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10 Jahre Institutional Money Kongress Institutional Money Kongress 2017

21. und 22. Februar 2017
Congress Center, Frankfurt
Ludwig-Erhard-Anlage 1

Die neue Normalisierung

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Seit 2009 haben die Zentralbanken ihre Bilanzen auf beispiellose Art aufgebläht. Angesichts des weltweit verbesserten Wirtschaftsumfelds hat die Notwendigkeit einer „Normalisierung“ – Anhebung der Zinsen und Reduzierung der Bilanzen – zu einer vierten Welle des Tapering geführt.

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INSTITUTIONAL MONEY KONGRESS 2017


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Nobel-Chef Heikensten & IM-Kongress: Strategien für die Ewigkeit

Lars Heikensten hatte die undankbare Aufgabe, die Dotierungen für den Nobelpreis herunterfahren zu müssen. Warum er sie trotz jüngster Veranlagungserfolge nicht wieder erhöht hat, war eine der Antworten rund um die Nobelstiftung, die der CEO am 10. Institutional Money Kongress gegeben hat.

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Der Exekutiv-Direktor der Nobel-Stiftung, Lars Heikensten, bot am 10. INSTITUTIONAL MONEY KONGRESS Einblick in die strategischen Finanz- und Verhaltensmuster der prestigeträchtisten Stiftung der Welt. Wer in dieser Hinsicht mit Heikensten ins Gepräch – und vielleicht Geschäft – kommen will, sollte sich vor allem eine Tatsache vor Augen halten: Der strategische Horizont der Nobel-Stifung könnte weiter nicht gefasst sein, wie man am nächsten Chart unschwer erkennen kann ...

Oft sieht man so etwas nicht: Einen Chart, der Prognosen zu Aktienkursen über die nächsten 100 Jahre abbildet. Lars Heikensten, Exekutivdirektor, beziehungsweise CEO der Nobel Stiftung hat auf dem 10. Institutional Money Kongress während seines Vortrags aber genau das getan (Anm.: zu sehen in der Bildstrecke oben). Während der Star-Referent damit für viele Beobachter wohl den Terminus „langfristig“ neu definiert hat, dürfte die Jahrhundert-Perspektive für Heikensten wohl eher dem Zeitraum „mittelfristig“ gleichkommen. „Wir sind für die Ewigkeit hier“, erklärt der ehemalige Chef der schwedischen Notenbank. „Der Nobelpreis hat kein Ablaufdatum und dem entsprechend müssen wir agieren.“

Turnaround und Kostendisziplin
Das war nicht immer unkompliziert. Denn in der jüngeren Vergangenheit hatte eine mehrjährige Ertragsschwäche dazu geführt, dass es zunehmend schwierig geworden war, das Renditeziel zu erreichen, das damals drei bis fünf Prozent über der Inflationsrate lag, inzwischen aber moderater ausgestaltet ist und bei 3,5 Prozent liegt. Die Finanzkrise hatte die Situation weiter verschärft. Und zwar so weit, dass die Stiftung im Jahr 2012 eine Kürzung der Preisgelder um 20 Prozent durchführen musste – von ehemals zehn Millionen schwedischen Kronen auf nur noch acht Millionen. Das stellte eine Demütigung dar, der man sich nicht noch einmal aussetzen wollte.

Kostenkontrolle & Investment-Strategie
Zwar blickt man im Finanzgebaren genau auf die Kosten und versucht die Strukturen möglichst straff zu halten, für einen nachhaltigen Erfolg brauchte es von der Einkommensseite her aber einen frischen, couragierten Kurs – mit adaptiertem Portfolio und frischen Strategien. Wie ein Hundert Jahres-Chart aussieht, auf welche Assetklassen Heikensten setzt und wie die Stiftung performt, haben wir in der oben platzierten Bild-Galerie zusammengefasst – am besten einfach durchklicken … (hw)

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