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25. und 26. März 2020
RheinMain Congress Center
Wiesbaden
Friedrich-Ebert-Allee 1

| Kongress-News
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Isabel Schnabels Schwarzer Schwan

Die Wirtschaftsweise, die als eine der vielen namhaften Starreferenten auf dem Institutional Money Kongress 2019 auftreten wird, hat eine einzelne Branche als größtes Einzelrisiko für die Euro-Zone ausgemacht: Den Bankensektor – doch welche Gefahren ortet sie dabei ganz spezifisch?

regulierung verbot
Als weiteren Knackpunkt ortet Schnabel die Regulierung. Diese sei zwar zunehmend komplex geworden, "man darf sich aber fragen, ob sie auch effizienter geworden ist." Viele Risiken seien nach wie vor nicht berücksichtigt, insbesondere das des staatlichen Risiko-Exposures auf allen Ebenen, etwa in Form von faktisch nach wie vor riskanten Staatsanleihen.

Schnabel fordert, dass man sich vor diesem Hintergrund trotzdem nicht in eine De-Regulierungsdebatte ziehen lassen sollte, sondern viel mehr dafür sorgen sollte, "dass die Banken ausreichend kapitalisiert sind, und dass die neuen makroprudenziellen Instrumente proaktiv genützt werden, um die Risken für das Finanzsystem an sich zu begrenzen."
© cicisbeo / stock.adobe.com

Dass das Jahr 2019 mit dem durchzuführenden Brexit, der italienischen Schuldenkrise und den anstehenden Strafzöllen seitens der USA ruppig werden könnte, stellt inzwischen eine weit verbreitete Sorge dar. In diesem Zusammenhang hat die Informationsplattform Politico sechs renommierte Forscher gefragt, wo "diese den Schwarzen Schwan sehen, der die nächst Krise auslösen könnte."

Wo die Schwarzen Schwäne fliegen
An dieser Stelle könnte man sich natürlich darüber streiten, ob ein prognostizierter Schwarzer Schwan überhaupt noch ein solcher ist – das wollen wir jedoch bleiben lassen, und uns dem von der Wirtschaftsweisen Isabel Schnabel georteten Haupt-Risiko widmen: Während die Kollegen der Ökonomin, die zu den Star-Rednern des Institutional Money Kongresses 2019 gehört, Sorgen zu Italien, Technologie oder strukturellen Ungleichgewichten zwischen dem Norden und Süden Europas ins Feld führen, sorgt sich Schnabel vor allem um eines – den Finanzsektor.

Warum das so ist, und welche Schwächen sie bei Europas Banken ortet, haben wir in der Bildgalerie oben zusammengefasst – einfach hier oder ins Bild oben klicken. (hw)



Wenn Sie sich für die Thesen der Wirtschaftsweisen Isabel Schnabel interessieren, dann gibt es für Sie einen Pflichttermin:

Denn 26. und 27. Februar 2019 findet im Frankfurter Congress Center der 12. Institutional Money Kongress statt. Einer der Star-Vortragenden? Genau: Die Wirtschaftsweise mit ihrem Vortrag zu Risken und Herausforderungen in Europa und dem Rest der Welt.

Die Besucher des 12. Institutional Money Kongresses können sich aber auch auf weitere renommierte Keynote-Speaker freuen, wie den frisch gekürte Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Romer, den Ökonom Jeremy Rifkin, den ehemalige britische Premierminister Gordon Brown, oden den Erfinder der Reagonomics, Martin "Marty" Feldstein.

Dem nicht genug: Über mehr als hundert Fachvorträge, Workshops oder Gruppengespräche zu spezifischen Themen, die institutionellen Investoren in der täglichen Praxis immer wieder – oder aber auch zum ersten Mal – begegnen, wird im Rahmen des Kongresses für den entscheidenden Informationsvorsprung gesorgt.

Anmeldungen zu diesem hochkarätig besetzten und hoch informativen Kongress, der ausschließlich institutionellen Investoren als Besucher vorbehalten ist, sind ab sofort möglich. Einfach auch die Schaltfläche klicken.



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