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26. und 27. Februar 2019
Congress Center, Frankfurt
Ludwig-Erhard-Anlage 1

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Randi Zuckerberg: "Ich war anfangs sehr skeptisch beim Thema Bitcoin!"

Die Schwester des Facebook-Gründers gehörte zum Kreis der Key Note Speaker am diesjährigen IM-Kongress. Aus New York angereist, hatte sie einen aufschlussreichen Vortrag über die Entstehungsgeschichte sowie die Chancen und Risiken der Technologie rund um Bitcoin, Blockchain und Co. im Gepäck.

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Digitale Währungen und andere Geschäftsmodelle einer neuen interaktiven Ökonomie, das waren die zentralen Themen des Starreferats von Randi Zuckerberg, Schwester des Facebook-Gründers. In ihrem Vortrag bot die Social-Media-Spezialistin nicht nur einen Einblick in zum Teil amüsante und exotische Geschichten und Ereignisse rund um die Entstehungsgeschichte des Kryptowährungs-Hypes, sondern zeigte auch die enorme Komplexität auf, die hinter dem sogenannten Mining von Bitcoins sowie der Basistechnologie Blockchain steckt. "Ich war selbst am Anfang sehr skeptisch gegenüber dem Thema Bitcoin und bin es in Teilen heute immer noch", räumte die Ex-Marketing-Chefin von Facebook im Video-Interview mit der Redaktion ein.

Kritisch sieht sie vor allem die zum Teil extrem langen Transaktionszeiten, die mit dem Bezahlvorgang per Bitcoin verbunden sind. Auch die enorm hohen Kursschwankungen der Digitalwährung seien alles andere als vertrauensfördernd. "Ich musste während der mehrtägigen Vorbereitung meines Vortrags für den Institutional Money Kongress sechs Mal den Preis in meiner Präsentation ändern", so Zuckerberg. Andererseits seien zahllose Einsatzmöglichkeiten einer Basis-Technologie wie der Blockchain vorstellbar. Allerdings sei es im Moment noch sehr schwer vorstellbar, welche der inzwischen kaum noch überschaubaren Anwendungen dieser dezentralen Speichertechnik sich am Ende durchsetzen werde. In den Anfängen der Automobilgeschichte seien zeitweise 1.200 Fahrzeughersteller am Start gewesen, eine Zahl, die sich bis heute auf einige wenige Top-Hersteller weltweit reduziert habe. "Auch bei den Krytowährungen und sonstigen Anwendungen auf der Grundlage von Blockchain wird es in den nächsten zwei Jahren zu einer merklichen Bereinigung kommen", war Zuckerberg sich sicher. (hh)

Durch einen Klick auf den Startbutton können Interessierte das Kurzinterview mit Randi Zuckerberg aufrufen:

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