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26. und 27. Mai 2021
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LBBW: EZB betreibt eine Art „Frontloading“

Die Nettoanleihekäufe der Europäischen Zentralbank (EZB) erreichen den zweithöchsten Wert seit Wiederauflage des QE-Programms. Für das „Überschießen“ gibt es einen guten Grund, berichtet die LBBW.

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© Sergii Figurnyi / stock.adobe.com

Jene Investoren, die am Rentenmarkt höchst aktiv sind und dabei auch die Käufe der EZB in ihren Trading-Überlegungen mitberücksichtigen, sollten mit weniger zukünftiger EZB-Nachfrage rechnen. Was ist passiert? Nachdem die Notenbank ihre Nettokäufe im Januar nahe an das Sollniveau von 20 Milliarden Euro herangesteuert hatte, wurde dieses Niveau im Februar mit 23,4 Milliarden Euro um mehr als 15 Prozent überschritten. Die Nettoanleihekäufe des Eurosystems erreichten mithin den zweithöchsten Wert seit Wiederauflage des QE-Programms im November 2019. Darüber berichtet die LBBW.

Geringe Fälligkeiten
Der Grund für das "Überschießen" des Planwerts, welcher kumuliert seit November um gut drei Milliarden Euro überschritten wurde, hängt laut LBBW-Einschätzung mit dem geringen Volumen fälliger Anleihen im Februar zusammen. Letztere summierten sich lediglich zu 6,8 Milliarden Euro und lagen damit weit unter dem Monatsdurchschnitt des laufenden Jahres in Höhe von 21,5 Milliarden Euro. „Mit den überplanmäßigen Nettokäufen betreibt die EZB eine Art "Frontloading" für kommende Monate mit hohen Fälligkeitsvolumina, in welchen die Nettokäufe dann wiederum leicht unterdurchschnittlich ausfallen könnten, um die Bruttokäufe etwas zu glätten“, schreibt die LBBW.

Im Februar seien die Bruttoanleihekäufe nichtsdestotrotz mit 30,2 Milliarden Euro deutlich unter den sehr hohen Januar-Wert (52,3 Mrd. Euro) gesunken. Seit QE-Wiederbeginn waren die Bruttokäufe lediglich im Dezember 2019 noch niedriger. (aa)


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