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Institutionellen steht weiterer Erneuerbare-Energie-Fonds zur Auswahl

First Private und re:cap global investors initiieren ihren dritten Erneuerbare-Energien-Fonds für institutionellen Investoren. Zwei Großanleger sind bereits mit an Bord, die ersten Projekttransaktionen wurden getätigt. Die Zielrendite beträgt sechs Prozent

Thomas Seibel, Geschäftsführer der re:cap global investors ag
Thomas Seibel, Geschäftsführer der re:cap global investors ag, hält am 12. Institutional Money Kongress einen Workshop zum Thema „Erneuerbare Energien – Zukunft ohne Subventionen?“
© recap

Der international tätige Asset Manager für Erneuerbare Energien, die re:cap global investors ag und die Frankfurter Fondsboutique First Private legen ihren dritten Erneuerbare-Energien-Fonds auf. Der RE Infrastructure Opportunities wurde speziell für institutionelle Anleger konzipiert und investiert in mindestens drei verschiedene Technologien.

Die Kerninvestments konzentrieren sich auf Wind-, Solar- und Wasserkraftprojekte in ausgewählten OECD-Ländern. Das Portfolio kann zu einem späteren Zeitpunkt um Satelliten-Investments aus den Bereichen Energiespeicher und Energieeffizienz ergänzt werden. Vertriebspartner und Initiator ist First Private.

„Der Ausbau regenerativer Energien steht in vielen Ländern weltweit ganz oben auf der politischen und wirtschaftlichen Agenda. Die geschätzte durchschnittliche Wachstumsrate der globalen Erzeugungskapazität beträgt bis 2025 fast 10 Prozent pro Jahr“, so Thomas Seibel, Geschäftsführer der re:cap global investors ag, der am 12. Institutional Money Kongress am ersten Kongresstag, am 26. Februar 2019, einen Workshop zum Thema „Erneuerbare Energien – Zukunft ohne Subventionen?“ hält. Mehr Informationen nachfolgend:

Sechs Prozent Rendite per anno
„Investitionen in diese aussichtsreiche Asset-Klasse bieten zudem langfristig stabile Cash-Flows und unkorrelierte Erträge. Damit sind Erneuerbare-Energien-Projekte besonders für institutionelle Anleger mit langlaufenden Verpflichtungen eine weiterhin gefragte Ergänzung des Portfolios“, erklärt Seibel mit Blick auf die Rendite: Der erwartete IRR des „RE Infrastructure Opportunities“ liegt nach Kosten bei sechs Prozent über eine Fondslaufzeit von 15 Jahren. Eine Zeichnung ist ab fünf Millionen Euro möglich. Die wichtigsten Eckepunkte finden Sie in einer Bilderstrecke oben.

Der „RE Infrastructure Opportunities“ ist bereits der dritte Fonds der FP Lux Gruppe und wurde in der Rechtsform einer SCSp SICAV-RAIF aufgelegt. Ziel der Fondsstrategie ist es, durch die Kombination von verschiedenen Erzeugungstechniken sowie einer zusätzlichen eografischen Diversifikation ein geglättetes Ertragsprofil auf Portfolioebene zu erreichen (Informationen zu den Volatilitäten finden Sie in der Bilderstrecke oben).

Negative Korrelation
„Die Potenziale der Anlageklasse Erneuerbare Energien werden dabei bestmöglich ausgeschöpft, sofern unterschiedliche Anlageformen mit spezifischen Erträgen, Risiken und Anlagebedingungen intelligent kombiniert werden, da verschiedene Erzeugungsarten unterschiedliche und teilweise antizyklische Ertragsvolatilitäten haben. Analysen der re:cap zeigen beispielsweise, dass die mittleren Windgeschwindigkeiten in Dänemark und die mittlere Sonneneinstrahlung in Deutschland negativ korrelieren“, erklärt Seibel.

Drei Technologien, mindestens zehn Projekte
Vorgesehen sind mindestens zehn Projekttransaktionen, verteilt auf mindestens drei verschiedene Technologien. Das Portfolio des RE Infrastructure Opportunities wird dabei schrittweise aufgebaut. Die ersten Investitionen erfolgen in etablierte Techniken mit geringer Ertragsvolatilität wie Photovoltaik und Wasserkraft. Investitionen in Batteriespeicher und Energieeffizienz werden im Rahmen eines Strategie-Updates ab 2020 in Betracht gezogen.

Seibel: „Bei der Asset-Allokation stehen die Qualität und die Nachhaltigkeit der Projekte sowie deren Projektpartner stets an erster Stelle. Darüber hinaus legen wir auch weiterhin einen großen Wert auf den engen Austausch mit unseren Investoren. Neue Anlagethemen werden mit ihnen gemeinsam erschlossen.“ Das Zielvolumen liegt bei 500 Millionen Euro. Maximal 20 Prozent des Fondsvolumens werden dabei in ein einzelnes Projekt allokiert.

Das erste Projekt: Acht Photovoltaikparks in Dänemark
Der RE Infrastructure Opportunities hat bereits zwei institutionelle Investoren gewonnen. Mit dem Startkapital wurde im Dezember 2018 das erste Projekt für den Fonds erworben: acht Photovoltaikparks mit einer Leistung von 70,5 Megawatt (MW) in Dänemark. Laut Seibel gehört Dänemark zu den internationalen Vorreitern beim Ausbau regenerativer Energiequellen und bietet dank eines stabilen makroökonomischen und politischen Umfeldes sowie eines attraktiven Steuersystems für ausländische Investoren sehr gute Investitionsbedingungen. „Projektierer und Verkäufer der Solarparks ist der namhafte dänische Projektentwickler European Energy A/S mit dem wir bereits in der Vergangenheit erfolgreich zusammengearbeitet haben. Damit ist diese Transaktion ein gutes Beispiel für unsere Prioritäten bei der Projektauswahl für den RE Infrastructure Opportunities, nämlich ausgereifte Technologien, volkswirtschaftlich stabile Märkte und erstklassige Partner“, erklärt Seibel, der im Rahmen seines Workshops am Institutional Money Kongress näher auf den neuen Fonds eingehen wird. (aa)

 

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