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26. und 27. Februar 2019
Congress Center, Frankfurt
Ludwig-Erhard-Anlage 1

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Mitsubishi UFJ übernimmt First State Investments

Eigentlich hätte die Fondsgesellschaft First State Investments dem Beispiel von DWS oder Amundi folgen und an die Börse gehen sollen. Doch der Eigner, die Commonwealth Bank of Australia, entscheidet sich anders und verkauft die Tochter.

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© ricardoferrando / stock.adobe.com

Die japanische Großbank Mitsubishi UFJ übernimmt die Fondsgesellschaft First State Investments, einen der vielen, namhaften Sponsoren am 12. Institutional Money Kongress, der am 26. und 27. Februar 2019 in Frankfurt stattfindet. Die asiatische Finanzriese zahlt dafür 4,1 Milliarden australische Dollar (rund 2,6 Milliarden Euro) an die First-State-Mutter Commonwealth Bank of Australia. Dies teilten die Unternehmen mit. Die weltweit präsente Fondsgesellschaft verwaltet ein Vermögen von rund 213 Milliarden australischen Dollar (135 Milliarden Euro).

IPO abgesagt
Die größte Bank Australiens wollte ihren Asset-Management-Ableger ursprünglich an die Börse bringen – zusammen mit ihrem Wealth-Management- und dem Hypothekenmakler-Geschäft. Diese Pläne kippte das Institut jedoch im Sommer. Stattdessen suchte das Geldhaus mit Sitz in Sydney gesondert Käufer für die Fondsgesellschaft. Die Commonwealth Bank of Australia hatte die 1988 gegründete First State Investments im Jahr 2000 übernommen.

First State Investments behält seine Selbständigkeit
Die japanische Finanzgruppe, die zu den größten der Welt gehört, will den australischen Asset Manager in ihre Vermögensverwaltungseinheit eingliedern. Diese verwaltet 650 Milliarden US-Dollar (rund 570 Milliarden Euro) an Vermögen.

Die Japaner kündigten aber an, First State auch künftig als eigenständige Einheit operieren zu lassen. Das Führungsteam werde ebenfalls nicht ausgewechselt, Vorstandschef Mark Steinberg solle das Haus weiter leiten. (ert/aa)

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