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Nobelpreisträger Romer: "Aus Fehlern lernen und Anpassungen umsetzen"

Wissenschaft darf sich nicht hinter komplexen Formeln verstecken. Davon jedenfalls ist Paul Romer, Professor für Ökonomie und aktueller Träger des Wirtschaftsobelpreises überzeugt. Ein kurzes Video-Interview vom Institutional Money Kongress 2019.

Paul Romer Nobelpreisträger Institutional Money Kongress
Der aktuelle Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Romer war Starreferent am 12. Institutional Money Kongress 2019 und gab im Anschluss ein interessantes Interview.
 
© Hemmerich / Institutional Money

Nach seinem Vortrag als einem der Key Note Speaker am Institutional Money Kongress stand Paul Romer, Professor für Ökonomik an der renommierten Stern School of Business in New York, der Redaktion für ein kurzes Video-Interview zur Verfügung. Darin erklärt er unter anderem, warum er seinen Vortrag mit dem Titel "Demut und Courage auf dem Weg zum Fortschritt" überschrieben hat. "Es geht dabei um die Macht von Märkten und die Macht von Technologie, die es uns erlaubt, diese Märkte sinnvoll zu nutzen", so Romer.

Viele Wissenschaftler, und da schließe er sich selbst keineswegs aus, seien nicht in der Lage gewesen, die Probleme zu erkennen, die am Ende zu einer Finanzkrise von 2008 geführt hätten. Das dürfe aber gerade die Wissenschaft nicht davon abhalten, sozusagen dran zu bleiben, um mit Mumm und Verve zu versuchen, aus Fehlern zu lernen und notwendige Anpassungen in der eigenen Arbeit auch wirklich umzusetzen.  

Einmal mehr sparte Romer im Gespräch zudem nicht mit Kritik an der eigenen Zunft. Zu viele Wissenschaftler hätten sich in der Vergangenheit nicht ausreichend darum bemüht, ihr Wirken und die daraus entstandenen Abhandlungen für außenstehende Nutznießer dieser Arbeiten wirklich verständlich zu machen.

Die Wissenschaft müsse sehr viel strenger und disziplinierter mit sich selbst umgehen, um eben oft noch sehr viel konkreter zu kommunizieren, was sie bisher noch zu oft hinter – oft nur vermeintlich ‑ komplexen mathematischen Formeln verberge.

Ein gewisses Maß an Steuerung und Regulierung ist nötig
Eine Art Weiterentwicklung der von ihm selbst ursprünglich entwickelten sogenannten "endogenen Wachstumstheorie" sieht Romer in seinen Arbeiten, für die er im Dezember vergangenen Jahres gemeinsam mit William Nordhaus den Wirtschafts-Nobelpreis erhalten hat.

Gerade weil es in erster Linie nicht der Staat, sondern die Marktteilnehmer selbst seien, die für Innovationen sorgen würden, bedürfe es eines gewissen Maßes an Steuerung und Regulierung. Nur so könne es zu Ergebnissen kommen, die den Marktteilnehmern beziehungsweise den Menschen im Allgemeinen einen Nutzen bringen. Was er genau damit meint, erfahren interessierte Leser im Video-Interview. Ein Klick auf das Bild startet das Interview. (hh)

 

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