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25. und 26. März 2020
RheinMain Congress Center
Wiesbaden
Friedrich-Ebert-Allee 1

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Low-Touch-Komprimierung

Der anhaltende Druck durch Verschuldungsquoten, Bestimmungen für G-SIBs und begrenzte betriebliche Ressourcen zwingt Banken dazu, nach zunehmend ausgeklügelten Komprimierungslösungen zu suchen.

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PGIM: Diese Chancen und Risiken bestehen derzeit bei Emerging Markets

Cathy Hepworth, Managing Director und Co-Head des Emerging Markets Debt Teams bei PGIM Fixed Income, geht in einer Markteinschätzung auf die Chancen und Herausforderungen für Schwellenländer ein. Ihr Tenor fällt positiv aus. Wie so oft, hängt aber alles an einem entscheidenden Faktor.

Cathy Hepworth, Managing Director und Co-Head des Emerging Markets Debt Teams bei PGIM Fixed Income
Cathy Hepworth, Managing Director und Co-Head des Emerging Markets Debt Teams bei PGIM Fixed Income
© PGIM Fixed Inceom

„Bei den Schwellenländern erwarten wir dieses Jahr ein leicht erhöhtes Wirtschaftswachstum im Vergleich zum Jahr 2018“, prognostiziert Cathy Hepworth, Managing Director und Co-Head des Emerging Markets Debt Teams bei PGIM Fixed Income. „Unsere Prognose liegt momentan bei 4,7 Prozent gegenüber 4,6 Prozent aus dem Vorjahr.“


Veranstaltungshinweis: 
PGIM Fixed Income hält am 12. Institutional Money Kongress, der von 26. bis 27. Februar 2019 im Frankfurter Congress Center stattfindet, einen Workshop darüber, in wie weit sich die Chinas Marktöffnung auf den gloaben Rentenmarkt auswirkt. Mehr Informationen dazu nachfolgend. Eine Kongress-Anmeldung ist nur noch bis 21. Februar 2019  HIER möglich

Mehrfacher Rückenwind
Derzeit sieht Hepworth verschiedene Faktoren, die sich auf die Schwellenländer wie eine Art Rückenwind auswirken könnten. Dazu zählen eine mögliche Kompromissbereitschaft bei den Handelsbeziehungen zwischen den USA und China sowie eine zurückhaltende Geldpolitik der US-Notenbank. Des Weiteren geht Hepworth davon aus, dass die Fundamentaldaten der Schwellenländer durch ein angemessenes Wirtschaftswachstum gestützt werden dürften.

Auch der Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten – ein Schlüssel für viele Schwellenländer und ansässige Unternehmen – wird ein wichtiger Renditetreiber sein. Dieser Zugang wird von der breiten Risikostimmung beeinflusst, jedoch auch von der Bereitschaft und Fähigkeit der Politik in den Schwellenländern, sich an die neuen globalen Bedingungen anzupassen. „Auch der Internationale Währungsfonds (IWF), China und andere bilaterale Finanzierungsquellen dürften die Schwellenländer unserer Ansicht nach weiterhin unterstützen“, erklärt Hepworth.

Zwei Giganten müssen sich einigen
Anfang des Jahres 2019 steht für Hepworth vor allem die Handelsbeziehungen zwischen den USA und China im Fokus. Sie kann sich vorstellen, dass beide Länder im ersten Quartal einen Kompromiss im Handelskrieg eingehen, denn mittelfristig sollte ihnen an einer „Win-Win-Lösung“ gelegen sein – wenn man die derzeitigen wirtschaftlichen Entwicklungen beider Volkswirtschaften betrachtet.

Darüber hinaus beobachtet Hepworth eine Reihe länderspezifischer Ereignisse: In Brasilien den Fortschritt der Rentenreform und in Argentinien das Umsetzten des IWF-Programms sowie die anstehenden Wahlen. In der Türkei verfolgt Hepworth die künftigen politischen Reaktionen, die abschwächende Wirtschaft und die lokale Überschuldung. In Russland achtet Hepworth auf die weitere Ölpreisentwicklung und die Sanktionen gegenüber dem Land. Des Weiteren stehen Wahlen in der Ukraine, Indien und Indonesien an.

Wirtschaftswachstum entscheidend
Für die Schwellenländer dürfte im Jahr 2019 jedoch vor allem entscheidend sein, wie sich das abschwächende Wirtschaftswachstum in China und Europa entwickelt und auf die globale Wirtschaft auswirkt. Darüber hinaus erleben wir derzeit ein deutlich verlangsamendes Wirtschaftswachstum der Vereinigten Staaten, was zumindest im Ansatz Sorgen hinsichtlich einer möglichen Rezession aufkommen lässt. Im vierten Quartal des vergangenen Jahres haben die Schwellenländer-Assets gut auf die sich verändernden makroökonomischen Rahmenbedingungen reagiert. „Daher sind wir aktuell optimistisch gestimmt, was die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Schwellenländer in diesem Jahr betrifft“, erklärt Hepworth abschließend. (aa)

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