Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
Institutional Money Kongress 2021 Save the Date!

26. und 27. Mai 2021
RheinMain Congress Center
Wiesbaden

| Märkte
twitterlinkedInXING

Real I.S: Stadt am Tejo bietet als Geheimtipp sattes Renditepotenzial

Nach Einschätzung von Marco Kramer, Leiter Research und Investitionsstrategie, Real I.S., sollten institutionelle Immobilieninvestoren Lissabon auf ihre Einkaufslisten nehmen. Dafür sprechen viele gute Gründe, wobei vor allem zukünftige Wertsteigerungen locken.

Lisbon, Portugal skyline with Sao Jorge Castle
Lissabon in Portugal ist nicht nur für Touristen, sondern auch für Immobilieninvestoren einen Besuch wert.
© TT Studio / stock.adobe.com

Jene Großanleger, die schon mal in Lissabon waren, können es wahrscheinlich bestätigen. Die Stadt gilt als eine der schönsten Metropolen Europas. Denn mit dem zunehmenden Tourismus und den damit verbundenen Einnahmen hat sich in der Stadt in den vergangenen Jahren viel getan. Aus einer teilweise maroden Stadt mit verfallenen Gebäuden und dunklen Gassen wurde wieder eine pulsierende Metropole. „Aus Sicht vieler Investoren liegt die Stadt am Tejo aber zumeist im Schatten der beiden spanischen Metropolen Madrid und Barcelona. Dabei bietet Lissabon nicht nur höhere Renditen, sondern auch weiteres Renditepotenzial“, erklärt Marco Kramer (Bild links), Leiter Research und Investitionsstrategie, Real I.S. Warum Investoren in Lissabon allokieren sollten, erklärt Kramer in nachfolgendem, „Institutional Money“ exklusiv vorliegenden Beitrag: (aa)


„Nach den Krisenjahren 2008 und 2012 steht Portugal wieder auf eigenen Beinen. Die Wirtschafts- und Staatsschuldenkrisen wurden überwunden, der EU-Rettungsschirm konnte schneller wieder verlassen werden als ursprünglich gedacht. Die Arbeitslosigkeit, die während der Wirtschaftskrise stark angestiegen war, halbierte sich innerhalb der vergangenen fünf Jahre.

Es war Premierminister António Costa, der nach den Parlamentswahlen 2015 dazu beitrug, den öffentlichen Haushalt zu sanieren und gleichzeitig Tourismus und IT-Branche zu fördern. Die veränderte Wirtschafts- und Finanzpolitik sowie Kreditgarantien kurbelten die Wirtschaft an. Internationale Firmen, beispielsweise Volkswagen oder Microsoft, erkannten das Potenzial und ließen sich in der portugiesischen Hauptstadt nieder. Sie profitieren einerseits von gut ausgebildeten Fachkräften und andererseits von vergleichsweise niedrigen Personalkosten.

Lissabon hat im internationalen Vergleich Potenzial bei den Mieten
Die steigende Anzahl niedergelassener Unternehmen sorgt für die Schaffung neuer Arbeitsplätze – wodurch auch die Nachfrage nach Büroflächen wächst. Dies lässt sich an der gesunken Leerstandsquote ablesen: In den zurückliegenden fünf Jahren ist sie um mehr als fünf Prozentpunkte auf 9% gesunken, im Stadtzentrum (CBD) beträgt sie sogar nur 1,7%. In europäischen Metropolen mit einer vergleichbaren Entwicklung, beispielweise in Amsterdam, Barcelona, Dublin oder Rotterdam, stiegen die Neuvertragsmieten in diesem Zeitraum angesichts des gesunkenen Leerstands um 30 bis 50 Prozent an – in Lissabon jedoch lediglich um 14 Prozent. Daraus ergibt sich nach unserer Überzeugung ein erhebliches Potenzial für weiter steigende Mieten. Schon jetzt liegt die Spitzenrendite bei 4,25 Prozent – da können Großstädte in Frankreich oder Spanien nicht mithalten. Lassen sich künftig höhere Mieten durchsetzen, steigt im Endeffekt auch die Rendite.

Transaktionsvolumen auf Rekordkurs
Neben Madrid und Barcelona wird Lissabon als Investitionsmöglichkeit oftmals übersehen. Das liegt zum einen daran, dass der Büromarkt mit einer Gesamtfläche von rund drei Millionen Quadratmetern eher mit kleineren Standorten in Westeuropa vergleichbar ist und damit unter dem Radar vieler Investitionssuchenden liegt. Gleichzeitig bildet die Stadt am Tejo aber den Mittelpunkt des drittgrößten Ballungsraums auf der Iberischen Halbinsel und birgt damit entsprechendes Potenzial.

Das Transaktionsvolumen hat in den vergangenen Jahren bereits deutlich angezogen. 2018 wurde am Lissaboner Büroimmobilienmarkt mit rund 823 Millionen Euro ein historischer Höchststand erreicht. In den ersten drei Quartalen 2019 lag das Transaktionsvolumen mit rund 574 Millionen Euro abermals auf Rekordniveau. Die portugiesische Hauptstadt liegt damit vor Barcelona und nur knapp hinter der deutschen Millionenstadt Köln .

Das Silicon-Valley von Westeuropa
Lissabon hat sich zu einem Zentrum für IT- und Tech-Unternehmen entwickelt. Im Stadtteil Beato entsteht aktuell der größte Start-up-Hub Portugals. Auch der jährliche „Web-Summit“ wird in der Hauptstadt veranstaltet – eine Messe mit Tausenden Besuchern, die als größtes Technologieereignis der Welt bekannt ist. Sie steigert die Popularität von Lissabon und fungiert damit als Magnet für IT-Firmen rund um den Globus. Allein die dort ansässige IT-Branche erwirtschaftet rund fünf Prozent der gesamten portugiesischen Wirtschaftsleistung.

Investoren, die auf der Suche nach einer guten Rendite sind und langfristige Anlageoptionen suchen, finden in Lissabon einen stabilen Büroimmobilienmarkt mit auskömmlichen Renditen und Perspektiven, der sich hinter Madrid und Barcelona nicht verstecken muss.“


Der Immobilienspezialist der BayernLB bzw. der Bayern Invest,die REAL I.S., hält am 13. Institutional Money Kongress (25. bis 26. März 2020 im Wiesbadener Congress  Center) ein Gruppengespräch  mit dem Titel: "Chancen für Institutionelle Investoren in Down Under" . Nähere Informationen sowie eine Anmeldemöglichkeit finden Sie nachfolgend.

 

 

twitterlinkedInXING

News

 Schliessen

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies und unserer Datenschutzerklärung zu. Mehr erfahren