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26. und 27. Februar 2019
Congress Center, Frankfurt
Ludwig-Erhard-Anlage 1

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J.P. Morgan AM über den Rentenmarkt: Nehmen Sie zwei Aspirin…

Wo institutionelle Investoren am Anleihenmarkt trotz eines schwierigen Umfelds interessante Renditen finden, erklärte die bekannte US-Renten-Expertin Marika Dysenchuk vor professionellen Marktteilnehmern auf der Neujahreskonferenz von J.P. Morgan Asset Management in Wien.

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US-Rezessionsrisiko gestiegen, aber noch nicht groß
Rezessionsrisiko gestiegen, aber noch nicht groß
Auch wenn die Zinskurve flacher und wohl bald invers wird: Da die US-Unternehmen ihre Gewinnmargen steigern, sollte zumindest 2019 keine Rezession vor der Tür stehen.
 
 
© JP Morgan Asset Management

Mit ihrem Vortrag „Bond Market Prescription: Take two aspirin … call me in 2020“ verschaffte Marika Dysenchuk, Vice President im Global Fixed Income, Currency & Commodities-Team von JP Morgan Asset Management, auf der Wiener Neujahreskonferenz des US-amerikanischen Fondshauses Investoren mehr Orientierung.

Nach einem Anlagejahr 2018, das Investoren nicht nur am Aktien-, sondern auch am Rentenmarkt in vielen Segmenten Verluste bescherte (siehe die erste Grafik oben in der Bildergalerie), sind die Aussichten für 2019 düsterer als noch vor wenigen Monaten. Laut Einschätzung von JP Morgan AM ging die Wahrscheinlichkeit, dass die Wirtschaft dieses Jahr weiterhin über ihrem Trendwachstum zunimmt in den letzten Quarten von 75 auf 50 Prozent zurück. Dafür stiegen die Wahrscheinlichkeiten auf unterdurchschnittliches Wachstum auf 35 Prozent, jene für eine Rezession auf zehn Prozent. Das Restrisiko einer Krise wird weiterhin bei fünf Prozent gesehen (Siehe die zweite Grafik oben).

Globales Wachstum erreichte Zenit
Grund für die gestiegenen Risiken ist das aus heutiger Sicht Erreichen eines Höhepunkts beim weltweiten BIP-Wachstum. Dies wurde bereits seit Anfang 2017 von den fallenden konjunkturellen Frühindikatoren gezeigt (siehe dritte Grafik oben). Vor allem der Handelskrieg und die Entwicklung in China machen Investoren sorgen. Laut Dysenchuk habe China aber die notwendigen Tools, um allfällige Krisen zu überwinden und die Ökonomie wieder anzukurbeln. Instrumente dafür seien Steuersenkungen für KMUs und Haushalte sowie mehr Gelder für den Ausbau der heimischen Infrastruktur.

Europäische Wirtschaft relativ gesund
Auch wenn vor dem Hintergrund des drohenden Brexits und politischer Risiken in Italien die Stimmung in der Eurozone eingetrübt ist, sprechen makroökonomische Zahlen und Indikatoren eine andere Sprache: Die Arbeitslosigkeit in der Eurozone fällt seit Jahren und liegt derzeit bei rund acht Prozent. Zusätzlich ist das Konsumentenvertrauen in der Nähe historischer Höchststände (siehe die vierte Grafik oben).

Ähnliches gilt auch für die USA: Stabile, tendenziell steigende Haushaltseinkommen und solide Geschäftsentwicklungen von Corporate America machen eine Rezession unwahrscheinlich. „Die US-Wirtschaft ist in einem guten Zustand“, betonte Dysenchuk.

Auch wenn die US-Zinskurve zur Inversion neigt und damit zumindest aus historischer Sicht die Rezessionsrisiken zunehmen, sieht Dysenchuk dafür nur geringe Gefahren. Anhand einer interessanten Grafik zeigte sie, dass angesichts steigender Gewinn-Margen der US-Unternehmen eine Rezession extrem unwahrscheinlich sei.

Welche weitere interessante Grafiken Dysenchuk aus den USA nach Wien mitnahm und welche Credit-Segmente aus Investorensicht derzeit interessant sind, können Sie der Bildergalerie oben entnehmen. (aa)

Veranstaltungshinweis: 
JP Morgan Asset Management hält am 12. Institutional Money Kongress, der von 26. bis 27. Februar 2019 im Frankfurter Congress Center stattfindet, einen Workshop und ein Gruppengespräch zum Thema asiatische Aktien. Mehr Informationen dazu nachfolgend. Eine Kongress-Anmeldung ist u.a. HIER möglich

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