vortragenden haben wir im Rahmen unserer Berichterstattung bereits einmal hier zusammengefasst, seinen Rundumschlag gegen Weltbank ("ich habe dort meine Zeit verschwendet") und Ökonomen, die offene Briefe schreiben ("so etwas würde ich nie machen") finden Sie in der hier angeführten Bildgalerie – bitte einfach weiterklicken ...
© michael short / Bloomberg

Angesichts der aktuellen Debatte um globale Migrations- und Flüchtlingsströme, Grenzmauern in den USA und dem Massensterben im Mittelmeer, kam der Wirtschaftsnobelpreis für Paul Romer nahezu mit Ansage. Zur Erinnerung, und wie bereits berichtet: Der US-Ökonom hat das durchaus kontrovers diskutierte Konzept der "Charter-Cities" entworfen.

Demnach sollten in sich entwickelnden Ländern mit mangelhafter Regulatorik, Infrastrukur und Rechtssicherheit Sonderzonen installiert werden. Diesen sollten westlich-ökonomische Regeln, die sogenannten "Charters", gegeben werden, die letzten Endes dazu führen, dass die Bevölkerung, die sich in diesen Städten befindet, einen deutlich höheren Lebensstandard entwickelt, als die Menschen in der jeweiligen Umgebung.

Die Vorbildwirkung dieser Sädte sollte auf diese Weise eine Strahlkraft auf das Umland entwickeln, das nach und nach die erfolgreichen Regeln übernimmt. Als historisches Beispiel nennt Romer immer wieder Hongkong, dessen Umgebung genau diesen Prozess durchlaufen hat.

Harsche Kritik
In einem Interview mit der österreichischen Tageszeitung "Der Standard" hat Romer aber auch zu den Vorkommnissen bei der Weltbank und seinem relativ kurzen Gastspiel als Chef-Ökonom Stellung bezogen. Warum er sein dortiges Engagement als "Zeitverschwendung" tituliert, was er von Kollegen hält, die offen Briefe zur Abschaffung des BIP als leitende Kennzahl schreibe und was er von den Angstgefühlen unter jüngeren Kollegen hält, haben wir in der obigen Bildgalerie zusammengefasst. Bei Interesse bitte entweder hier oder direkt in das erste Bild oben zu klicken. (hw)


Wenn Sie sich für die Thesen von Nobelpreis-Träger Paul Romer interessieren, dann gibt es für Sie einen Pflichttermin:

Denn am 26. und 27. Februar 2019 findet im Frankfurter Congress Center der 12. Institutional Money Kongress statt. Einer der Star-Vortragenden? Genau: Paul Romer.

Die Besucher des 12. Institutional Money Kongresses können sich aber auch auf weitere renommierte Keynote-Speaker freuen, wie den Brexit-Insider und Ex-Premier Gordon Brown, den Ökonom Jeremy Rifkin oder die Topökonomin und „Wirtschaftsweise“ Isabel Schnabel.

Dem nicht genug: Über mehr als hundert Fachvorträge, Workshops oder Gruppengespräche zu spezifischen Themen, die institutionellen Investoren in der täglichen Praxis immer wieder – oder aber auch zum ersten Mal – begegnen, wird im Rahmen des Kongresses für den entscheidenden Informationsvorsprung gesorgt.

Anmeldungen zu diesem hochkarätig besetzten und hoch informativen Kongress, der ausschließlich institutionellen Investoren als Besucher vorbehalten ist, sind ab sofort möglich. Einfach auf die Schaltfläche klicken.


 

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