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Institutional Money Kongress 2019

26. und 27. Februar 2019
Congress Center, Frankfurt
Ludwig-Erhard-Anlage 1

Mit Weitblick: Chancen nachhaltig nutzen

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LBBWs Long-Short-Strategie brachte letztes Jahr über neun Prozent

Der Rohstofffonds LBBW Rohstoffe 2 LS konnte aufgrund seines marktneutralen Ansatzes 2018 ansprechende Renditen erzielen. Damit eröffnet der Rohstofffonds Investoren ein interessantes Diversifikationspotenzial.

Daniel Rauch, Fondsmanager des LBBW Rohstoffe 2 LS
Daniel Rauch, Fondsmanager des LBBW Rohstoffe 2 LS
© LBBW

Institutionelle Investoren, die abseits kaum verzinster Anleihen Portfoliobausteine zur Risikostreuung suchen, könnten auf eine Long-/Short-Strategie im Bereich Rohstoffe setzen. Ein möglicher Kandidat dafür ist der Rohstofffonds LBBW Rohstoff 2 LS. Der Fonds, dessen Anteilklasse I bereits 2010 aufgelegt wurde, bietet dabei die Möglichkeit eines Rohstoffinvestments ohne die typischen Rohstoffrisiken: Denn der Investmentfokus liegt auf den Rohstoffen mit den größten Rollgewinnen und den geringsten Rollverlusten. Die derzeitige Bodenbildungsphase im Rohstoff-Universum sollte der Strategie zu Gute kommen, das Zeitfenster ist geöffnet.


Veranstaltungshinweis: LBBW Asset Management ist einer der vielen, namhaften Sponsoren des 12. Institutional Money Kongresses (26. bis 27. Februar 2019 im Frankfurter Congress  Center) und hält einen Workshop über renditestarke Multi-Asset-Income-Lösungen. Interessiert? Nähere Informationen sowie eine Anmeldemöglichkeit finden Sie nachfolgend.


Achtung! Die Anmeldefrist endet diese Woche, am 21. Februar 2019!

Stabilisierung bei Rohstoffen
„Momentan gibt es ein interessantes Zeitfenster für einen Einstieg in Rohstoffe“, sagt Daniel Rauch, Fondsmanager des LBBW Rohstoffe 2 LS. „Nach jahrelangem Abwärtstrend haben sich die Rohstoffpreise seit 2016 stabilisiert.“ Für Aufwärtspotenzial dürfte auch sorgen, dass das von den Rohstoff-Produzenten reduzierte Angebot auf eine anziehende Nachfrage stößt. „Die Nachfrage wird dabei auch durch die beginnende Ära der Elektromobilität positiv beeinflusst“, so der Rohstoff-Experte. „Die Besonderheit des LBBW Rohstoffe 2 LS ist allerdings, dass das Konzept unabhängig von einer Meinung zum Rohstoffmarkt funktioniert“, betont Rauch.

Rollgewinne sorgen für Rendite
„Statt allgemeiner Prognosen zum Rohstoffmarkt dreht sich bei der Auswahl der Rohstoffe für den LBBW Rohstoffe 2 LS alles um die Frage, ob und wie hoch die Rollgewinne oder Rollverluste bei den jeweiligen Rohstoffen ausfallen“, erklärt Rauch. Denn Rohstoffe werden üblicherweise über Terminkontrakte gehandelt. Für einen Long-Investor kann es beim Investieren in einen länger datierten Terminkontrakt zu Rollgewinnen kommen, wenn der gewählte Terminkontrakt günstiger ist als der aktuelle und eine Backwardation-Situation vorliegt. Umgekehrt kommt es im sogenannten Contango zu Rollverlusten.

Der LBBW Rohstoffe 2 LS profitiert von beiden Situationen. Aus einem Korb von 16 Rohstoffen, in dem Agrargüter ausgeschlossen sind, werden die fünf Rohstoffe mit den größten Rollgewinnen für Long-Positionen ausgewählt, während der Fonds in die fünf Rohstoffe mit den größten Rollverlusten short investiert. Eine neue Selektion der Rohstoffe erfolgt quartalsweise, um kurzfristigen Verwerfungen am Rohstoffmarkt nicht hinterherzulaufen.

Geringe Korrelation zu anderen Asset-Klassen
„Wir sind der festen Überzeugung, dass die Fokussierung auf Rohstoffe in Backwardation und Contango einen echten Mehrwert für die Investoren liefert“, sagt Rauch. Der Vorteil für Investoren besteht zum einen in der geringen beziehungsweise nicht vorhandenen Korrelation zu anderen Asset-Klassen und auch zum Rohstoffmarkt selbst. Gegenüber dem REX Performance beträgt die Korrelation des LBBW Rohstoffe 2 LS zum Beispiel nur 0,06 und gegenüber dem MSCI World 0,04 – gegenüber dem EURO STOXX 50 weist der Fonds mit -0,03 sogar eine negative Korrelation auf (Zahlen per 31.12.2018).

Auch zum Rohstoffmarkt ist die Korrelation negativ mit -0,08 gegenüber dem Bloomberg Commodity ex-Agriculture & Livestock Index und mit -0,07 gegenüber dem S&P GSCI. „Damit bietet der Fonds einen klaren Mehrwert in der Portfoliokonstruktion“, so Rauch.

Ein Pluspunkt sei laut LBBW zudem das Renditepotenzial. Zwar habe der Fonds in den vergangenen Jahren durchaus auch schwache Phasen durchlaufen. Zuletzt habe dieser jedoch mit einem Plus von 9,31 Prozent im Jahr 2018 – bezogen auf die R-Anteilsklasse – bewiesen, dass sich das systematische Ausnutzen der Terminkurven bei Rohstoff-Investments bezahlt machen kann.

„Institutional Money“ berichtet in Printausgabe 4/2018 über interessante Rohstofffonds für institutionelle Investoren. Die Story können Sie auf unserer Webseite "Jetzt zugreifen?" oder HIER im E-Magazin nachlesen. (aa)

 

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